Licht, Cello, Orgel und »Bach pur«

27. August 2010 von redaktionguh  
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Zweite Magdeburger Domfestspiele starten im September.

Die Magdeburger Domgemeinde und der Marketingverein »Pro Magdeburg« laden vom 17. bis 19. September zu den zweiten »Domfestspielen« ein. Schirmherr ist Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD). Den Auftakt des Programms bildet am 17. September eine »Licht- und Musiknacht« mit Illumination, Musik sowie Meditation. »Vorbild ist die ›Nacht der Lichter‹ im Dom«, sagte Domprediger Giselher Quast am 17. August bei der Vorstellung des Programms. Man setze jedoch auf stärkere Lichteffekte.

Bei den Magdeburger Domfestspielen soll wieder mit besonderen Lichteffekten gearbeitet werden. (Foto: Archiv)

Bei den Magdeburger Domfestspielen soll wieder mit besonderen Lichteffekten gearbeitet werden. (Foto: Archiv)

So sollen die Bewegungen der Musiker des Konzerts für Orgel und Schlagzeug als riesige Licht- und Schattenspiele an die Innenwände der Kathedrale gestrahlt werden. Zum Abschluss der »Licht und Musiknacht« seien die Gäste aufgerufen, 5000 zuvor im gesamten Dom verteilte Kerzen anzuzünden, kündigte Quast an. Die »Mischung aus Musik, Raum, Meditation und Illumination« spreche auch der Kirche fern stehende Menschen in »offener Weise« an, über Fragen des Lebens und des christlichen Glaubens nachzudenken. Wegen der aktuellen archäologischen Grabungen im Dom müsse die Anzahl der Besucher jedoch auf 600 begrenzt werden, räumte der Pfarrer ein.

Erstmals hatte es im vergangenen Jahr als ein Höhepunkt des 800-jährigen Domjubiläums Festspiele gegeben. Die mehrtägige Kulturreihe soll künftig immer im September stattfinden. Zum weiteren Programm gehört am 18. September ein Konzert des Kammerorchesters des Magdeburger Konservatoriums Georg Philipp Telemann unter dem Motto »Bach pur«.

Zudem ist eine Aufführung in der bundesweiten Reihe »Das Goldene Konzert« der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation vorgesehen, die eher unbekannte Kompositionen vorstellt. Hier steht Musik für Violincello solo im Mittelpunkt, die Professor Guido Schiefen aus Luzern interpretiert.

Das Programm des Sonntags beginnt mit einem Festgottesdienst. Zudem erinnert die Gemeinde mit ihrem traditionellen »Mauritiusfest« im Kreuzgang an einen der Schutzpatrone des Domes, den heiligen Mauritius. Die »Domfestspiele« schließen mit einem Konzert des Organisten Ulrich Walther, der unter anderem Werke von Reger, Schönberg oder Duruflé interpretiert.

(epd/mkz)

Preise: 30 Euro für die Festivalkarte, 20 Euro für die Tageskarte am 18. September,
Einzelpreise je nach Konzert von 8 bis 18 Euro.

Weitere Informationen und Kartenverkauf am Kartentisch im Dom täglich von 10 bis 18 Uhr.


www.magdeburgerdom.de

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