»Zentrum Taufe« nimmt Gestalt an
3. September 2010 von redaktionguh
Abgelegt unter Sachsen-Anhalt plus
Bis 2012 soll die Taufkirche Luthers in Eisleben umgestaltet werden.

Alexander Georgi (li.) vom Architekturbüro AFF in Berlin erklärt Björn Teichmann vom Büro für urbane Projekte und Pfarrerin Iris Hellmich seinen Entwurf. (Foto: Heinz Noack)
Das Gutachtergremium unter dem Vorsitz der Dresdner Architektin Angela Mensing-de Jong empfiehlt der Gemeinde Sankt-Andreas-Nikolai-Petri, den Entwurf des Berliner Architekturbüros AFF Architekten zu realisieren. Der zweite Platz ging an das »complizen«-Planungsbüro aus Halle und Platz drei wurde an den Schweizer Frédéric Dedelley vergeben. Insgesamt bewertete das Gremium fünf Entwürfe.
Kernstück des Vorschlages des Teams um den Architekten Alexander Georgi aus Berlin sind eine neue barrierefreie Bodenplatte und die Verlagerung des Taufortes in das Zentrum. Dabei dominiert ein großes, rundes und ebenerdiges Wasserbecken. In unmittelbarer Nachbarschaft wird der historische Luthertaufstein seinen Platz finden.
Das neue ökumenische Taufzentrum solle sich für alle Taufpraktiken wie das Übergießen, Eintauchen sowie Untertauchen eignen, hieß es. Der historische Annenaltar verbleibt an seinem gegenwärtigen Standort. Das neue Gestühl, Lesepult und Altartisch sollen aus einheimischen Obsthölzern gefertigt werden. »Ein wichtiger Bezug auf die Region, in der einst der Obstbau dominierte«, erklärte der Architekt. Außerdem soll die gesamte Raumbeleuchtung verändert werden.
Wichtig sei für die Jury der sensible Umgang mit der historischen Bausubstanz gewesen, erklärte Mensing-de Jong. Für Superintendent Falko Schilling stellt der Entwurf auch ein Konzept dar, den Menschen nicht nur einen Raum anzubieten. »Sie sollen hier erfahren, was christlicher Glaube ist, und sich hier auch taufen lassen.«
Die Umsetzung des Projektes wird in den Händen von Simone Carstens-Kant vom Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda liegen. Die Arbeiten sollen bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Für die Gesamtkosten wurden bisher 600.000 Euro veranschlagt. Allerdings scheint das letzte Wort in einigen Detailfragen noch nicht gesprochen zu sein. So gibt es nach Ansicht von Björn Teichmann, Büro für urbane Projekte, mit dem Entwurf vorerst ein Grundangebot. »Im weiteren Verlauf wird noch Einzelnes präzisiert werden.«
Für die spätgotische Hallenkirche dürfte es wohl der größte Eingriff in das Erscheinungsbild seit der Reformation sein. Danach wird sich das Innere der Taufkirche Martin Luthers in einem völlig neuen Bild präsentieren.
Heinz Noack







Ich verstehe nicht, wie solch ein Schwachsinn vom DenkmalSCHUTZ genehmigt werden konnte. Ich hoffe auf Protest aus der ganzen Welt die Verunstaltung die Petrikirche zu verhindern. Hier wird ein Baudenkmal dem Mammon geopfert. Taufe wird zum Event. Luther würde dem Spuk ein Ende bereiten, er würde wohl allen Beteiligten in den A…h treten. Luther kann sich nicht mehr wehren, tun wir es. Wie vereinbart es die Evangelische Kirche mit ihrem Taufverständnis, wenn hier Aberglaube in Form von Geisttaufen stattfinden sollen? Es ist ein Stück aus dem Tollhaus.
Die Petri-Paulikirche stellt ein hervorragend erhaltenes Beispiel einer sächsischen Hallenkirche der Spätgotik dar, die durch die hier erfolgte Taufe Martin Luthers einen ersten Rang in der Kirchengeschichte beansprucht. Leider lassen die vorgesehenen Veränderungen nicht die notwendige Sensibilität erkennen; der von der Jury gepriesene Minimalismus ist Ausdruck eines erschreckenden Nihilismus. Das zentrale, im Boden versenkte und 1,50 m breite Taufbecken entspricht Vorstellungen der von Baptisten favorisierten Erwachsenentaufe, hat aber nichts mit Luthers Taufvorstellung zu tun. Das Becken gleicht einem Wellness-Pool und ist in der fehlenden Sicherung eine Gefahr für Kinder. Vor allem wird der Raum allein uf die Zwecke der Taufe abgestellt – wo bleiben Predigt und Abendmahl? Verrat also an Luthers Lehre, ausgerechnet in seiner Taufkirche! Der intendierte Identitätsverlust signalisiert “Abbau Ost” und liegt mit “Stuttgart 21″ auf gleicher “Tiefe”.
Stehen wir vor einer Selbstaufgabe der Denkmalpflege in Sachsen-Anhhalt?
Als Icomos-Mitglied widerspreche ich entschieden und fordere eine öffentliche Diskussion über die Planungen, bevor Fördermittel vorschnell vergeben werden. Ich danke Herrn Voigt, den Finger hier völlig zu recht in eine Wunde gelegt zu haben.
Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid, Institut für Kunstgeschichte, Universität
Regensburg
Entschuldigen Sie mein Deutsch, es ist nicht meine Muttersprache. Als lutherischer Theologe aus dem Ausland muss ich nur ein paar Sachen sagen: Herr Voigt in seiner nicht so respekvollerweise sagt “Hier wird ein Baudenkmal dem Mammon geopfert.” Kirche geht um mehr als Baudenkmal…zumindest in anderen Ländern vielleicht nicht in Deutschland. “Taufe wird zum Event.” Event bedeutet aus dem englischen…Ereignis. Ist nicht die Taufe ein Ereignis. “Luther würde dem Spuk ein Ende bereiten, er würde wohl allen Beteiligten in den A…h treten.” Ich glaube, dass Luther Herr Voigt in den A…h treten würde, weil er Luther wichtiger als Jesus Christus macht. “Luther kann sich nicht mehr wehren, tun wir es.” Nicht unser Job. “Wie vereinbart es die Evangelische Kirche mit ihrem Taufverständnis, wenn hier Aberglaube in Form von Geisttaufen stattfinden sollen?” Wer redet von Geisttaufen hier? Keiner ausser ihm. Aber scheinbar sein Aberglaube befindet sich in einem Aberglaube an Luther. Siehe oben wer wen treten würde. Zu dem Herrn Dittscheid, der gerne seine Titeln zitiert, die leider nicht im Fach Theologie sind, wie sein Kommentar von sich aus schon gezeigt hat: Sie sollen Theologie erstmal lesen…dann ein bisschen Luther. Dann würden Sie auch sehen, dass Ihre Vorurteile gegen “Baptisten” (und in der MZ “amerikanischen Baptisten”) überhaupt nicht zur Sache geht. Luther hat an mehreren Stellen von dem Ganzkörpertaufe geschrieben. Dieser Kunsthistoriker und nicht Theologe, der auch an katholischen Unis unterrichtet kennt sich weder mit der katholischen, noch lutherischen, noch baptistischen, noch orthodoxen Theologien, noch amerikanischen Kontext aus. Ich habe viel gereist in den USA und habe solche Taufbecken in viele verschiedene Kirchen (katholisch, lutherisch, anglikanisch, methodistisch) gefunden…alle sehr stilvoll gemacht. Kein “swimming pool”.Soweit ich gelesen haben in anderen Zeitungen, muss man sich nicht diese sehr Oekumenische Variente (die Luther auch gut gefunden hätte) nicht machen. Beides ist möglich in der Kirche. Ein Fortschritt in Deutschland, oder?
Nach Nachforschung habe ich herausgefunden, dass in dem Konzept stehen auch Altar und Kanzel noch an prominenten Orten. Ich bin kein Professor und konnte trotzdem das bisschen herausfinden. Schade, dass Er nicht gelernt hat wie man wirklich forscht bevor man sich ein Urteil erlaubt. Aber vielleicht wenn man Professor in ganz anderem Fach ist, erlaubt man sich so etwas. Als nächstes wird er sich bestimmt zum Thema Gehirnoperationen äussern nur weil er Professor Dr ist. Naja, die deutsche Arroganz in solchen Sachen zeigen sich immer wieder. Beide Herren sollen ein bisschen mehr Theologie lesen und Luther nicht so sehr anhimmeln.
Peter Magnusson (Island und viele Jahre USA)
Herr Magnusson redet in Zungen, und im übrigen “himmele” ich Luther nicht an, sondern nehme seine Theologie zum Maßstab. Es geht sehr wohl um das Baudenkmal. Gerade amerikanische Christen wollen in Luthers Taufkirche getauft werden. Es entsteht ein Tauftourismus. Wenn in der EKMD noch die Taufordung gilt, dann sollen auswärtige Taufen die Ausnahme sein. (…Soll die Taufe eines Kindes von einem anderen Pfarrer an einem anderen Ort vollzogen werden, ist ein Abmeldeschein (Dimissoriale) des zuständigen Pfarramts erforderlich. Die vollzogene Taufe ist dem zuständigen Pfarramt mitzuteilen: …Die Taufe wird nach der geltenden Taufagende im Gottesdienst oder in einem besonderen
Taufgottesdienst vollzogen. Da die Getauften durch die Taufe Glieder der Gemeinde Jesu Christi werden, soll die Taufhandlung in der Kirche oder dem Gottesdienstraum der Gemeinde gehalten werden…
Die Taufe eines Erwachsenen vollzieht in der Regel der für dessen Hauptwohnsitz zuständige Pfarrer.
Bei der Taufe in einer anderen Kirchgemeinde ist die Taufe dem Pfarramt des Hauptwohnsitzes mitzuteilen.”
Ansonsten ist die Argumentation für einen Theologen äußerst dünn, seine Ausfälle gegen Dittscheid und mich sprechen für sich und bedürfen keines Kommentars. Für mich gilt weiterhin:
•sola scriptura•sola gratia•sola fide•solus Christus•
Herr Magnusson bemängelt (warum eigentlich?) bei Dittscheid, “Dieser Kunsthistoriker und nicht Theologe, der auch an katholischen Unis unterrichtet…” Was immer das heißen mag. Der Reformator der Reformation, Scott A. Moore, den Magnussen so anhimmelt, promoviert an der Katholischen Fakultät der Uni Erfurt! Noch Fragen, HERR Magnusson?
Die liturgische Umnutzung der Petrikirche als “Taufzentrum” und das 2,20 m breite, in den Boden versenkte, 1,50 m tiefe Taufbecken wirft Fragen auf:
Wie hat man sich Taufen Erwachsener vorzustellen, treten diese im Badekostüm auf, womöglich mit Badelatschen?
Wo soll sich der Tauftourist umziehen?
Amtiert die Pfarrerin im Bikini – mit oder ohne Bäffchen?
Welche Lebenszeit wird – angesichts permanenten Flutung des Pools – dem spätgotischen Annenaltar noch eingeräumt?
Erhält wenigstens das moderne Mobiliar aus Obstbaumholz (wie rührend) eine Schutzlackierung?
Wer hat die Eigentümerin der Kirche, die Mitglieder der Petrigemeinde, befragt, ob sie mit der ideellen Überfremdung der Petrikirche eigentlich einverstanden ist?
Wer hat Icomos und Unesco um die behauptete Zustimmung zu den AFF-Plänen gefragt? In der Icomos-Zentrale in München weiß – nach meinen eigenen Recherchen – niemand von den Plänen, weder Dipl.Ing. Giulio Marano noch Icomos-Ehrenpräsident Prof. Petzet.
Obwohl die Dächer derart schadhaft sind, dass an wenigstens fünf Stellen Regen- und Schmelzwasser eindringt, wird nicht der Dachreparatur, sondern den Bodenbohrungen zur Umsetzung der AFF-Pläne Priorität eingeräumt.
Was würde der aus den Argumenten für das Taufzentrum gänzlich ausgeschlossene Martin Luther dazu sagen, seine Taufkirche einem fragwürdigen Tourismus ausgesetzt zu sehen? Im Vierten Hauptstück des Kleinen Katechismus schreibt er Worte, die für die kirchlicherseits unterdrückte Diskussion in Erinnerung gerufen seien:
“Wasser tut’s freilich nicht, sondern das Wort Gottes, das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der diesem Wort Gottes im Wasser traut. Denn ohne Gottes Wort ist das Wasser schlicht Wasser und keine Taufe; aber mit dem Worte Gottes ist es eine Taufe, das heißt, ein gnadenreiches Wasser des Lebens und ein Bad der neuen Geburt im Heiligen Geist, wie Paulus sagt zu Titus im dritten Kapitel: »Gott macht uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, den er ausgegossen hat über uns reichlich durch Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir durch dessen Gnade gerecht seien und Erben des ewigen Lebens nach der Hoffnung. Das ist gewisslich wahr” (Martin Luther)
“Mein Haus soll ein Bethaus heißen, ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht” (Matth. 21,13)
Die Täuflinge unserer Kirche sollten, so wie in der letzten Zeit üblich, im Gemeindegottesdienst getauft werden.
Worum soll es denn gehen im “Jahr der Taufe”? Um Aufmerksamkeit für “die Kirche”? Oder um Gemeindeaufbau, um Besinnung der Gemeinde auf die Grundlagen? Ich denke das letzte. Dann muss man die Taufe in den Gemeinden zur Sprache bringen und nicht durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen.
Ich bin außerdem erstaunt, dass der Denkmalsschutz, der z.B. notwendige Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit in historischen Gebäuden ständig verhindert, einem solchen Taufbecken zustimmen sollte.
Ein Taufbecken macht noch lange keine Event-Kirche. Diese wird von niemandem beabsichtigt, nur von den Gegnern als Drohkulisse aufgebaut. Insofern sind die meisten Beiträge in dieser Diskussion am Thema vorbei.
Mit den Eisleber Kirchen muss etwas passieren, wenn sie denn überhaupt erhalten werden sollen. Wenn eine Gemeinde schon so mutig ist, sich dieser Herausforderung wirklich zu stellen, dann ist das aller Ehren wert. Sie dafür mit lauter aus der Luft gegriffenen Vorwürfen zu überhäufen, ist unfair und wirft ein Licht auf die Autoren.
Keiner hat etwas gegen sachlich vorgebrachte Kritik. Diese muss aber die andere Position korrekt wiedergeben! Das ist sonst bösartig und in keiner Weise sachlich. Und viele Posts hier bemänteln die Bösartigkeit ja gar nicht.
Ich wünsche den Eislebern Mut, das Taufzentrum zu bauen und dabei zu beten, dass es den Besuchern und Gemeinden gute Impulse geben kann.
Es geht um die Taufkirche Luthers in Eisleben, die bis 2012 in ein evangelisches Traufzentrum umgebaut werden soll. Trotz großer Widerstände im Umkreis soll diese Idee in die Tat umgesetzt werden.
Herr F. Schorlemmer äußerte sich in Glaube + Heimat vom 09.01.2011 klar gegen die Möglichkeit der Ganzkörpertaufe in einer lutherisch-protestantischen Kirche. Seine Kritik ist allerdings nicht aus dogmatischen Bedenken heraus zu verstehen, sondern eher aus der Beobachtung einer zunehmenden Event-Kultur der Kirche, die vor allem wegen der rückläufigen Gottesdienstbesucherzahlen veranstaltet werde. Zum letzeren Punkt gebe ich ihm unumwunden recht. Tatsächlich ist der lateinische „eventus“ ein vertrackt-zweischneidiger Begriff und kann in seiner Bedeutung willkommen sein – oder auch nicht. Denn ist damit zunächst nur Ausgang, Erfolg oder Ergebnis gemeint, gäbe es sicher nichts einzuwenden; nach dem „Georges“ kann er jedoch auch mit dem katastrophalen Ausgang eines Theaterstücks verbunden sein, eine Möglichkeit also, die uns im kirchlich-eventuellen Zusammenhang sicher nicht am Herzen liegen wird. Das vielgestaltige und oft fantasievoll inszenierte Kirchentheater kann manchem, in unserer Zeit häufig anzutreffenden schnell abgenervten Turbo-Rezipienten auch sehr bald wieder auf den weichen Keks gehen. Außerdem verführt es allzu leicht zu der Vorstellung, dass Kirche und Gottesdienst ausgesprochen kulturelle Veranstaltungen seien, die zuvörderst an ihrem Unterhaltungs- oder Bildungswert gemessen werden müssten. Dahin darf es nicht aus-gehen, ohne Frage.
Mit seinem eigentlichen Kritikpunkt, „Ganztaufe“, bin ich allerdings nicht einverstanden. Ich bin ein solcher ganzgetaufter Christ. Ich wollte das so. Fünfzehn Jahre lang habe ich mein Glaubensleben seit meiner Bekehrung ungetauft verbracht, bis mich im Jahr 2000 ein evangelischer Pfarrer taufte, und zwar auf meinen ausdrücklichen Wunsch mit Untertauchen. Das konnte damals nur in einer befreundeten baptistischen Gemeinde des Ortes geschehen, weil die in ihrem Gottesdienstraum ein Baptisterium haben. Es fand ein ökumenischer Gottesdienst statt, in dem beide Gemeinden anwesend waren. Noch heute erinnere ich mich gern an diesen Tag. Wenn also Hoffnung auf neue evangelische Kirchenmitglieder ein Thema ist, dann wird sie sich wohl kaum nur auf neugeborene Babys richten dürfen. Viele im Erwachsenenalter zum Glauben Gekommene werden wie ich den Wunsch hegen, sich mit Untertauchen taufen zu lassen, weil das die älteste Form der christlichen Taufe ist. Das Begrabenwerden und Auferstehen in Christus, wie kann es sich auch kräftiger mitteilen?
Sofern Luthers Meinung zu diesen Dingen heute Gehör finden soll, hätte er zwar etwas dagegen, wenn sich bereits als Kind getaufte Christen erneut, also wieder-taufen lassen, denn an den Wiedertäufern hat er, wie auch Melanchthon, kaum ein gutes Haar gelassen. An der Taufe mit Untertauchen hingegen würde er höchstwahrscheinlich nichts auszusetzen haben, denn es war ihm bekannt, dass die Kinder bis ins 12. Jahrhundert zumeist mit Untertauchen getauft wurden.
Warum also an einer Form evangelischer Offenheit und Freiheit Kritik üben, wenn die sich nicht als Mode versteht, sondern als das ernste Zeugnis gläubiger Christen? Eins bleibe jedoch klar: Egal ob die Taufe mit Untertauchen oder „nur“ mit Beträufeln geschah, ihr entscheidendes Kriterium ist und bleibt der Glaube. Luther hat an seine Taufe mit Hingabe geglaubt, wir glauben alle so an unsere Taufe; und wenn es anders wäre, dann wäre es sowieso Mist.
Dear Werner Voigt,
May I ask you why you are attacking me personally in this exchange of ideas between yourself and others on this website? Have I done anything to you? I happened to read these comments today and was shocked and hurt that you would think it was appropriate to bring my name into this discussion in this manner. I am simply a theologian and parish pastor who is currently serving my church (the Evangelical Lutheran Church in America) concerning the Luther Decade.
I was blessed to serve as the pastor with my wife for 6 years. Our daughter was baptized in Ss. Peter and Paul and it remains and will remain for me one of the most important places because of that.
It is true that I have the fortune to study at the University of Erfurt. And, it is also true that I am affiliated with the Katholische Fakultät. I have always been interested in liturgical studies and in the United States (where I am, indeed, from) we don’t make an issue about where someone is studying. It is not possible to study liturgical studies as a discipline at an Evangelische Fakultät that is why I was very open to study in Erfurt, which is a wonderful city with wonderful colleagues.
I have never ever claimed to be the “Reformator der Reformation”. And, I don’t think you would find that in anything I have ever written. In fact, while it sounds like it was meant to be an attack on my person and I did feel it and take it as such, I do not know what that means specifically. Do you imply that I am the Reformer of the Reformation in the sense that I am trying to re-shape, re-form, or change the Reformation?
I understand that you have very strong feelings about this topic and the proposed changes to the Petrikirche. I re-read what Peter Magnusson wrote. A couple of times. I still do not see where he “anhimmelt” me. I also don’t know why he would.
Perhaps you will never see this. If you do, I can only wish for some reconciliation in this matter.
Peace,
Scott A. Moore