Kirche als Schrittmacher

11. November 2011 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT  
Abgelegt unter Thüringen

In Apolda könnte ein kühnes Projekt Aufschwung für die ganze Stadt bedeuten.
 

Architekt Christian Meyer-Landrut (links) und Pfarrer Felix Leibrock mit den Bauplänen für das »Luther Spirituell«. Foto: Maik Schuck

Architekt Christian Meyer-Landrut (links) und Pfarrer Felix Leibrock mit den Bauplänen für das »Luther Spirituell«. Foto: Maik Schuck


 
Was machen mit einer riesigen, stadtbildprägenden Kirche, die kaum jemand braucht? Die denkmalgeschützte Lutherkirche in Apolda müsste dringend baulich in die Kur, doch die evangelische Kirchengemeinde, zu der etwa 3300 Gemeindeglieder gehören, fühlt sich mit ihrer Martinskirche gut versorgt. Die Lutherkirche bietet etwa 1000 Besuchern Platz und ist mit ihrer Monumentalität und Formensprache typisch für die Zeit der Industrialisierung und des Lutherkults zum Ende des 19. Jahrhunderts. Gemeindearbeit heute will Schwellenängste nehmen – statt mit Größe beeindrucken.

Die eingangs gestellte Frage beantwortete die Kirchengemeinde mit der Gründung des Fördervereins Lutherkirche Apolda und mit der überraschenden Idee »Luther Spiritual«. Was zunächst nur wie ein weiteres Angebot in der Fülle historischer Musicals klingt, nimmt zwar das Lutherjahr 2017 als Ziel in den Blick und möchte hier mit einem Luther-Musical Besucher anlocken, doch es geht wohl weit darüber hinaus.

»Was wir hier vorhaben, ist ein Bauprojekt, das die ganze Stadt betrifft und in die Region ausstrahlt«, sagt Pfarrer Felix Leibrock, seit 2007 einer der beiden Apoldaer Pfarrer. Sowohl der Stadtrat als auch der Gemeindekirchenrat befürworteten mit einstimmigen Beschlüssen das Vorhaben. Im Weimarer Architekten Christian Meyer-Landrut fand man zudem einen Partner, der die Ideen mit den baulichen Gegeben­heiten in zeitgemäßer Form harmonisieren will.

»Spirituell ist es der Versuch, den vorhandenen Raum im Sinne der Frohen Botschaft neu zu definieren«, erklärt er seinen Ansatz als Planer und Christ. Der Chorraumwerde für Andachten abgetrennt, während das große Kirchenschiff die Tribüne mit etwa 400 Plätzen und Bühne aufnimmt, alles um 90 Grad gedreht. Darunter werden die notwendigen Nebenräume für Besucher und Künstler sowie modernste Technik untergebracht. Im großen Zuschauerraum können neben Veranstaltungen auch Gottesdienste in moderner Form stattfinden, denn die Kirche bleibe erkennbar Kirche, sind sich die Protagonisten einig.

Das derzeitige Projekt sieht vor, den Eingangsbereich an der Nordostfassade der Kirche aufzu­reißen. In Stahl-Glas-Konstruktion soll die sogenannte »Lutherkapelle« als Bindeglied zwischen Stadt und ­Kirche Einblicke ermöglichen, Neugierde wecken und Vorübergehende einladen. Derzeit wird für das millionenschwere Vorhaben ein Business-Plan erstellt, der über das Baugeschehen hinaus die Entwicklung zwischen den Jahren 2017 und 2022 betrachtet.

Und das Luther-Musical 2017? »Es wird kein historisierendes Stück werden, sondern eines, das Luther zu aktuellen Themen befragt«, blickt Leibrock voraus. Doch das stehe erst nach dem 31. Dezember 2012 auf der Agenda. Bis dahin müsse die Gesamtfinanzierung stehen, sonst »findet das deutschlandweit einmalige Projekt nicht statt«. Bis jetzt habe man aber viel Sympathie und Interesse für ­dieses Vorhaben erfahren und sei mit den Beteiligten in guten Gesprächen. Es wäre schade um diese vertane Chance, »Kirche als Schrittmacher« in eine Provinzstadt hinein wirken zu lassen.

Uta Schäfer

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Reaktionen unserer Leser

18 Lesermeinungen zu “Kirche als Schrittmacher”
  1. Clara Fall sagt:

    Der Gemeindekirchenrat hat nicht einstimmig befürwortet. Nur um das klar zu stellen. Der Gemeindekirchenrat musste auf anraten von Pfarrer Leibrock einstimmig beschließen und wurde massiv unter Druck gesetzt. Die Pläne existieren seit nunmehr fast 3 Jahren… Neu + rein waren die ersten Architekten und mit dem Prominentenwahn dieses Bühnenpfarrers klang dieser Meyer-Landrut einfach besser… Imagegeiler Wahnsinn!

  2. widerstand sagt:

    Eine selten schöne Kirche wird einem Projekt geopfert, das nicht einmal das Jahr 2017 überstehen wird. Was sagt der Denkmalschutz dazu? Kann es sein, daß das Wahrzeichen Apoldas, das auf die meisten Besucher einen tiefen Eindruck hinterläßt – so die Meinungen aus dem Besucherbuch – dem Berühmtheitswahn eines Pfarrers geopfert wird? Ich hoffe, die Apoldaer lassen das nicht zu.

  3. Clara Fall sagt:

    Sehr geehrter Widerstand!
    Ich finde sehr interessant, was Sie schreiben. Ich würde mich gern mit Ihnen darüber austauschen.
    Meine Email-Adresse ist clara.fall@gmx.net. Über eine Nachricht von Ihnen würde ich mich sehr freuen.
    Herzlichst, Ihre Clara

  4. St. Martin sagt:

    Wozu muß eine der letzten noch im originalen Bauzustand erhaltenen Kirchen des ausgehenden 19. Jahrhunders dem Zeitgeist und der Eventkultur geopfert werden? Die verantwortlichen Selbstdarsteller sollten einmal das Buch “Johannes Otzen” von Jörn Bahns lesen, es war der berühmte Baumeister vieler Kirchen u.A. auch der Apoldaer Lutherkirche.
    Wenn man dann noch in der TA vom 15.03.2011 über den Förderverein und seine Finanzen liest, das ca 50% der Spenden als Aufwandentschädigung dem Geschäftführer gezaht wurden, ist für mich der letzte Rest an seriosität gefallen. Das DZI Spendensiegel bekommt so ein Verein jedenfalls so nicht.
    Leider muß ich den beiden Kommentaren recht geben und weiterhin noch dazu schreiben, das einige der sehr angagierten Gemeindemitglieder, weil sie die Meinung der Verantwortlichen (Stöckigt, Köhlmann, Unger, Leibrock, Bergmann)nicht geteilt haben, sich in den letzten Jahren zurückgezogen haben, manche nicht freiwillig. Von einen Fall weiß ich sehr genau, das man alles darangesetzt hatte ihn nicht wieder zur Wahl zum Gemeindekirchenrat zuzulassen, leider mit Erfolg.
    Es passt zu dem Selbstdarsteller, das Kritiker mundtod gemacht werden oder als unglaubwürdig hingestellt werden.
    Es geht doch nicht nur um die Apoldaer Lutherkirche sondern auch um die Apoldaer Ev. Kirchgemeinde, die aus der Lähmung seit den “Problem” Stöckigt nicht mehr herausgekommen ist. Dort ist Seelsorge gefragt und keine größenwahnsinnigen Bauvorhaben für einen Event ohne Nachhaltigkeit. Aber ich kenne einige die einen Besuch vom Pfarrer wünschten und es kam keiner!
    Darüber sollten die Verantwortlichen einmal Nachdenken.
    Mit besten Grüßen
    Ein Insider

  5. Martin Luther sagt:

    Au kneif mich…was ist das für ein abzusehendes bauliches Kauderwelch… und wer ist der Architekt Christian Meyer-Landrut????….einer Gemeinde so etwas Unausgereiftes aufdrücken zu wollen, zeugt von solch einer unglaublichen Ignoranz und Arroganz, diese Posse ist schon fast reif für nen Staatsanwalt, was kann eigentlich die Lutherkirche in Apolda dafür, dass ein Pfarrer gerne Rampensau spielt? Die Denkmalpflege in Ostdeuschtland wurde von der Politik kastriert, ob in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen, überall dort bestimmen entweder vollkommen Ahnungslose oder total Durchgeknallte die Szene, einfach zum Lachen, Bauen am Denkmal im Osten geht nirgendwo besser als im Osten Deutschlands! dort wurde er wie ein AKW abgeschaltet!!!! Besser noch ist der Totalabriss! Was wird 2017 noch einmal gefeiert? Martin Luther als ERSTER DEUTSCHER PROSTANT oder die Geburt einer neuen Kirche? Mensch Apolda, ganz schoen traurig!!!

  6. Clara Fall sagt:

    Ich bin auch erstaunt, warum der Denkmalschutz so schweigsam scheint bei dieser Sache… Normalerweise ist es für Staatsbürger üblichen Standes schon ein Problem eine Fassadenfarbe frei zu wählen, wenn man ein denkmalgeschütztes Haus saniert. Aber hier scheint es in der Tat so, dass Recht und Gesetz wie “mit Gottes Hilfe” kein Gewicht mehr haben. Hat die Presse eigentlich eruiert, WARUM der Geschäftsführer diese massiv hohe Auszahlung erhalten hat? Welchen Grund es hat, dass an eine gewöhnliche Privatperson Spendengelder verschoben werden? Um nochenmal auf das “Problem Stöckigt” zurückzukommen: Es ist armselig… nein, niederträchtig, nein respektlos und sehr unlutherisch in einem drittklassigen Buch (und ich möchte jetzt keineswegs Frau Pilcher beschämen, die ich dort ebenso einordnen würde) eines unbegabten Autorenpfarrers, dem es glänzend gelingt völlig unglaubwürdige “Zufälle” und wahllose Aneinanderreihungen als tiefgründige Geschichte zu verkaufen, so ekelhaft über diese durchaus von allen Vorgesetzten hintergangene ehemalige Apoldaer Pfarrerin herzuziehen. Mich wundert es nicht, da er weitläufig über die Grenzen hinaus für diese lästerliche und missgünstige Art bekannt ist.

  7. redaktionguh sagt:

    Bitte bleiben Sie sachlich in der Diskussion. Beleidigungen werden nicht geduldet.
    Die Redaktion

  8. Thomas Müntzer sagt:

    Beleidigungen werden nicht geduldet, wohl aber Lügen, die gern sogar in der Zeitung veröffentlicht werden.
    Schön zu sehen, wie hier in christlichen Kreisen mit zweierlei Maß gemessen wird.

  9. Martin Luther sagt:

    @Thomas Müntzer, tja der mensch will belogen sein, besonders gern in der kirche ” gottes”, das gehört zum guten gesellschaftlichen ton…bitte, es ist deutschland hier! wie die wirklichkeit offiziel zu sehen ist, das bestimmen in ” glaube und heimat” immerhin noch die offizielen…die, die in der kirche das sagen haben, und wissen, was angesagt ist……da sagsch nur: gute nacht marie_ ich suche mir einen anderen verein, dort wo es in der tat um GLAUBE AN DEN HERRN geht und nicht um bühne, lüge, schönes wetter, flache pseudokotzgesänge und easy live…wenn es nach mir ginge,hätte ich die ElKD schon längst geschlossen, aber ich bin ja schon seit 500 jahren tot…und das ist gut so

  10. Bewahrung sagt:

    Für die Aufführung eines Spirituals in Apolda sind doch nicht solch aufwendige Umbauten, wie oben beschrieben, notwendig!!! Sie sind auch in der Meinung der meisten Gemeindeglieder nicht erwünscht. Für den Bau der Lutherkirche haben die Apoldaer 60 Jahre lang Spenden gesammelt. Es entstand ein Bau von beeindruckender architektonischer Geschlossenheit, der nun zu den wenigen, vollständig erhalten gebliebenen Kirchen vom Ende des 19. Jahrhunderts zählt. Das sollte nicht leichtfertig einem Projekt geopfert werden, für das ab 2018 das Interesse weitgehend erlahmt sein dürfte. Ich möchte mal den Protest der Weimarer oder Jenaer hören, wenn man bei ihnen für ein Musical den Umbau ihrer Stadtkirchen verlangt!
    Im übrigen bin ich der Meinung, man sollte bei der Diskussion sachlich bleiben und keine Beleidigungen äußern!

  11. St. Martin sagt:

    Ich finde die Diskussion, auch hier, sollte auf der Sachebene bleiben. Wer auf die Beziehungsebene abdriftet hat keine sachlichen Argumente mehr oder macht sich selber Angreifbar.
    Ich teile die Meinung vom “Bewahrer”.
    Was wird nach 2018 mit der Kirche? Es bleiben für die Gemeinde nur Schulden, die Verantwortlichen haben sich doch dann dem nächsten Event zugewand (wenn man die Biographien verfolgt, war es in der Vergangenheit meistens so) und eine Ruine als Kirche. Zumal die Stadt Apolda noch eine defizitäre Stadthalle betreiben muß, wird sie kein Interresse an einem zweiten großen Veranstaltungsort haben.
    Damit gibt es nur noch mehr entäuschte Gemeindeglieder. Leider sind es heute schon zu viele. Zum Familiengottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag mit Kindergottesdienst waren nur 20 – 30 Gemeindeglieder anwesend. Vor einigen Jahren waren zu diesem Gottesdienst noch fast 80 – 100 anwesend. Viele sind noch in Apolda, gehen aber nicht mehr zum Gottesdienst. Auch fällt mir auf, daß seit ca. einem Jahr der Gottesdienstbesuch nachgelassen hat. Aber darum wird sich nicht gekümmert? Es werden lieber große Events vorbereitet.
    Das die Lutherkirche Sanierungsbedürftig ist steht wohl außer Frage, aber wie?
    Ich finde Leibrock und der Gemeindekirchenrat haben vergessen die Gemeinde auf den Weg mit zu nehmen, oder wollen sie es ohne die Gemeinde durchziehen?
    So braucht man sich nicht mit Kritikern herum zu ärgern.
    Überigens habe ich manchmal den Verdacht, es wurde alles bloß von Dr. F. Leibrock inzeniert, um einen “großrn” Abgang aus Apolda, mit einer “bösen” Gemeinde die mich nicht will, als Sündenbock, zu bekommen?
    Ich hoffe und bete das sich die Gemeindeverantwortlichen wieder mehr um das Wort Gottes, ihren misionarischen Auftrag kümmern und keine Luftschlösser bauen.
    Ein Insider

  12. Clara Fall sagt:

    Wir sollten gemeinsam beten, dass diese Gemeinde wieder einen Blick für die reelle Situation bekommt, die Gemeinde wieder aufnimmt und ernst nimmt. Bei separatistischen Bewegungen ist Kritik grundsätzlich unerwünscht, was ja auch schon bei der Vorstellung im letzten Jaht deutlich zu merken war. Totschlagargumente als Widerspruch zu jedwedem kritischen Gedanken. Niemand hat etwas dagegen die Lutherkirche zu erhalten … nur, wenn man jetzt schon wieder erfährt, dass zwischen Frühjahr und Sommer eine Bühne eingezogen wird und NIEMAND darüber informiert wurde, muss man sich als Gemeindeglied sehr wundern? Es gibt keine eindeutigen Aussagen zur Orgel! Was passiert mit ihr? Da dieses Forum sicherlich von den Verantwortlichen gelesen wird, erbitte ich Stellungnahme.

  13. Miriam sagt:

    @ St. Martin , Sie schreiben :“Wer auf die Beziehungsebene abdriftet hat keine sachlichen Argumente mehr oder macht sich selber angreifbar.“
    Das kann ich so nicht stehen lassen! Eine Beziehungsebene sollte möglichst sachlich sein. Vertrauen zum Gegenüber wird in aller Regel den Austausch von sachlichen Argumenten eher fördern und den Schwachen auch einmal zu Wort kommen lassen.

  14. St. Martin sagt:

    Hallo Miriam, ich gebe Ihnen recht, auch die Beziehungseben sollte immer sachlich bleiben. Aber ich habe es im Kontext zu den speziellen Vorgängen in Apolda geschrieben und meinte eigentlich die Beleidigungen, wenn keine Sachargumente mehr vorhanden sind und nicht so sehr eine Verallgemeinerung. War halt etwas unglücklich von mir formuliert.
    Aber zu dem Thema “Vertrauen zu dem Gegenüber”, muß ich doch etwas schreiben. Dieses Vertrauen wurde in den letzten Jahren, leider, zu Gunsten von persönlichen Interessen der Verantwortlichen verletzt, oder sollte ich schärfer schreiben mißbraucht? Wir hatten gehofft, mit dem Amtsantritt von Dr. Felix Leibrock einen Neuanfang zu wagen. Leider wurden wir mit dem Lutherkirchenspektakel und seinen Begleitumständen tief enttäuscht. Es ist erstaunlich, das es hier in diesen Artikeln keine positive Meinung zum Lutherkirchenprojekt gibt. Auch das sollte zu denken geben. Nur die Befürworter sind eben erwünscht! Alle anderen werden ignoriert oder Mundtod gemacht. Aber die Meinungen hier spiegeln die Meinung in der Kirchengemeinde, trotz aller gegensätzlichen Betäuerungen der Projektvertreter, wieder.
    Mal sehen ob des Projekt den 09.03.2012 überlebt und wer bei einem scheitern die Schuldigen sind. Das wird spannend.
    Ein Insider

  15. Wir brauchen unsere Kirche sagt:

    Es ist einfach unmöglich, daß für die Selbstdarstellung eines Pfarrers die Apoldaer Gemeinde ihre Kirche opfern soll. Der Zwitter, der nach den Plänen eines Weimarer Architekten – so oben beschrieben – entstehen würde, ist eine Kulturschande. Dr. Leibrock hat in einem Interview über seinen Lutherroman die Katze aus dem Sack gelassen, in dem er sagte, die “Kirche müsse zum Musicaltheater umgebaut werden”. Wie “Bewahrung” schrieb, würde keine andere Stadt so etwas zulassen. Ich bin überzeugt, daß die Apoldaer Gemeinde mit Fördermitteln es finanziell schafft, ihre Kirche in kleinen Schritten zu restaurieren, wenn das Gotteshaus im ursprünglichen Zustand erhalten bleibt. Nur unter dieser Bedingung fließen die Spenden.

  16. St. Martin sagt:

    Es gibt etwas neues, dieses Umbauprojekt ist nicht mehr aktuell. Ich habe so eben diese Information bekommen, aber nicht aus Apolda und schon gar nicht von der Kirchgemeinde. Warum verschweigen es die Verantwortlichen?, haben sie nicht den Mut ihre Fehler einzugestehen?
    Erst wird die Öffentlichkeit groß informiert, und nun ist schweigen angesagt.
    Oder soll hier etwas neues der Öffentlichkeit vorenthalten werden? Damit es nicht wieder Kritik aus der Gemeinde und Öffentlichkeit gibt?
    Ich habe schon lange kein Vertrauen meht in diese Gemeindeleitung.
    Die nächste Zeit wird wieder spannend.
    Ein Insider

  17. Christiane sagt:

    Kann sich INSIDER mal bei mir melden? sonum-laudate@web.de

  18. St. Martin sagt:

    Es ist schon sehr erstaunlich was der Lutherkirchenförderverein vorige Woche in der Zeitung veröffentlichte. Dr. Leibrock redet über das bekannte, unsinnige Umbauprojekt, aber die leitenden Stellen schreiben etwas anders. Ich frage mich hier schon, wer ein Problem mit der Wahrheit hat. Oder soll das “Kirchenvolk” von oben beruhigt werden? Damit die Zerstörung unserer Lutherkirche in Ruhe vorbereitet werden kann? Mal sehen was die Zukunft so bringt.
    Ein Insider