»Eisenacher Kirchenblatt« auf dem Siegerpodest

Preisträger des ersten mitteldeutschen Innovationswettbewerbs stehen fest.

Chefredakteur Martin Hanusch (r.) mit eingesendeten Gemeindebriefen. Daneben die Jury-Mitglieder Johanna Haberer und Martin Gloge, der in seiner Masterarbeit Gemeindebriefe in Mitteldeutschland untersuchte. Foto: Gerhard Seifert

Chefredakteur Martin Hanusch (r.) mit eingesendeten Gemeindebriefen. Daneben die Jury-Mitglieder Johanna Haberer und Martin Gloge, der in seiner Masterarbeit Gemeindebriefe in Mitteldeutschland untersuchte. Foto: Gerhard Seifert


Es war gleich eine doppelte Premiere. Erstmals hatten der Evangelische Presseverband in Mitteldeutschland, Herausgeber von »Glau­be+Heimat«, und die mitteldeutsche Landeskirche gemeinsam einen Gemeindebriefpreis ausgeschrieben, der zugleich ein Innovationspreis sein sollte. Gesucht wurden Gemeindebriefe, die zuletzt eine deutliche Aufwertung erfahren haben bzw. vor weiteren konzeptionellen Veränderungen stehen. Denn anders als bei herkömmlichen Wettbewerben war nicht einfach der am besten gestaltete Gemeindebrief gefragt.

Ausgezeichnet werden sollte vielmehr die Weiterentwicklung des jeweiligen Blattes. Am Ende beteiligten sich 30 Gemeindebriefredaktionen und reichten ihre Produkte ein.

Als ersten Sieger des Mitteldeutschen Gemeindebriefpreises kürte die neunköpfige Jury bei ihrer Zusammenkunft in Erfurt das »Eisenacher Kirchenblatt«. Dabei würdigte die Jury vor allem die Übersichtlichkeit, die »knackigen« Texte sowie den gezielten Einsatz der Schmuckfarben bei der Weiterentwicklung des Heftes. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Den zweiten Platz, verbunden mit 1.000 Euro, belegte der Gemeindebrief des Kirchspiels Gommern-Pretzien (Kirchenkreis Elbe-Fläming) für seinen Sprung vom einfachen Mitteilungsblatt zum farbig gestalteten und strukturierten Gemeindebrief.

Platz drei (500 Euro) ging nach Windischholzhausen-Büßleben (Kirchenkreis Erfurt). Hier überzeugte neben der ­erneuerten Gestaltung u.a. die gelungene Vorstellung von Mitarbeitern. Zugleich machte die Jury allen Beteiligten Mut, nicht in ihrem Bemühen nachzulassen, den Gemeindebrief auch künftig weiter zu verbessern.

In die Bewertung der unabhängigen Jury aus Theologen, Journalisten und PR-Fachleuten flossen neben der Gestaltung, Übersichtlichkeit sowie Themenauswahl und Darstellungs­formen auch andere Aspekte ein: Wie werden die unterschiedlichen Generationen angesprochen? Wie wird gemeindliches Leben nach außen vermittelt? Welche Anstrengungen hat die Gemeindebriefredaktion unternommen, bei Papier und Verbreitung zu ökologischen Lösungen zu kommen?
jurygemeindebriefwettbewerb02
Bei ihrer Sitzung bescheinigte die Jury den eingesandten Gemeindebriefen einen deutlichen Sprung nach vorn. »Es hat sich bei allen etwas getan«, lobten die Jurymitglieder übereinstimmend die Arbeit der zumeist ehrenamtlich arbeitenden Redaktionen.

Dass die Entwicklung nicht stehen bleibt, darauf machte die Erlanger Professorin für christliche Publizistik, Johanna Haberer, aufmerksam. Sie geht davon aus, dass künftig das ­Internet auch für die Gemeindebriefe eine immer größere Rolle spielen wird. Zugleich verwies die Jury auf die grundsätzliche Bedeutung der Gemeindebriefe.  »Für viele Empfängerinnen und Empfänger dürften sie das Einzige sein, was diese von der Kirche wahrnehmen.«

Martin Hanusch

Werbung will überlegt sein

Das private Stoppschild gegen die  Werbeflut. Foto: Joujou/Pixelio.

Das private Stoppschild gegen die Werbeflut. Foto: Joujou/Pixelio.

 

Gemeindebriefe sind ein wichtiges Medium kirchlicher Kommunikation (Teil 8):  Anzeigen akquirieren  -  Ja oder nein?

 
Den Briefkastenaufkleber »Bitte keine Werbung« werden Sie auch bei Gemeindegliedern finden. Überlegen Sie daher, wie ein werbefinanzierter Gemeindebrief ankommen würde und wägen Sie ab: Ist die Reaktion positiv, weil damit der Gemeindehaushalt entlastet wird, oder ist Verärgerung zu befürchten, weil man im Gemeindebrief mit Werbung konfrontiert wird.

Wenn Sie sich für Werbeanzeigen entschieden haben, stehen Sie vor folgenden Fragen:
• Wer hat Interesse, in unserem Gemeindebrief zu werben?
• Welche Werbepartner würden wir in unserem Gemeindebrief platzieren?

Potenzielle Anzeigenkunden sind hier im Regelfall vor allem lokal oder regional tätige Kleinunternehmen: die Bäckerei vor Ort, der Kopierladen um die Ecke, die Sparkasse …  Am einfachsten sind Unternehmen zu gewinnen, zu denen bereits intensiverer Kontakt besteht, in denen ein Gemeindeglied arbeitet oder deren Inhaber zur Gemeinde gehört.

Das unvermeidliche »Klinkenputzen« sollte jemand übernehmen, der positive Ausstrahlung besitzt und dem es nicht peinlich ist, über Geld zu reden. Er muss entweder bei den potenziellen Anzeigenkunden anrufen oder direkt vorbeigehen und mit dem Geschäftsführer sprechen.

Überlegen Sie vor Kontaktaufnahme, ob Sie das entsprechende Unternehmen als Werbekunden in Ihrem Gemeindebrief platziert wissen wollen. Es kann mögliche Befindlichkeiten in Ihrer Gemeinde und/oder die Glaubwürdigkeit Ihrer Verkündigung des Evangeliums berühren. Was können Sie für eine Anzeige verlangen?

• Eine ganzseitige Werbeanzeige sollte etwa die Druckkosten für vier Seiten erbringen.
• Innerhalb des Gemeindebriefes kann in attraktivere und unattraktivere Platzierungen unterschieden werden, mit dann unterschiedlicher Preisgestaltung.
• Möglich ist die Unterteilung von Seiten in viertel-, halb- oder ganzseitige Anzeigen; je kleiner die Anzeige, desto teurer ist der Quadratzentimeter-Preis.
• Mehrfarbige Anzeigen sind teurer (kosten auch im Druck mehr).

Erarbeiten Sie solche »Mediadaten« für Anzeigenkunden und legen Sie diese schriftlich nieder. Nicht vergessen: Anzeigen müssen als solche gekennzeichnet und vom redaktionellen Teil abgehoben werden. Das ist presserechtlich vorgeschrieben.

Für Einnahmen aus Anzeigenverkäufen dürfen keine Spendenquittungen ausgestellt werden, da dies ein Betrieb gewerblicher Art ist. Sofern  Sie in diesem Bereich mehr als 17500 Euro Jahresumsatz erzielen, kontaktieren Sie bitte frühzeitig einen Steuerberater, da Sie dann möglicherweise umsatzsteuerpflichtig werden.

Zuletzt: Wenn Sie alles einschließlich Zeitaufwand für Akquise der Anzeigen und Pflege der Anzeigenkunden durchgerechnet haben, schätzen Sie noch mal ein, ob Aufwand und Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen.

Walter Jungbauer, Fundraising-Beauftragter der EKM

Alle Beiträge über die Gemeindebriefarbeit sind als PDF-Paket zum Gesamtpreis von 11,90 Euro erhältlich.
Bestellungen bitte per E-Mail <redaktion@glaube-und-heimat.de>

Gemeindebriefpreis

Sie haben in den letzten Monaten Ihren Gemeindebrief überarbeitet oder planen Konzept und Gestaltung weiterzuentwickeln? Dann sollten Sie sich am
Gemeindebriefpreis beteiligen, den der Evangelische Presseverband in Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland als Innovationspreis ausgelobt haben. Senden Sie Ihren alten und neuen Gemeindebrief bzw. den aktuellen samt Konzept bitte bis 31. Oktober an den Wartburg Verlag, Redaktion »Glaube+Heimat«, Lisztstraße 2a, 99423 Weimar.

www.glaube-und-heimat.de

www.gemeindebrief-ekm.de

Wichtig ist ein guter Zeitplan

29. September 2011 von redaktionguh  
Abgelegt unter Gemeindebriefpreis

Comments Off

Gemeindebriefe sind ein bedeutendes Medium kirchlicher Kommunikation
– Teil 8 –

gemeindebrief-terminWie Haupt- und Ehrenamtliche entspannt das Gemeindeblatt  gestalten können.

Der Gemeindebrief ist ein wichtiges Informationsmedium in den Kirchengemeinden. Im Zeitalter von SMS und E-Mail ist ein geplanter Brief mit einer Fülle von ausführlichen ­Informationen und Hinweisen eine große Herausforderung, die ein engagiertes und gutes Miteinander von ­Ehren- und Hauptamtlichen braucht, um zu gelingen.

Der Gemeindebrief soll seine Adressaten ansprechen und pünktlich mit präzisen Informationen erscheinen. Seine Erstellung soll das Arbeitszeitbudget der haupt- und ehrenamtlich Verantwortlichen nur mäßig in Anspruch nehmen.

Sinnvoll können diese Ziele durch einen Arbeitskreis »Gemeindebrief« verwirklicht werden.

Vertreter aus den verschiedenen Arbeitsfeldern und ­Ge­nerationen der Gemeinde tragen ­Termine zusammen und erbitten Beiträge aus dem Gemeindeleben.

Satz und Layout werden abgestimmt.

Das ganze geschieht mit einem entspannten Zeitplan: Nach dem Erscheinen des Gemeindebriefes ist für den Arbeitskreis vor dem Erscheinen des ­Gemeindebriefes.

Spätestens acht Wochen vor dem Erscheinen beginnt die Arbeit für die nächste Ausgabe.

Zeitleiste:

8. Woche vor Erscheinen – Anfragen: Wer schreibt welchen Artikel? (Andacht, Berichte aus den Arbeits­feldern, Ankündigungen von Veranstaltungen, Mitteilungen aus dem ­Gemeindekirchenrat und dem Büro, Geburtstage u. a. m.); erste Zusammenschau der anstehenden Termine (Gottesdienstplan und Veranstaltungen)

6. Woche vor Erscheinen – Auswahl der Artikel:
Welche Artikel können übernommen werden, wo sind redaktionelle Eingriffe nötig? Erste ­Über­legungen zu Layout und Satz (Verteilung von Bild und Text); sollen Bibelstellen, Gedichte u. ä. abgedruckt werden? Präzisierung der Termine

4. Woche vor Erscheinen – Korrektur und Abstimmungen:
Die übernommenen Artikel haben ihre endgültige Form, es gibt erste Überlegungen zur Verteilung von Bild und Text, Darstellung der Termine usw., letzte Terminveränderungen werden eingearbeitet. Am Ende der Woche ist Redaktionsschluss.

3. Woche vor Erscheinen – Layout: Der Gemeindebrief erhält sein Layout. Hier ist, wenn möglich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

2. Woche vor Erscheinen – Vervielfältigung bzw. Druck, Verteilung und Auslage: Hin und wieder gibt es eine Reflexion über den Brief: Sollen Berichte veröffentlicht werden oder geht es nur um die Termine? Wer ist der Adressatenkreis? Auf welchen Wegen erfolgt die ­Verteilung?

Über den Arbeitskreis hinaus können interessierte Gemeindeglieder zu solchen Reflexionsrunden ­ein­geladen werden, um den Blick auf das Produkt Gemeindebrief zu erweitern.

Elisabeth Müller

Die bisherigen Beiträge der Serie finden Sie hier.

Die verwendeten Quellen immer angeben

26. August 2011 von redaktionguh  
Abgelegt unter Gemeindebriefpreis

Comments Off

Gemeindebriefe sind ein wichtiges Medium kirchlicher Kommunikation (Teil 7) – Rechtliche Fragen.
copy
Für Gemeindebriefe gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen für periodisch erscheinende Printerzeugnisse. Geregelt sind sie im Presserecht bzw. den Pressegesetzen des jeweiligen Bundeslandes. Die Gesetzestexte stehen alle im Internet. Zwei rechtliche Aspekte sind besonders wichtig und sollten dringend beachtet werden: das Urheberrecht und das Impressum.

Wer einen Text schreibt, ist dessen Urheber und sein beziehungsweise ihr Vor- und Nachname gehört in eine Autorenzeile. Dasselbe gilt für Bilder, Karikaturen und Fotos. Auch die Urheberrechte von Fotos aus dem Internet, sofern sie nicht ausdrücklich zur allgemeinen Nutzung freigegeben sind, müssen geklärt werden. Dasselbe gilt für die Bilder verstorbener Künstler oder Dichter. Oft liegen noch die Urheberrechte bei den Erben.

Wenn Gemeindebriefredaktionen eine Materialhilfe nutzen, sind zwar über das Abonnement die Abdruckrechte bezahlt, dennoch sollte aber auch diese Quelle ebenfalls angegeben werden. Wird der Gemeindebrief auch ins Internet gestellt, müssen diese Rechte auch für dieses Medium geklärt werden. Wohin Abschreiben führt oder verschwiegene beziehungsweise nicht gekennzeichnete Quellen, ist mittlerweile allen bekannt. Nehmen Sie den korrekten Weg! Sie möchten ja auch nicht, dass andere Ihre ­Gedanken oder Formulierungen oder Fotos vermarkten.

Wollen Sie Gedichte oder Texte aus Büchern ­ab­drucken, fragen Sie beim Verlag nach, genauso bei Zeitungstexten. Möglicherweise wird sich niemals jemand beschweren – und dennoch: Sollte das mal geschehen, kann es für den im Impressum genannten Verantwortlichen teuer werden. Wobei solche ­Beträge dann hoffentlich von der Gemeinde getragen werden. Im Impressum muss eine natürliche Person ­stehen, die für das gesamte Produkt »verantwortlich im Sinne des Presserechtes« ist (v.i.S.d.P.) und zwar mit Vorname, Nachname und einer Adresse, unter der die Person zeitnah erreicht werden kann und über die er oder sie geladen werden kann.

Bei Datenschützern umstritten sind persönliche Daten in Geburtstagslisten. Nehmen Sie nicht alle Daten, lassen Sie Straße und Hausnummer weg. Hilfreich ist auch der Satz: »Wenn Sie hier nicht genannt werden wollen, geben Sie uns Bescheid.« ­Kasualien, das heißt Taufe, Trauung, ­Bestattung jedoch sind öffentlich, auch wenn die Kirche keine Personenstandsregister mehr führt.

Wichtig: Diese rechtlichen Anmerkungen sind Tipps und keine Beratung, auf die sich Gemeindebrief­redaktionen berufen könnten. Falls nötig, wenden Sie sich bitte an die Rechtsabteilung im Landeskirchenamt oder einen Rechtsanwalt, der sich im Medienrecht auskennt.

Karin Bertheau


Gemeindebriefpreis

Noch bis zum 31. Oktober können Sie sich am Gemeindebriefpreis beteiligen, den der Evangelische Presseverband in Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland ausgeschrieben haben.
Wenn Sie im vergangenen oder in diesem Jahr Ihren Gemeindebrief erneuert und weiterentwickelt haben, senden Sie das alte und das neue Heft an die Redaktion »Glaube+Heimat«. Sie können sich ebenso beteiligen, wenn Sie vorhaben, das Gemeindeblatt zu erneuern. Dazu senden Sie den aktuellen Gemeindebrief ein und Ihr Konzept.
Den kompletten Ausschreibungstext sowie weitere Beiträge zum Thema »Gemeindebrief gestalten« finden Sie hier.

Einsendungen bis zum 31. Oktober an: Wartburg Verlag, Redaktion »Glaube+Heimat«, Lisztstraße 2 a, 99423 Weimar
www.gemeindebrief-ekm.de

Lieber ein Bild als viele Worte

29. Juli 2011 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT  
Abgelegt unter Gemeindebriefpreis

Comments Off

Gemeindebriefe sind ein wichtiges Medium kirchlicher Kommunikation (Teil 6).

<strong><em>Liebe Leserinnen und Leser, </em>alle zwölf Beiträge über die Gemeindebriefarbeit können Sie als  Material für sich und Ihre Mitarbeiter als PDF-Paket zum Gesamtpreis  von 11,90 Euro erwerben. Stellen Sie Ihrem Gemeindebrief-Team dieses wertvolle Arbeitsmittel zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen bitte per E-Mail redaktion@ glaube-und-heimat.de.<em> Ihre Redaktion</em></strong>

Liebe Leserinnen und Leser,
alle zwölf Beiträge über die Gemeindebriefarbeit können Sie als Material für sich und Ihre Mitarbeiter als PDF-Paket zum Gesamtpreis von 11,90 Euro erwerben.
Stellen Sie Ihrem Gemeindebrief-Team dieses wertvolle Arbeitsmittel zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen bitte per E-Mail redaktion@ glaube-und-heimat.de.

Ihre Redaktion

Zeitungen und Zeitschriften sind ohne Bilder nicht vorstellbar. Fotos und Grafiken lockern Texte auf, können Sachverhalte veranschaulichen und vertiefen, Geschehnisse dokumentieren, Stimmungen und Emotionen transportieren oder wecken. Sie gehören deshalb auch zu einem Gemeindebrief.

Doch Vorsicht: Damit Bilder diese Funktionen auch erfüllen können, bedürfen sie bestimmter Qualitätsmerkmale.

Ein Foto muss zunächst die primären technischen Voraussetzungen mitbringen, also Schärfe – soweit gewollt – und geeigneten Kontrast. Bei digitalen Bildern ist auf die im jewei­ligen Druckverfahren und entsprechend der Abbildungsgröße notwendige Datendichte zu achten. Sie wird meist in dpi – dots per inch, das heißt: Punkte pro Zoll – angegeben. Was für das Internet praktikabel ist, sieht im gedruckten Gemeindebrief noch lange nicht gut aus.

Abseits der technischen Voraussetzungen gibt es inhaltliche Anforderungen. Ein Bild von einer Veranstaltung beispielsweise muss auch dem, der nicht dabei war, einen Eindruck von Ort, Anliegen und Stimmung vermitteln. Erfüllt es das nicht, ist es für eine Veröffentlichung ungeeignet.

Grundsätzlich gilt: Bilder von Menschen sind in der Regel interessanter als Bilder von Dingen und Schnappschüsse wirken lebendiger als gestellte Aufnahmen. Das Gruppenbild, bei dem alle in Reih und Glied steif vor der Wand stehen, finden nur die Beteiligten schön.

Ein alter Spruch bei Bildredakteuren lautet: Jedes Bild kann beschnitten werden. Verdecken Sie mit zwei Papierblättern mal oben und unten, rechts oder links einen Teil des Bildes – der verbleibende Ausschnitt gewinnt oft an Aussage. Extreme Hoch- oder Querformate sind immer echte Hingucker.

Wie und wo bekomme ich ein gutes Foto?

Im Internet in den sogenannten »Fotocommunitys« können Aufnahmen zu Druckzwecken kostengünstig oder kostenlos erworben werden. ­Zudem stellt die mitteldeutsche Landeskirche unter www.gemeindebrief-ekm.de kostenlose Fotos zur Verfügung. Und sicher gibt es in der eigenen Kirchengemeinde Fotobegeisterte, die man gezielt für die Mitarbeit am Gemeindebrief gewinnen kann.

Wichtig: Jedes Bild hat einen Urheber, dessen Name zu nennen ist in Form eines kleinen Zusatzes zur Bildzeile oder direkt neben dem Foto.

Nicht nur Fotos machen den Gemeindebrief bunter: Mit Grafiken können Zahlen und Zusammenhänge bestens veranschaulicht werden. Warum in vielen Sätzen die Zusammensetzung des ­Gemeindehaushaltes erläutern, wenn ein Tortendiagramm dies mit einem Blick erfassbar macht? Kalkulations- und Präsentationsprogramme wie PowerPoint bieten geeignete Werkzeuge zur Erstellung solcher Diagramme und Grafiken an.

Harald Krille
Foto: © ekmd.de

Der Evangelische Presseverband in Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland haben einen Gemeindebriefpreis als Innovationspreis ausgelobt. Gesucht werden Gemeindebriefe, deren Konzept und Gestaltung weiterentwickelt wurde.

Senden Sie Ihren alten und neuen Gemeindebrief bitte bis 31. Oktober an den Wartburg Verlag, Redaktion »Glaube+ Heimat«, Lisztstraße 2a, 99423 Weimar.
www.gemeindebrief-ekm.de

Gestaltung ist keine Glückssache

17. Juni 2011 von redaktionguh  
Abgelegt unter Gemeindebriefpreis

Comments Off

DSCF6461Gemeindebriefe sind ein wichtiges Medium kirchlicher Kommunikation (Teil 4).

Frau Mustermann ist umgezogen. Im Gottesdienst nimmt sie den Gemeindebrief mit, denn sie will sich über das Leben in ihrer neuen Kirchengemeinde informieren. Beim Durchblättern weicht das Interesse ­einer gewissen Ratlosigkeit. In den vollgestopften Seiten mit den vielen unterschiedlichen Symbolen findet sie sich nicht zurecht.

Die meist ehrenamtlichen Redaktionen geben sich ohne Frage große Mühe. Die Ergebnisse sind jedoch nicht immer befriedigend. Gemeindebriefgestaltung ist keine Glückssache. Es gibt einige Regeln, die dazu beitragen, dass das Kirchenblatt übersichtlich und informativ zugleich gelingt.

Erstens: Zunächst ist eine klare Gliederung notwendig. Sie ist das A und O des Gemeindebriefes. Andacht, Gottesdienstplan, Veranstaltungen, Adressen – alle Rubriken müssen immer auf der gleichen Seite zu finden sein. Meistens enthält ein Gemeindeblatt die Angebote mehrerer Kirchen. Auch hier sollte die Reihenfolge festgelegt und eingehalten werden.

Zweitens: Die einzelnen Rubriken werden gern mit Symbolen und Zeichnungen gekennzeichnet. Hier ist die Gefahr eines optischen Durcheinanders besonders groß, wenn jeder für sein Aufgabengebiet und seine Veranstaltungen das ihm passend ­erscheinende einbringt. Die Piktogramme sollte der heraussuchen, der den Gemeindebrief gestaltet, und sie dann abstimmen. Dazu hat übrigens die Öffentlichkeitsarbeit der EKM jetzt Piktogramme erstellen lassen, die kostenlos verwendet werden können. Wollen die einzelnen Seelsorgebezirke ihr Kirchengebäude abbilden, dann sollte auch dies von professioneller Hand durchgestaltet werden, damit die Symbole aus einem Guss sind.

Drittens: Ein weiterer wichtiger Punkt sind die verwendeten Schriften. Für alle Texte sollte eine einheitliche Schrift (die sogenannte Brotschrift) verwendet werden, möglichst eine ­Serifenschrift wie die Times oder Garamond, da sie dem Auge Halt gibt. Die Überschriften können in einer ­anderen, auch serifenlosen Schriftart gewählt werden wie Arial, Helvetica. Doch auch hier gilt: nur eine Schriftart wählen, dazu eine passende Unter- oder Oberzeile in derselben Schriftart. Die Überschrift sollte in jedem Fall mindestens 2 Punkt größer sein als die Brotschrift. Auszeichnungen, wie fett, kursiv, Kapitälchen, Großbuchstaben oder Unterstreichungen, nur sparsam einsetzen und sich vor allem für eine Auszeichnung – also entweder fett oder kursiv – entscheiden. Weniger ist auch hier mehr.

Viertens: Der Gemeindebrief ist keine Leberwurst. Die Texte sollten nicht »gestopft« erscheinen, sondern mit einem entsprechenden Zeilenabstand eine gute Lesbarkeit ermöglichen. Auch die Überschrift darf nicht auf dem Text »hocken«, sondern muss Luft haben. Das gilt natürlich auch für den Raum zwischen den einzelnen Beiträgen. Frau Mustermann jedenfalls würde sich über einen gut gegliederten und übersichtlichen Gemeindebrief freuen!

Dietlind Steinhöfel

Der Evangelische Presseverband in Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland haben einen Gemeindebriefpreis als Innovationspreis ausgelobt. Gesucht werden Konzepte, wie der Gemeindebrief weiterentwickelt werden kann.

Den kompletten Ausschreibungstext gibt es hier. Einsendungen bitte bis 31. Oktober an Wartburg Verlag, Redaktion »Glaube+Heimat«, Lisztstraße 2a, 99423 Weimar.
www.gemeindebrief-ekm.de

Ansprechend und professionell

10. Mai 2011 von redaktionguh  
Abgelegt unter Gemeindebriefpreis

Comments Off

Erschöpft vom Gemeindebrief-Machen? Fachliche Hilfe erleichtert das Arbeiten. Foto: Jean B./Fotolia.com

Erschöpft vom Gemeindebrief-Machen? Fachliche Hilfe erleichtert das Arbeiten. Foto: Jean B./Fotolia.com


Presseverband und mitteldeutsche Kirche veranstalten Gemeindebrief-Seminar am 25. Juni in Erfurt und Magdeburg.


Im Februar hat der Evangelische Presseverband, Herausgeber der Kirchenzeitung »Glaube+Heimat«, gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ­einen Innovationspreis für Gemeindebriefe ausgeschrieben.
Nun sind Gemeindebriefredaktionen und Interessierte aus den Kirchengemeinden der EKM und Anhalts zu einem Gemeindebriefseminar ­eingeladen, das am 25. Juni von 10.30 bis 16 Uhr zeitgleich in Erfurt und in ­Magdeburg durchgeführt wird.

Das Thema lautet: »Gemeindebriefe ansprechend und professionell gestalten«. Die Mindestteilnehmerzahl pro Kurs liegt bei zwölf Teilnehmern. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro. Ein Anmeldeformular ist auf der Homepage der EKM oder der Kirchenzeitung zu finden.

Folgende Themen stehen auf dem Programm: Welche Gaben brauchen wir im Team? Wie soll die Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamtlichen aussehen? Neben Aufbau, Gestaltung und Inhalt geht es um die Frage, welche Inhalte den Gemeindebrief bereichern können, wie fremde Texte zu redigieren sind und was beim Schreiben eigener Beiträge zu beachten ist. Darüber hinaus wird erörtert, wie der Gottesdienstplan übersichtlich und aussagekräftig platziert werden kann.

Die Referenten sind: Pressesprecher Ralf-Uwe Beck, Redakteurin Dietlind Steinhöfel (Erfurt), Karin Bertheau, Geschäftsführerin Evangelischer Medienverband in Sachsen, Chefredakteur Martin Hanusch (Magdeburg).

(mkz)

Anmeldungen bis 30. Mai an:
Redaktion »Glaube+Heimat«, Gemeindebriefseminar, Lisztstraße 2a, 99423 Weimar,
E-Mail: redaktion@glaube-und-heimat.de

Material per Mausklick

29. April 2011 von redaktionguh  
Abgelegt unter Gemeindebriefpreis

Comments Off

Fotolia_232268_L

Gemeindebriefe sind ein wichtiges Medium kirchlicher Kommunikation (Teil 3).

mehrerepiktogramme

Die Suche hat ein Ende! Weil vier Fünftel der Gemeindebriefredaktionen in der mitteldeutschen Kirche (EKM) sich kostenlose Unterstützung wünschen, gibt es sie jetzt. Die Redaktionen können für ihre Leserinnen und Leser ab sofort Foto, Texte, Termine und ähnliches aus Kirchenkreis und Landeskirche aus dem Internet herunterladen.

Gemeindebrief-ekm.de heißt die neue Adresse. Hier gibt es zum Beispiel Textbausteine zur laufenden Kampagne »Klimawandel-Lebenswandel«, künftig auch zu größeren Veranstaltungen oder aktuellen Ereignissen. Auch Buttons und Signets stehen hier bereit. Ganz neu gestaltet vom Grafiker-Team der Landeskirche wurden 22 Piktogramme für die Rubriken eines Gemeindebriefes. Mit den Zeichen in Schwarz-Weiß können nun Neuigkeiten aus dem Gemeindekirchenrat und die Bekanntgabe von Taufen ebenso markiert werden wie Einladungen zu Veranstaltungen oder die Bürozeiten. Selbstverständlich ist das Herunterladen kostenlos.

Das Internet-Angebot wird auch Arbeitshilfen geben zum Schreiben von kurzen Texten, zur Werbung im Gemeindebrief, zur Zusammenarbeit mit Druckereien oder zum Urheberrecht. Alle Texte, mit denen seit Beginn des Jahres in EKM-intern die ­Gemeindebriefarbeit befördert werden soll, werden hier zugänglich sein. Auch ein ausführlicher Beitrag zu einer Untersuchung des Medienwissenschaftlers und Gemeindebriefmachers Martin Gloge über die Gemeindebriefe und ihre Nutzung der EKM gehört dazu.

Ein Anfang ist gemacht. Der Materialdienst wird in den kommenden Monaten Stück für Stück erweitert. Dafür sind seine Macher auf die Wünsche aus den Gemeinden angewiesen. »Sagen Sie uns, was Sie brauchen; wir werden versuchen, es zu besorgen«, heißt es. »Helfen Sie auch selbst mit, das Angebot anzureichern.« Wer einen Text geschrieben hat, den auch andere Redaktionen nutzen könnten, oder ein eigenes Foto in Druckqualität zur Verfügung stellen will: Bitte schicken Sie die Sachen einfach per E-Mail an den Internetbeauftragten.

Gerhard Seifert/Ralf-Uwe Beck

Interessenten erreichen den Internetbeauftragten der EKM, Gerhard Seifert, unter Telefon (03691)678225 oder E-Mail gerhard.seifert@ekmd.de.

Der Evangelische Presseverband in Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland haben einen Gemeindebriefpreis als Innovationspreis ausgelobt. Gesucht werden Konzepte, wie der Gemeindebrief weiterentwickelt werden kann. Den kompletten Ausschreibungstext gibt es im Internet unter www.glaube-und-heimat.de. Einsendungen bitte bis 31. Oktober 2011 an: Wartburg Verlag, Redaktion »Glaube+Heimat«, Lisztstraße 2a, 99423 Weimar

Was gehört unbedingt hinein?

1. April 2011 von redaktionguh  
Abgelegt unter Gemeindebriefpreis

Comments Off

Erst die richtige Mischung ergibt einen lesenswerten Gemeindebrief. Foto: bilderbox

Erst die richtige Mischung ergibt einen lesenswerten Gemeindebrief. Foto: bilderbox

Gemeindebriefe sind ein wichtiges Medium kirchlicher Kommunikation (Teil 2).


Zuallererst ist ein Gemeindebrief ein Brief. Was hineinkommt, liegt am Mitteilungsbedürfnis des Briefschreibers und am Interesse der Leserinnen und Leser. Sie brauchen Termine und Informationen zu Gottesdiensten, Gemeindekreisen und Veranstaltungen. Außerdem sind sie neugierig, wollen wissen, was in ihrer Gemeinde geschieht und lesen alles, was über die Basisinformationen hinausgeht, beinahe Buchstabe für Buchstabe. Schließlich bietet das Blättchen Nachrichten, die man sonst nirgendwo bekommen kann. Genau hier, nämlich an den Bedürfnissen und der Neugier der Leser, entscheidet sich deshalb, was wirklich hinein muss.

Einige Inhalte haben Tradition in Gemeindebriefen: geistlicher Gruß, Ankündigungen und Einladungen, Gottesdienstübersicht, die Termine der Gemeindekreise und Nachrichten über Personen, wie Geburtstage, Trauungen, Taufen und Todesfälle. Das Leserinteresse steigt genau in dieser Reihenfolge, haben Untersuchungen gezeigt. Noch vor dem geistlichen Wort werden Berichte gelesen über Gemeindeausflüge oder Kindernachmittage.

Die Geduld der Leser ist dabei sehr dehnbar. Berichte aus der Welt jenseits des eigenen Kirchturms jedoch schneiden in der Lesergunst schlechter ab als die Andacht. Von Bibelsprüchen und Witzen ist eher abzuraten. Beschlüsse der Gemeindeleitung über Geplantes wie zum Beispiel

»Der Brief ist die Visitenkarte der Ortsgemeinde«

Bauvorhaben rangieren im Leserinteresse kurz hinter den freudigen und leidvollen Nachrichten aus dem Gemeindeleben. Absolute Pflicht für einen Gemeindebrief, da presserechtlich verbindlich, ist das Impressum, nachzulesen im Presserecht des jeweiligen Bundeslandes.

Was darüber hinaus inhaltlich noch zu den Informationen aus der eigenen Gemeinde passt, muss die Redaktion vor Ort entscheiden. Gibt es eine Kultur der gegenseitigen Fürbitte, dann können solche Informationen liebevoll weiter gegeben werden. Aber nur, wenn der Brief intern verteilt wird. Hat die Gemeinde einen Kindergarten, einen Kirchenladen, eine offene Kirche? Dann interessiert das auch Menschen in Wartezimmern, Hotelgäste oder Kunden der örtlichen Geschäfte. Ganz im Sinn einer Visitenkarte der Ortsgemeinde.

Karin Bertheau

Der Evangelische Presseverband in Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland haben einen Gemeindebriefpreis als Innovationspreis ausgelobt. Gesucht werden Konzepte, wie der Gemeindebrief weiterentwickelt werden kann. Den kompletten Ausschreibungstext gibt es im Internet unter www.glaube-und-heimat.de. Einsendungen bitte bis 31. Oktober 2011 an: Wartburg Verlag, Redaktion »Glaube+Heimat«, Lisztstraße 2a, 99423 Weimar

Fürbittengebet für Japan

21. März 2011 von mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de  
Abgelegt unter Hilfe für Japan

Comments Off

japan2

Fürbitt-Vorschlag „Japan“ für den Sonntag „Reminiscere“ vom Kirchenamt der EKD

Der Gottesdienst am kommenden Sonntag wird in vielen Gemeinden auch im Zeichen der Erdbeben- und Nuklearkatastrophe in Japan stehen. Dieser zweite Sonntag der Passionszeit heißt „Reminiscere“. Er ist benannt nach einem Vers aus Psalm 25: „Gedenke (lat. Reminiscere) Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind“ (Psalm 25,6). Das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Fürbitte für Japan formuliert, die sie den Gemeinden gerne anbietet:

Du Gott des Lebens,
in unserem Erschrecken und mit unseren Sorgen wenden wir uns zu dir.
Bilder der Todesflut und der Zerstörung gehen uns nach,
Ängste vor einer atomaren Verseuchung treiben uns um.
Wo warst Du, Gott, als das Chaos in Deine gute Schöpfung einbrach?

Du Gott des Lebens,
wir bitten dich für alle vom Unglück betroffenen Menschen,
denen der Boden unter den Füßen wegbrach,
die mit knapper Not davonkamen,
deren Zukunft ungewiss ist.
Wir bitten dich für die, die ihrer Heimat beraubt wurden,
die verzweifelt nach ihren Familien und ihren Freunden suchen,
die um ihre Lieben trauern.
Gib ihnen Kraft für die naheliegenden Aufgaben,
und lass sie an ihrem Schicksal nicht verzagen.

Du Gott des Lebens,
wir kommen heute zu dir mit unserer Sorge
angesichts zerstörter Atomreaktoren.
Wir bitten für alle, die zu retten und zu helfen versuchen:
Schenke ihnen Geistesgegenwart und Kraft.
Stehe den Verantwortlichen bei,
dass sie die richtigen Entscheidungen treffen
und die Risiken recht einschätzen.
Hilf, dass die Gefährdeten Schutz finden
und dass die tödliche Strahlung eingedämmt werden kann.

Du Gott des Lebens,
dir vertrauen wir uns an.
Du hast das Leben erschaffen und den Tod besiegt.
Auf dich hoffen wir in unserer Sorge
und unserer Angst.
Erhöre unser Rufen
und nimm unser Bitten barmherzig an.

nächste Seite »