Wer klagt, hat Hoffnung
18. März 2010 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT
Abgelegt unter Wort zur Woche
Gott schaffe mir Recht und führe meine Sache wider das unheilige Volk und errette mich von den falschen und bösen Leuten. Psalm 43, Vers 1
Hier klagt sich einer sein Recht bei Gott ein. Recht trotzig. Als letzte Instanz und in eigener Sache. Hier betet einer mit vollem Risiko. Antwortet Gott nicht – bleibt er also stumm –, bleibt dem Kläger nur Spott und Einsamkeit. Einige Verse weiter vorn in Psalm 42 quälen die als falsch und böse bezeichneten Leute den Beter täglich mit der Frage: »Wo ist denn nun dein Gott?«

Foto: Daniel Battiston (sxc.hu)
Da mir Unsicherheit und mitunter Trauer um Gottes Verborgenheit nicht fremd sind, kann ich in dieses Psalm-Gebet und in die Klage einfallen. Ich wünsche mir und sehne mich danach, dass Gott sich mit mir solidarisiert und Nähe zeigt. Und dass er mir die falschen wie bösen Leute vom Hals hält mit all ihren vermeintlichen Mehrheitswahrheiten.
Wie der Psalmist weiß ich, dass aus Selbstzweifel leicht Zweifel an Gott wird. Später mitunter Zweifel ohne Gott. Das betrübt die Seele und bringt ungute Unruhe ins Leben. Doch: Wer klagt, übernimmt Verantwortung für seine Seele wie für sein Recht. Dass ist ein erster und aktiver Schritt. Stockende Worte bringen Bewegung in die Sache, lockern die Krise und wehren dem Verstummen.
Der Zweifel am Zweifel führt hier weiter und öffnet den Mund. Wer klagt, hat Hoffnung und eine Adresse. Ich wünsche Ihnen, dass Ihre Klagen beantwortet werden, Ihre Sache gut ausgeht und Sie erleben, einer kann Recht schaffen.
Hans-Joachim Döring, Leiter des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums in Magdeburg







Die Statistik und andere Schweinereien.
Im Mai 2009 beschloss die Bundesregierung, dass Arbeitslose, die von privaten Vermittlern betreut werden, nicht mehr als arbeitslos gelten (Spiegel Online vom 28.05.09). Auf dem Arbeitsamt bekommen Arbeitslose Vermittlungsgutscheine im Wert zwischen 1500 und 2500 Euro ausgehändigt. Das Arbeitsamt suggeriert den Suchenden, dass sich damit die Chancen auf eine Arbeit erhöhen können. Mit diesem Gutschein geht ein Arbeitsloser zum privaten Vermittler und dieser bekommt das Geld gestaffelt ausgezahlt, wenn er den Arbeitssuchenden für mindestens 6 Wochen in Arbeit bringt.
Ich möchte euch bitten, kurz inne zu halten und dieses System einmal zu bedenken.
Meine persönliche Meinung: Es werden Menschen wie Ware gehandelt. Das Arbeitsamt kann die Arbeitslosenstatistik damit drücken. Wie sich der Arbeitslose dabei fühlt, wird ausgeblendet. Warum werden die privaten Vermittler nicht gleich vom Arbeitsamt eingestellt, damit der Mensch nicht als Ware gehandelt wird? Was ist, wenn der Wert eines Menschen bei 2672,20 Euro oder 3,80 Euro liegt? Bekommt er dann auch in dieser Höhe einen Gutschein?
In Deutschland werden störrische Esel zurzeit zwischen 3000 und 4000 Euro gehandelt (online recherchiert).
dann habe ich wirklich große Hoffnung,denn ich kann es immer noch nicht verstehn.
Vor zwei Monaten verlor ich meinen Job,ich wurde einfach ausgetauscht,so wie man
eine kaputte Glühbirne auswechselt,Vertrag nicht yerlängert,so nennt man das heute.
Ich habe meinen Job geliebt,war froh mit über 50 noch etwas gefunden zu haben.
Aber es hat wohl nicht gereicht,ja da kann man nicht`s machen,der Mohr hat seine Schuldigkeit getan,der Mohr kann gehn,sagt man.
Wer klagt hat Hoffnung,das klingt gut.
Seit 6 Jahren (!!!) trifft sich jeden Donnerstag um 17 Uhr eine kleine hoffnungsbeladene Gruppe auf dem Erfurter Anger. Manchmal nicht mehr wie 20. Sie klagen recht trotzig, aber beständig ihr Recht ein. Der Platz bietet auch für mich noch viel Raum.
Denn wer klagt hat Hoffnung, das ist der Weg und das ist mein Weg. Und das kann mir keiner nehmen.
Private Arbeitsvermittler
gesucht …
… für die Vermittlung von Lagerhelfern
Wir haben einen langfristigen exklusiven Großauftrag über die Rekrutierung von wöchentlich 90 Lagerhelfern.
Wir brauchen kompetente Unterstützung und bieten bis 75% Beteiligung am Vermittlungsgutschein.
(Quelle:Kleinanzeige vom 01.09.2010- Allgemeiner Anzeiger Ilmkreis)
Das ist wie bei der Geschichte vom kleinen Muck.
Muck wollte Oberleibläufer des Sultans werden. Der Sultan ließ Murad und Muck 10 Runden um die Wette laufen. Der Gewinner sollte 3 Goldtaler und die Stelle als Oberleibläufer bekommen. Nur leider behalten Prinz Bajazid und der Schatzmeister jeweils einen Goldtaler ein. So blieb für den kleinen Muck nur einer übrig.
Bevor ich mich auf dem Amt so verkaufen lasse, dann pack ich doch lieber meine 2 Kinder und Frau ins Auto und wir fangen eine neue Zukunft in NRW an.
Im Frühjahr 2010 fanden die Kreuzgang-Gespräche in Erfurt statt.
Dabei sprach unsere Landesbischöfin Ilse Junkermann eine bedrückende Situation in Thüringen an. Sie machte die Zuhörer darauf aufmerksam, dass die Suizidrate der über 60-Jährigen in Thüringen am höchsten von ganz Deutschland ist. Bei den darauf folgenden Wortmeldungen fand dieses Thema leider keine Stimme. Gut was will man auch dazu sagen, denn die Gründe liegen im Dunkeln
Und so kommt eines mit dem anderen zusammen. Zwischen Kaufmannskirche, Erfurter Dom und Andreaskirche haben sich ca. 30 Psychologische Praxen niedergelassen. 80 % sind auf Kinder und Jugendpsychologie spezialisiert. Und die wenigstens 60-jährigen werden sich in so eine Praxis setzen. Braucht die Erfurter Seele noch mehr psychologische Unterstützung?
Dann braucht man sich ja auch nicht wundern. Wenn die halbe Erfurter Jugend (auch die evangelische und katholische) in Therapien steckt, hat sie auch keine Zeit, um ein wenig Solidarität mit den Menschen auf dem Anger zu zeigen.
Ach Adebar, der Bergriff „Solidarität“ ist schon lange ausgestorben. Mir scheint, dass dein linker Flügel etwas zu kräftig schwingt. Vielleicht solltest Du auch mal eine Therapie aufsuchen, denn Du drehst dich damit im Kreis.
Hallo Hydra, deine dahergesagte Therapie werde ich dieser Form ausüben: Ich werde jeden Donnerstag über dem Anger kreisen, damit ich Dir deinen Alltag verdunkle. Denn Du stehst auch vielen im Licht.
Es ist unerträglich! Vorgestern verkündet Fr. von de Leyen unter 3 Millionen Arbeitslose. Mit dem Wissen, dass die Zahlen vorn und hinten nicht stimmen. Im offiziellen Arbeits- und Ausbildungsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit sind ganz andere Zahlen nachzulesen. Es besuchen bestimmt viele Leser aus der Politik auch diese Seiten. Bitte setzen Sie sich für ordentliche Berichterstattung ein.
Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Ich verstehe nicht, warum sich Metke wegen dieser Statistik so aufregt. Für einen Arbeitslosen zählt es doch nicht, ob er mitgezählt wird oder nicht. Wichtig ist doch nur, ob er eine Aufgabe hat und sollte das Geld am Monatsende nicht reichen, kann noch aufgestockt werden. Meine Freundin arbeitet bei der Diakonie für einen Euro. Wenn es selbst in solchen Einrichtungen praktiziert wird, hat sich diese Form der Arbeit doch schon in allen Bereichen der Gesellschaft durchgestzt und sollte von uns allen akzeptiert werden.
Ich sehe dies ein wenig anders. Ich möchte hier nicht den Oberlehrer spielen, aber ich bin nicht dafür verantwortlich, was Sie hier lesen.
Liebe Doktoren, lieber Arbeitsloser, lieber Herr Professor, sehr geehrte Mitglieder der Synode, liebe Redaktion, liebe Mutti , lieber Fachmitarbeiter der Polizei , liebe Verwaltungen, liebe Pfarrerinnen und Pfarrer, Frau Bischöfin…….
Wenn Sie heute und morgen zu Ihrer Arbeit gehen, würden Sie mit gleicher Freude, Zuverlässigkeit, Motivation, Ausgewogenheit ihrer Psyche ihre Arbeit leisten können, wenn Sie wüssten, dass ihre Arbeit nur mit einen Euro Lohn honoriert wird und ihr Alltag und derer Ihrer Familie davon abhängt?
Bitte überlegen Sie kurz.
Ja genau: nehmen Sie dieses erste Gefühl als ihren Gradmesser, um diese Fragen nicht in den hintersten Schubladen zu verstecken!!!!!
Seit dem Jahr 2002 werden deutsche Krankenhäuser und Praxen zertifiziert. Das Projekt “Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen” (KTQ) hat ein Zertifizierungsverfahren entwickelt, mit dem die Verfahrensabläufe in Krankenhäusern optimiert werden können. Das Zertifizierungssystem wird in folgende Punkte unterteilt:
• Patientenorientierung
• Mitarbeiterorientierung
• Sicherheit im Krankenhaus
• Informationswesen
• Krankenhausführung
• Qualitätsmanagement.
Nebeneffekt dieser Zertifizierung sind angeblich Motivationsschübe für die Mitarbeiter, sowie meiner Meinung nach eine viel bessere (kurzzeitige) KOMMUNIKATION. Versetzen Sie sich bitte, in die Lage eines Ein-Euro-Mitarbeiters, der evtl. in solchen Kliniken oder diakonischen Einrichtungen arbeitet. Gestern wurde evtl. die Klinik zertifiziert. Morgen oder schon vorgestern ist die Ausgewogenheit seiner Psyche aufgrund seiner Zukunftsängste nicht mehr gegeben. Übermorgen kommt dieser Mitarbeiter in eine andere Klinik als Patient. Überüberübermorgen wird ebenfalls diese Klinik zertifiziert.
Wer hat dann das Beste aus seiner Lage gemacht?
Es muss doch möglich sein, dass Ungerechtigkeiten in solcher Form nicht mehr möglich sind. Wenn es schon nicht die Politik auf die Reihe bekommt, dann sollten diese Kliniken oder Praxen selbst einen Anfang machen. Sie müssen nicht gleich ein neues Zertifizierungssystem entwickeln (normalerweise gehören diese Fragen in das KTQ –System) aber wem es möglich ist, der kann doch einen kleinen Anfang machen. Ganz einfach, ohne großen Aufwand:
Drucken Sie sich ein A4-Blatt aus, mit der Aufschrift: „Ein-Euro-Lohn freie Zone“ und kleben Sie es sich an Ihre Eingangstür ihrer Einrichtung. Sollte dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein (wie bei der Diakonie), überlegen Sie sich andere Wege. Auch wenn das finanzielle Einbußen bedeuten könnte.
Ist dieser Vorschlag naiv, dumm, unausgewogen, zu einfach gestrickt? Vielleicht
Können Sie finanziell verlieren? Schon möglich.
Können Sie etwas gewinnen? JA, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, eine bessere Ausgewogenheit Ihrer Psyche.
Möchten Sie meinen Vorschlag verfeinern? Oder haben Sie ganz andere Ideen? Nur zu !
Gibt es auch Ein-Euro-Löhne in der Steiermark, Österreich?
Am Dienstag erwähnte Fr. Merkel bei der Generaldebatte des Bundeshaushaltes 2011 das Vollbeschäftigung Realität werden kann. Ebenso hält Hr. Brüderle Vollbeschäftigung schon bald für möglich. Deutschland sei unter schwarz-gelb zum wirtschaftlichen Vorbild geworden. Mit Blick auch auf eine anziehende Binnenkonjunktur sprach Brüderle von einem Aufschwung wie im Bilderbuch. Es ist schon heute Realität, dass in einigen Regionen Süddeutschlands Arbeitskräfte gesucht werden.
Heute war es auf dem Erfurter Anger ziemlich kalt. Bei 1 Grad standen die überwiegend über 60-jährigen eng beieinander. Seit nunmehr 6 Wintern stehen Sie jeden Donnerstag auf diesem Platz. Viele Junge Menschen laufen an der kleinen Gruppe vorbei ohne auch nur einen Gedanken für den Grund zu verschwenden. Woran liegt das?
So sieht’s sie aus, die Erfurter Realität.
Werden diese Menschen auf dem Anger überhaupt noch von den Mitarbeitern im Rathaus und Thüringer Landtag in Erfurt registriert? Wirken diese Menschen nicht wie kleine immer wiederkehrende Nadelstiche? Oder ist der Wanst schon zu dick, dass kein Gefühl mehr durchdringt?
Für alle, die sich gegen Zeitarbeit, private Vermittler und das Gutscheinsystem aussprechen: In diesem Markt, der im Prinzip der 2. Arbeitsmarkt ist, werden die Bewerber zu 83% erfolgreich vermittelt. Bei der ARGE sind dagegen nur 23%. Also für mich ist das eine Erfolgsgeschichte.
Erfolgsgeschichte? Haben Sie dann auch Prozente über die Kinderarmut, die Abwanderungszahlen aus Thüringen, die psychisch Erkrankten? Ihre Zahlen sind doch nur ein Hinweis, dass dieses System von irgendwelchen Stellen gesteuert wird. Oder woher kommt der Großauftrag über die Rekrutierung von wöchentlich 90 Lagerhelfern? Und wenn man weiß, dass die privaten Vermittler zum größten Teil in einen Dachverband organisiert sind und nur die erfolgreichen vermehrt Vermittlungsstellen bekommen, dann rücken Ihre Zahlen/Prozente in ein ganz anderes Licht.
07.05.1989 Aktuelle Kamera – Egon Krenz:
“Liebe Freunde und Genossen, die Kommunalwahlen im 40ten Jahr unseres Arbeiter- und Bauernstaates, wurde zu einen eindrucksvollen Votum für die Kandidaten der Nationalen Front der Deutschen Demokratischen Republik.
Für die Wahlvorschläge der Nationalen Front der Deutschen Demokratischen Republik wurden 12 Millionen 182 Tausend 50 gültige Stimmen abgegeben. Das sind 98,85 %. Gegen die Wahlvorschläge wurden 142301 Stimmen abgegeben. Das sind 1,15 %.”
Nur gut, dass diese Zeiten zu Ende sind!??
Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage. Sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr mit vielen neuen Ideen.
Zu mehr Solidarität und Mut stimmte Fr. Merkel uns Bürger bei der Neujahrsansprache ein, um die Aufgaben im neuen Jahr zu bewältigen. Sie sagte: „Für Wohlergehen und Wohlstand brauche das Land Menschen, die etwas besser machen wollen, die sagen: Geht nicht, gibt´s nicht, die eine Idee haben und den Mut, sie auch umzusetzen.“
Solidarität fängt doch im kleinem an. Oder? Anscheinend verstehen Thüringer Politiker den Begriff Solidarität in einem anderen Zusammenhang. Wie schreibt die Junge Union in einem offenen Brief an die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche? Sie wirft Fr. Junkermann eine einseitige Amtsführung vor, weil Frau Junkermann die Harz 4-Reform und die Energiepolitik der Bundesregierung kritisierte und auch noch für mehr Gerechtigkeit einsteht.
Die Junge Union ist der Meinung: “Man dürfe SPD und Linken -nicht- das Wort reden.”
Das ist das allgemeine Problem unserer Politiker hier in Thüringen. Anstatt auch mal die eigenen Interessen zurückzunehmen, wird lieber gestört. Die Junge Union, müsste sich schon mal überlegen, wofür das C in ihrem Kürzel CDU steht.
Und das geht mir nicht in den Kopf rein. Verstehen die Thüringer Politiker nicht endlich mit einer Stimme für unsere Region einzustehen. Ist es einfacher die Armut und Not wegzudrängen? Steht das große C für Camouflage
Es scheint löblich, dass die Regierung endlich das Thema 1-EUR-Jobs aufgreift und korrigiert. Eine längst überfällige Aktion. Weitere Themen, die sie sich für 2011 vorgenommen hat lauten Steuererleichterungen und mehr Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt. Eine Idee treibt mich um. Soll es am Ende wie nach amerikanischem Vorbild heißen: Sorge für dein Auskommen mit mehreren kleinen Jobs. Das hieße dann Steuererleichterung durch Abschaffung der Steuerklasse 6 und mehr Arbeitsplätze durch parallele Minijobs, die dann die fehlenden 1-EUR-Jober und Zivis abfedern? Weniger aktuelle Haushaltsbelastung und weniger Rentenzahlungen für die Zukunft. Weniger staatliche Verantwortung. Ich hoffe nicht.
“Der Verstand sollte als prüfende und infiltrierende Instanz verstanden werden” Alfred Brendel
Dies ist eine kleine Erfurter-Anger-Geschichte der vergangenen Woche. Wie euch sicherlich bekannt ist, befinden sich zahlreiche Zeitarbeitsfirmen im Zentrum von Erfurt. Persönlich kenne ich 6. In einer dieser Firmen ist ein guter Freund nach einer langjährigen beruflichen Odyssee per Arbeitsvertrag hängen geblieben. Dieser besagte Freund ist vergangene Woche leicht erkrankt und wurde von seinem Hausarzt für eine Woche Krank geschrieben. Normalerweise nimmt ein Arbeitsgeber diesen Krankenschein an und wünscht seinem Arbeitnehmer eine gute Besserung. Leider nicht in dieser Zeitarbeitsfirma.
Als er den Krankenschein im Sekretariat abgeben wollte, wurde die Annahme verweigert. Mit der Begründung, dass er bitte doch zuerst seine Überstunden abbummeln sollte und eine Woche später hätte er doch sowieso Urlaub beantragt. Nach einer kurzen Bedenkzeit entschied er sich bei der Krankenkasse einen Rat einzuholen. Die Krankenkasse sagte ihm am Telefon, dies sei ungesetzlich und er möge es bitte erneut versuchen, ansonsten würde sie sich einschalten. Gestärkt versuchte er es erneut. Zum Glück befand sich im Sekretariat eine andere Mitarbeiterin die den Krankenschein annahm.
Herr, du bist Quelle des Lebens. Bitte gebe uns die Einsicht, dass nicht jeder die Kraft hat.
Schade das auf unserem Erfurter Anger kein Taufbecken gebaut werden soll, dann hätten wir vermutlich ein wenig mehr Aufmerksamkeit im Zeitgeschehen.
Am heutigen Dienstag informiert die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit in Gotha über das Thema Leben und Arbeiten im Ausland. Selbst “Antenne Thüringen” berichtete heute Morgen darüber. Vielleicht sollten wir uns der Jugend anschließen, um aus unserem Alltag herauszutreten?
“Fachkräfte im Land halten und Schüler besser für den Beruf fit machen, dass sind die Ziele einer Vereinbahrung die das Bildungsministerium und die Landesarbeitsagentur vor einer Stunde unterschrieben haben. Die Potenziale die im Land sind, müssen optimal erschlossen werden sagte Agenturchef Kai Senius. Schon 2020 fehlen in Thüringen 20000 Tausend Fachkräfte.” (Antenne Thüringen)
Wie denn nun?
Was denn nun?
Wohin denn nun?
Wie denn nun?
Das ist eine schwierige Frage. Was würdet ihr denn für die Menschen auf dem Erfurter Anger machen?
Was denn nun?
Vielleicht sollten wir alle unsere “Antennen” etwas feiner justieren und mehr Gott vertrauen. Hey, Stefan Gruhner und Freunde: Uns ist bewusst, man kann es nicht jeder und jedem Recht machen.
Wohin denn nun?
Da schlage ich den Kirchentag in Dresden vor. Vom 01.06. – 05.06. kann jeder nachschauen, ob da sein Herz ist. Dresden ist eine sehr schöne Stadt.
Hier ein paar Impressionen:
http://www.youtube.com/watch?v=3_afuuAuzlE&feature=related
Keine Angst vor der Region, alles ist lernbar,
http://www.youtube.com/watch?v=27LBFKZQlsA&feature=related
Vokabeln müssen Sie aber schon pauken!
http://www.youtube.com/watch?v=almaJOChNok&feature=related
Eine Ausgabe wiegt mit 12 Beilagen 463g. Bei einer Auflagenstärke von 118.900 Stück macht das ein Gesamtgewicht von 55,05 Tonnen.
55 Tonnen Papier verbrauchte die gestrige Ausgabe vom Allgemeinen Anzeiger (das kostenlose Wocheblatt für Thüringen). Wieviel Druckerfarbe, wieviel Bäume und wieviel Atomstrom in diesen Werbeblatt steckt, kann ich nicht sagen.