<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>â‡’ Glaube + Heimat &#187; Wort zur Woche</title>
	<atom:link href="http://www.glaube-und-heimat.de/category/wort-zur-woche/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.glaube-und-heimat.de</link>
	<description>Evangelische Wochenzeitung in Mitteldeutschland</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:33:38 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Worauf es im Glauben ankommt</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/02/05/worauf-es-im-glauben-ankommt/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/02/05/worauf-es-im-glauben-ankommt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisches Gesangbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindegesang]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=9309</guid>
		<description><![CDATA[Daran ich keinen Zweifel trag, dein Wort kann nicht betrÃ¼gen.
Evangelisches Gesangbuch 342,5

Martin Luther hat mit seinen Liedern mehr Seelen ermordet als mit seinen Schriften und Predigten.Â«&#xA0;â€“ Das behauptete ein Jesuitenpater im 17.&#xA0;Jahrhundert, und von ihm aus gesehen hat er Recht gehabt! Die Reformation hat sich vor allem durch den Gemeindegesang verbreitet.
Reformation: das war Glauben zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Daran ich keinen Zweifel trag, dein Wort kann nicht betrÃ¼gen.<br />
<strong>Evangelisches Gesangbuch 342,5</strong></p></blockquote>
<p><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/02/wzw612.jpg" alt="wzw612" title="wzw612" width="300" height="394" class="alignright size-full wp-image-9342" /><br />
Martin Luther hat mit seinen Liedern mehr Seelen ermordet als mit seinen Schriften und Predigten.Â«&#xA0;â€“ Das behauptete ein Jesuitenpater im 17.&#xA0;Jahrhundert, und von ihm aus gesehen hat er Recht gehabt! Die Reformation hat sich vor allem durch den Gemeindegesang verbreitet.</p>
<p>Reformation: das war Glauben zum Lesen, zum HÃ¶ren und zum Singen. So auch das Lied von Paulus Speratus (1484â€“1551) Â»Es ist das Heil uns kommen her â€¦Â« â€“ Mit diesem Lied kann sich jeder und jede leicht merken, worauf es im christlichen Glauben ankommt: Auf Christus kommt es an â€“ nicht auf mich: Â»Mein guten Werk, die galten nicht â€¦ zur HÃ¶lle musst ich sinken.Â«</p>
<p>Der Glaube ist dadurch bei sich selbst, dass er sich ganz auf Christus verlÃ¤sst. Und weil Gott alles fÃ¼r mich getan hat, darum brauche ich nichts mehr fÃ¼r ihn zu tun. Und alles, was mir an Kraft, an Fantasie, an MÃ¶glichkeiten bleibt, das kann und darf ich meinem NÃ¤chsten zugutekommen lassen, dem Menschen, der mich hier und jetzt braucht. Und es gibt nahe Menschen, die mich brauchen, und es gibt ferne Menschen, die mein Gebet brauchen, mein Interesse, mein Geld!<br />
<div id="attachment_9310" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/02/WzW-06.jpg" alt="Martin Filitz, Senior des Reformierten Kirchenkreises" title="WzW-06" width="200" height="278" class="size-full wp-image-9310" /><p class="wp-caption-text">Martin Filitz, Senior des Reformierten Kirchenkreises</p></div><br />
Geistliche Lieder, das ist Glauben, den man singen kann. Liedstrophen kann man sich gewÃ¶hnlich leichter merken als Bibelverse. Und weil sich die Texte mit Melodien verbinden, darum nehmen die Melodien sie mit in das Herz.</p>
<p>Eine Kirche, die das Singen aufgibt, gibt sich selber auf. Eine Kirche, die sich ihre Musik nur noch vom mp3-player holt, hat sich abgewickelt. Nicht die Musik als solche ist es, die die evangelische Kirche kennzeichnet, es ist der Gemeindegesang, durch den der Herr den Glauben weckt, stÃ¤rkt und erneuert:</p>
<p>Â»Daran ich keinen Zweifel trag, / dein Wort kann nicht betrÃ¼gen. / Nun sagst du, dass kein Mensch verzag / â€“ das wirst du nimmer lÃ¼gen â€“: / Wer glaubt an mich und wird getauft, / demselben ist der Himmel erkauft, / dass er nicht werd verlorenÂ« (EG 342,5).</p>
<p><em>Martin Filitz</em><br />
Senior des Reformierten Kirchenkreises</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/02/05/worauf-es-im-glauben-ankommt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein frÃ¼hes Liebesbekenntnis</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/29/ein-fruhes-liebesbekenntnis/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/29/ein-fruhes-liebesbekenntnis/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth von Meseritz]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisches Gesangbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=9241</guid>
		<description><![CDATA[
Lass uns in deiner Liebe und Kenntnis nehmen zu, dass wir am Glauben bleiben.
Evangelisches Gesangbuch 67,3
Manche Dinge Ã¤ndern sich wohl nie. Der Ruf nach der BestÃ¤rkung im Glauben zÃ¤hlt ganz sicher dazu. Die junge Elisabeth Cruciger, Verfasserin unseres Wochenliedes, war die erste evangelische Lieddichterin.
Geboren um 1500 als Elisabeth von Meseritz, wuchs sie in einer pommerschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/01/1326681_47666179512.jpg" alt="1326681_47666179512" title="1326681_47666179512" width="580" height="387" class="alignnone size-full wp-image-9285" /></p>
<p><strong>Lass uns in deiner Liebe und Kenntnis nehmen zu, dass wir am Glauben bleiben.<br />
Evangelisches Gesangbuch 67,3</strong></p>
<p>Manche Dinge Ã¤ndern sich wohl nie. Der Ruf nach der BestÃ¤rkung im Glauben zÃ¤hlt ganz sicher dazu. Die junge <a href="http://www.bbkl.de/c/cruciger_e.shtml" target="_blank">Elisabeth Cruciger</a>, Verfasserin unseres Wochenliedes, war die erste evangelische Lieddichterin.</p>
<p>Geboren um 1500 als Elisabeth von Meseritz, wuchs sie in einer pommerschen Adelsfamilie auf; wie damals nicht unÃ¼blich, kam sie schon als Kind in das PrÃ¤monstratenserinnenkloster Marienbusch bei Treptow an der Rega. Dort lernt sie Johannes Bugenhagen kennen, der, begeistert von der neuen Lehre Luthers, im nahegelegenen MÃ¤nnerkloster unterrichtet.</p>
<p>Viele Menschen zieht er in seinen Bann, so auch Elisabeth von Meseritz. Als er Pommern verlÃ¤sst, folgt ihm Elisabeth nach Wittenberg. Dort wird sie von der Familie Bugenhagens aufgenommen. Sie findet in ihrem Glauben an Jesus Halt in dieser schweren Zeit, die sie als entlaufene Nonne durchmacht. Sie sucht gemÃ¤ÃŸ der neuen Lehre einen direkten Zugang zu Gott â€“ ohne Umweg Ã¼ber Priester und Heilige.<br />
<div id="attachment_9287" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/01/7175121.jpg" alt="Laura Schildmann, Kirchenmusikerin in Bad Frankenhausen" title="717512" width="250" height="188" class="size-full wp-image-9287" /><p class="wp-caption-text">Laura Schildmann, Kirchenmusikerin in Bad Frankenhausen</p></div><br />
In dieser Zeit entsteht der Text des Liedes. Gott hat Jesus aus Liebe zu uns Menschen gesandt, und in dieser Liebe sollen die Menschen Jesus erkennen und ihn lieben, seine Â»SÃ¼ÃŸigkeit im HerzenÂ« schmecken. Er soll ihr Liebster sein, nach dem sie sich stets verzehren sollen. Mit diesem Liebesbekenntnis schrieb Elisabeth das erste Jesuslied der evangelischen Kirche.</p>
<p>Martin Luther ist von dem Lied so angetan, dass er es 1524 im <a href="http://www.ekd.de/reformation-und-musik/hintergrund/vater_der_lieder.php" target="_blank">Wittenberger ChorgesangbÃ¼chlein</a>, einem der ersten evangelischen LiederbÃ¼cher, verÃ¶ffentlicht â€“ anonym, denn es ist noch nicht Ã¼blich, dass sich Frauen zu religiÃ¶sen Themen Ã¤uÃŸern. Elisabeth verlÃ¤sst 1524 die Familie Bugenhagen und heiratet den Theologen und LutherschÃ¼ler Caspar Cruciger, mit dem sie zwei Kinder haben wird. Als sie 1535 stirbt, ist sie <a href="http://www.theologinnenkonvent.de/Frauen-Reformation/Elisabeth%20Crucinger%20-GAW%20_1_.pdf" target="_blank">eine der MÃ¼tter der Reformation</a>.</p>
<p><em>Laura Schildmann</em><br />
Kirchenmusikerin in Bad Frankenhausen</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/29/ein-fruhes-liebesbekenntnis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was lÃ¤sst den Funken Ã¼berspringen?</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/22/was-lasst-den-funken-uberspringen/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/22/was-lasst-den-funken-uberspringen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 07:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Noetzel]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisches Gesangbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=9171</guid>
		<description><![CDATA[
Lobt Gott, den Herrn, ihr Heiden all, lobt Gott von Herzensgrunde.
Evangelisches Gesangbuch 293,1
Auch die Heiden? Das Lied fÃ¼r diese Woche gehÃ¶rt mit seinen zwei Strophen nicht gerade zu den Zeitblockern im Gottesdienst. Das ist kein Wunder: Der Psalm 117 ist der kÃ¼rzeste des Psalters, von Joachim Sartorius 1591 meisterhaft nachgedichtet. Ich habe das Lied schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/01/Funken412.jpg" alt="Funken412" title="Funken412" width="580" height="388" class="alignnone size-full wp-image-9200" /></p>
<blockquote><p>Lobt Gott, den Herrn, ihr Heiden all, lobt Gott von Herzensgrunde.<br />
<strong>Evangelisches Gesangbuch 293,1</strong></p></blockquote>
<p>Auch die Heiden? Das Lied fÃ¼r diese Woche gehÃ¶rt mit seinen zwei Strophen nicht gerade zu den Zeitblockern im Gottesdienst. Das ist kein Wunder: Der Psalm 117 ist der kÃ¼rzeste des Psalters, von <a href="http://www.liederdatenbank.de/song/1330" target="_blank">Joachim Sartorius</a> 1591 meisterhaft nachgedichtet. Ich habe das Lied schon als junger Mensch gern gesungen. Das macht die schwungvolle Melodie von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Melchior_Vulpius" target="_blank">Melchior Vulpius</a>, dem wir auch den Satz Â»Hinunter ist der Sonnen ScheinÂ« zu verdanken haben.</p>
<p>Bei den oben erwÃ¤hnten Heiden muss ich an die Christenlehrezeit zurÃ¼ckdenken, an jenen demÃ¼tigen Afrikaner auf der Spendendose, den ein Vers darauf als Â»armen HeidensohnÂ« bezeichnete und der nickte, wenn ein GeldstÃ¼ck eingeworfen wurde. Der Psalmbeter meinte wohl mit Heiden alle Nichtjuden, unser Textautor alle Ungetauften â€“ also die Â»noch nicht dazugehÃ¶renÂ«. Das sind in meiner Stadt Ã¼ber 90 Prozent der Menschen. Aber warum sollen die Gott aus Herzensgrunde loben?<br />
<div id="attachment_9205" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/01/Christoph-Noetzel412.jpg" alt="Christoph Noetzel ist Kreiskantor im Kirchenkreis Merseburg." title="Christoph-Noetzel412" width="200" height="275" class="size-full wp-image-9205" /><p class="wp-caption-text">Christoph Noetzel ist Kreiskantor im Kirchenkreis Merseburg.</p></div><br />
Davon singt die zweite Strophe: Barmherzigkeit, Wahrheit, Gnade und GÃ¼tigkeit sind Dinge, die Gott allen, nicht nur uns Insidern, bis in alle Ewigkeit Ã¼berreichlich erweist â€“ damals wie heute. Begreifen wir das? Da fÃ¤llt mir jenes Video auf Youtube ein, wo eine Frau <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wp_RHnQ-jgU" rel="shadowbox[post-9171];player=swf;width=640;height=385;" target="_blank">in einem amerikanischen Konsumtempel laut HÃ¤ndels Â»HallelujaÂ«</a> ins Handy singt und viele mit einstimmen. Warum tun die das? Weil HÃ¤ndels Musik so cool ist? Was lÃ¤sst hier den Funken Ã¼berspringen? Ich kann mir so eine Situation bei uns kaum vorstellen. Trotzdem wÃ¤re es genau das, wovon wir im Wochenlied singen.</p>
<p>Andererseits: Haben wir als Insider das Gotteslob gepachtet oder was tut der MÃ¤nnerchor (deren SÃ¤nger ich vor 25 Jahren als erklÃ¤rte Atheisten kennenlernte), wenn er in der Adventszeit Â»Kommet ihr HirtenÂ« singt? Es ist wohl so, dass die Mission weniger im Gottesdienst oder in den innerkirchlichen, oft mit Aufwand und Liebe vorbereiteten Veranstaltungen passiert, sondern da, wo wir es kaum erwarten. Sollen wir dann auch noch Â»HallelujaÂ« singen? Gerade dann!</p>
<p><em>Christoph Noetzel</em><br />
Kreiskantor im Kirchenkreis Merseburg</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/22/was-lasst-den-funken-uberspringen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Den Glauben hinausposaunen in die Welt</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/15/den-glauben-hinausposaunen-in-die-welt/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/15/den-glauben-hinausposaunen-in-die-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 07:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[BÃ¶hmische BrÃ¼der]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisches Gesangbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Geist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=9105</guid>
		<description><![CDATA[
Gottes Sohn ist kommen uns allen zu Frommen hier auf diese Erden.
Evangelisches Gesangbuch 5,1
Gottes Sohn ist kommen; ja, er kam, wie alle Menschen: Nackt, unschuldig, wehrlos lag er da in der Krippe, uns allen zu Frommen. Nein, er kam nicht nur fÃ¼r die Frommen; nicht nur fÃ¼r die Juden; er kam fÃ¼r alle Menschen. Sowohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-9148" title="crib" src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/01/crib.jpg" alt="crib" width="300" height="295" /></p>
<blockquote><p>Gottes Sohn ist kommen uns allen zu Frommen hier auf diese Erden.<br />
<strong>Evangelisches Gesangbuch 5,1</strong></p></blockquote>
<p>Gottes Sohn ist kommen; ja, er kam, wie alle Menschen: Nackt, unschuldig, wehrlos lag er da in der Krippe, uns allen zu Frommen. Nein, er kam nicht nur fÃ¼r die Frommen; nicht nur fÃ¼r die Juden; er kam fÃ¼r alle Menschen. Sowohl Hirten als auch Weise aus dem Morgenland kamen zu dem neugeborenen Kind. Die, die sich aufmachten, um dem predigenden Jesus nachzufolgen, waren Fischer, ZÃ¶llner, einfaches FuÃŸvolk, keine studierten Theologen.</p>
<p>Wer das Kind in der Krippe recht erfassen will, muss zuvor arm werden. In unserem Leben gibt es viel zu viel unnÃ¼tzes, profanes, Zeug, das wir fÃ¼r das eigentliche Leben gar nicht brauchen und was uns abhÃ¤lt, unsere Beziehung zu Gott noch inniger werden zu lassen.</p>
<p>Gott hat uns durch Jesus von der SÃ¼nde entbunden. Â»Heut schlieÃŸt er wieder auf das Tor zum schÃ¶nen ParadeisÂ«, singen wir zu Weihnachten. Wir sind erlÃ¶st, frei. Leben wir es? KÃ¶nnen wir, kann das unser Verstand fassen? Welche (Berge versetzende) Kraft mÃ¼sste durch solchen Glauben entstehen. Wir mÃ¼ssten viel mehr jubelnd durch diese Welt laufen, um andere Menschen anzustecken von dem neuen Leben, das Jesus uns schenkt.</p>
<div id="attachment_9152" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-9152" title="1-Wort-zur-Woche-Meinhardt312" src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/01/1-Wort-zur-Woche-Meinhardt312.jpg" alt="Hartmut Meinhardt, Stadtkantor in Bad Salzungen" width="250" height="287" /><p class="wp-caption-text">Hartmut Meinhardt, Stadtkantor in Bad Salzungen</p></div>
<p>Ich habe den Eindruck, dass Gottes Geist in der Kirche in Europa gar nicht recht zur Entfaltung kommen kann, weil wir es verhindern. Wir nehmen uns zu wenig Zeit fÃ¼r (gemeinsame) Gebete, das Bibellesen, den Gottesdienst. Von 168 Stunden in der Woche bleibt nur eine Stunde fÃ¼r den Gottesdienst. Aber die KlÃ¶ÃŸe mÃ¼ssen um 12 Uhr auf dem Tisch stehen! Wann erzÃ¤hlen Christen untereinander von den Erlebnissen mit Gott?</p>
<p><a href="http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/08/wie-ein-grus-aus-ferner-zeit/" target="_blank">Wie das Lied der vorigen Woche</a>, so ist auch dieses Lied der BÃ¶hmischen BrÃ¼der ein Glaubensbekenntnis. Sie sangen ihre Lieder einstimmig a-capella im Stehen. Wir mÃ¼ssen wieder lernen, beim Singen in unseren Gottesdiensten aufzustehen, damit die Stimme ordentlich klingen kann und wir unseren Glauben hinausposaunen in diese Welt!</p>
<p><em>Hartmut Meinhardt</em><br />
Stadtkantor in Bad Salzungen</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/15/den-glauben-hinausposaunen-in-die-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie ein GruÃŸ aus ferner Zeit</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/08/wie-ein-grus-aus-ferner-zeit/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/08/wie-ein-grus-aus-ferner-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 07:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[BÃ¶hmisches Gesangbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisches Gesangbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Apitz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=9010</guid>
		<description><![CDATA[
O sÃ¼ÃŸer Herre Jesu Christ, der du unser ErlÃ¶ser bist, nimm heut an unsre Danksagung&#xA0;â€“ aus Genaden!
Evangelisches Gesangbuch Nr. 68
Ein wirklich uraltes Lied&#xA0;â€¦ und dann noch Â»sÃ¼ÃŸerÂ« Jesus&#xA0;â€“ wo wir doch gerade erst die zuckerigen Lieder Â»Stille NachtÂ« oder Â»SÃ¼ÃŸer die Glocken nie klingenÂ« hinter uns gelassen haben! Und doch: Ich liebe dieses Lied mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/01/music-sheets.jpg" alt="music-sheets" title="music-sheets" width="580" height="385" class="alignnone size-full wp-image-9082" /></p>
<blockquote><p><strong>O sÃ¼ÃŸer Herre Jesu Christ, der du unser ErlÃ¶ser bist, nimm heut an unsre Danksagung&#xA0;â€“ aus Genaden!</strong><br />
Evangelisches Gesangbuch Nr. 68</p></blockquote>
<p>Ein wirklich uraltes Lied&#xA0;â€¦ und dann noch Â»sÃ¼ÃŸerÂ« Jesus&#xA0;â€“ wo wir doch gerade erst die zuckerigen Lieder Â»Stille NachtÂ« oder Â»SÃ¼ÃŸer die Glocken nie klingenÂ« hinter uns gelassen haben! Und doch: Ich liebe dieses Lied mit seiner schwebenden Melodie, seiner unbeholfenen SilbenzÃ¤hlung und dem ausdrucksstarken Text: Â»sÃ¼ÃŸerÂ«, nicht Â»lieberÂ« muss es heiÃŸen!</p>
<p>In acht kurzen Strophen dichtete der<a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Michael_Weisse.html" target="_blank"> BÃ¶hmische Bruder Michael WeiÃŸe</a> (1488â€“1534) ein nachweihnachtliches Lied, welches den Dank fÃ¼r die Menschwerdung Christi mit dem Ausblick auf seinen Leidensweg und die Existenz der Kirche auf Erden und im Himmel verbindet&#xA0;â€“ und das alles echt reformatorisch: Â»aus GenadenÂ«.<br />
<div id="attachment_9083" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/01/1-Apitz-Martina_bearb2.jpg" alt="Martina Apitz, Kirchenmusikdirektorin in KÃ¶then" title="1-Apitz-Martina_bearb2" width="250" height="352" class="size-full wp-image-9083" /><p class="wp-caption-text">Martina Apitz, Kirchenmusikdirektorin in KÃ¶then</p></div><br />
Die Melodie ist ein altkirchlicher Hymnus. WÃ¼rde man sich dazu bewegen, kÃ¤me ein Schreiten und HÃ¼pfen heraus, eine Wendung und Verbeugung vor dem Licht, das in die Welt gekommen ist. Als Â­Organistin mag ich die Bearbeitung dieses Liedes von Volker BrÃ¤utigam in seinen Â»PrÃ¤ludien Ã¼ber WeihnachtsliederÂ«, die dieses schwebende Metrum aufnimmt, Motive des Chorals spielerisch verÃ¤ndert und schlieÃŸlich die Bodenhaftung herstellt.</p>
<p>Eines von 157 Liedern des Â»BÃ¶hmischen GesangbuchesÂ«, des umfangreichsten reformatorischen Liederbuches, grÃ¼ÃŸt uns da aus fernen Zeiten, die uns durch die Besinnung auf das anstehende ReformationsjubilÃ¤um wieder nÃ¤hergebracht werden. WeiÃŸe hat Kontakt zu Martin Luther gepflegt. Nachweislich kannte Luther seine Lieder und Ã¼bernahm einige in sein Wittenbergisches Gesangbuch.</p>
<p>Ich mÃ¶chte mir vorstellen, dass er unser Lied zur Lautenbegleitung im Kreise seiner Familie und SchÃ¼ler in der weihnachtlichen Stube sang&#xA0;â€“ mit dankbarem Herzen fÃ¼r die Geburt Jesu, des sÃ¼ÃŸen (nicht sÃ¼ÃŸlichen) Christkindes. Lassen wir uns vom Danken fÃ¼r unsere ErlÃ¶sung anstecken und das neue Jahr mit Freude und in Freiheit beginnen!</p>
<p><em>Martina Apitz</em><br />
Kirchenmusikdirektorin in KÃ¶then</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/08/wie-ein-grus-aus-ferner-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Damit wir sicher schreiten</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/30/damit-wir-sicher-schreiten/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/30/damit-wir-sicher-schreiten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 14:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Dietrich Ehrenwerth]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Klepper]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=8921</guid>
		<description><![CDATA[
Der du die Zeit in HÃ¤nden hast,Â  Herr, nimm auch dieses Jahres LastÂ  und wandle sie in Segen.
Evangelisches Gesangbuch 64,1
Eigentlich kann man hier nicht Schluss machen mit dem Text von Jochen Klepper, der uns zum Jahreswechsel entgegenkommt, denn Gedichte sind keine SteinbrÃ¼che, sie mÃ¼ssen bis zum Ende gelesen, Lieder erst recht zu Ende gesungen werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/klepper.jpg" alt="klepper" title="klepper" width="590" height="302" class="alignnone size-full wp-image-8961" /></p>
<blockquote><p><strong>Der du die Zeit in HÃ¤nden hast,Â  Herr, nimm auch dieses Jahres LastÂ  und wandle sie in Segen.</strong><br />
<em>Evangelisches Gesangbuch 64,1</em></p></blockquote>
<p>Eigentlich kann man hier nicht Schluss machen mit dem Text von <a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Jochen_Klepper.htm" target="_blank">Jochen Klepper</a>, der uns zum Jahreswechsel entgegenkommt, denn Gedichte sind keine SteinbrÃ¼che, sie mÃ¼ssen bis zum Ende gelesen, Lieder erst recht zu Ende gesungen werden. Welche Melodie klingt in Ihnen beim Lesen dieses Textes? Die aus dem alten EKG aus reformatorischer Zeit, die noch immer viel gesungen wird, oder die 1960 von <a href="http://www.cantate.de/Komponisten-A-Z/Reda-Siegfried-1916-1968-Portrait::145.html" target="_blank">Siegfried Reda</a> eigens zum Text komponierte aus dem aktuellen Gesangbuch?<br />
<div id="attachment_8958" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/1DS_3325.jpg" rel="shadowbox[post-8921];player=img;"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/1DS_3325.jpg" alt="Dietrich Ehrenwerth, Landeskirchenmusikdirektor, Erfurt" title="Dietrich Ehrenwerth, Landeskirchenmusikdirektor, Erfurt" width="250" height="224" class="size-full wp-image-8958" /></a><p class="wp-caption-text">Dietrich Ehrenwerth, Landeskirchenmusikdirektor, Erfurt</p></div>Beide passen hervorragend zu Kleppers Gedicht, nachdenklich, ein bisschen schwermÃ¼tig, beides keine Â»Eintagsfliegen-MelodienÂ«. Und doch empfinde ich: Die neue Melodie ist nÃ¤her dran an dem, was der Dichter zu sagen hat!</p>
<p>Obwohl Klepper eigentlich schon verboten war, konnte sein 1937 entstandenes Gedicht am Neujahrstag 1938 in der Â»Deutschen Allgemeinen ZeitungÂ« abgedruckt werden. Unendlich weit entfernt scheinen wir und unsere Â»LastenÂ« von denen der ausgehenden 1930er Jahre. Oder kann man Lasten nicht gegeneinander aufwiegen? Was drÃ¼ckt uns? </p>
<p>Die persÃ¶nlichen Sorgen um die Liebe(n) im Familien- oder Bekanntenkreis, dasÂ  Unerledigte des vergangenen Jahres, BruchstÃ¼ckgebliebenes, alles, was so anders werden sollte, aber da standen die ZwÃ¤nge dagegen&#xA0;â€“ von den Lasten unserer Welt, Gewalt, Katastrophen, Klimawandel, Wohlstandssucht, Gier gar nicht erst anzufangen&#xA0;â€¦</p>
<p>Die Zeile Â»und wandle sie in SegenÂ« ist bei Reda ein Melodoiezitat: Â»Ich bitt, erhÃ¶r mein KlagenÂ« singen wir genauso in EG&#xA0;343. Sicher kein Zufall. Unsere Lasten dÃ¼rfen Gott geklagt, bei ihm abgeladen werden. </p>
<p>Â»DuÂ« ist das am hÃ¤ufigsten verwendete Wort im Klepper-Text, du, der Ewige, du, der SchÃ¶pfer unseres Lebens, du, der Gnade verleiht, du, der Vollender. </p>
<p>Unsere Zwiesprache mit Gott, unser Gebet, unsere Bitte fÃ¼r 2012 Â»und fÃ¼hre uns an deiner Hand, damit wir sicher schreitenÂ«.</p>
<p><em>Dietrich Ehrenwerth</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/30/damit-wir-sicher-schreiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mitbewohner und nicht nur Festtagsgast</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/25/mitbewohner-und-nicht-nur-festtagsgast/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/25/mitbewohner-und-nicht-nur-festtagsgast/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 14:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Kuhn]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes 1 Vers 14a]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=8846</guid>
		<description><![CDATA[Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit.
Johannes 1, Vers 14a
s steht vor der TÃ¼r â€“ das Wort. Es klopft leise an â€“ das Wort. Es will gehÃ¶rt werden â€“ das Wort. Ich Ã¶ffne, bin erwartungsvoll, vorbereitet und dann doch sehr Ã¼berrascht.
Zu Weihnachten wird es hÃ¤ufig an unseren TÃ¼ren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit.</strong><br />
Johannes 1, Vers 14a</p></blockquote>
<p><div id="attachment_8876" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/Kuhn-Claudia.jpg" rel="shadowbox[post-8846];player=img;"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/Kuhn-Claudia.jpg" alt="Claudia Kuhn ist Pfarrerin in Osterburg." title="Kuhn-Claudia" width="201" height="350" class="size-full wp-image-8876" /></a><p class="wp-caption-text">Claudia Kuhn ist Pfarrerin in Osterburg.</p></div>Es steht vor der TÃ¼r â€“ das Wort. Es klopft leise an â€“ das Wort. Es will gehÃ¶rt werden â€“ das Wort. Ich Ã¶ffne, bin erwartungsvoll, vorbereitet und dann doch sehr Ã¼berrascht.</p>
<p>Zu Weihnachten wird es hÃ¤ufig an unseren TÃ¼ren klopfen oder klingeln. Besuch steht vor der TÃ¼r. Erwarteter Besuch nach langer Zeit. Vielleicht kommt aber auch ein ganz Ã¼berraschender Gast. Bin ich vorbereitet? Was erwartet mich? Wie wird die Begegnung verlaufen? Kommen gute GesprÃ¤che zustande oder wird es anstrengend? Ich lasse meinen Besuch gern ein, gebe ihm Wohnung auf Zeit, meiner Familie, denen aus der Ferne und den Freunden aus der NÃ¤he.</p>
<p>Tischgemeinschaft, neue Nachrichten, natÃ¼rlich auch Geschenke und gutes Essen. Aber da klopft es noch einmal an der TÃ¼r â€“ das Wort â€“ es klopft leise, es will gehÃ¶rt werden â€“ das Wort â€“ ich Ã¶ffne und lasse seine Botschaft ein: FÃ¼rchtet euch nicht! Siehe, ich verkÃ¼ndige euch groÃŸe Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. (Lukas 2,10â€“12)</p>
<p>Das Wort nimmt Gestalt an. Gott wird begreifbar, wird einer von uns, lebt mitten unter uns und lÃ¤sst sich spÃ¼ren. Er kommt in unsere Zeit, in unsere Welt und ist doch hÃ¶her als unsere Vernunft und unser Begreifen. Wir kÃ¶nnen seine Herrlichkeit sehen.</p>
<p>Er will bei uns wohnen, nicht nur als Festtagsgast, sondern als unser Mitbewohner. Lassen wir ihn ein, wenn er klopft, ganz leise, und gehÃ¶rt werden will. Geben wir ihm Raum, Herberge, Wohnung in uns.</p>
<p>Ich wÃ¼nsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest mit vertrauten Menschen und auch Ã¼berraschenden GÃ¤sten. Vor allem wÃ¼nsche ich Ihnen gute Begegnungen mit Gottes Wort, das unter uns und in uns wohnen will.</p>
<p><em>Claudia Kuhn, Pfarrerin in Osterburg</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/25/mitbewohner-und-nicht-nur-festtagsgast/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GroÃŸe Erwartungen im Advent</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/19/grose-erwartungen-im-advent/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/19/grose-erwartungen-im-advent/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Adventskalender]]></category>
		<category><![CDATA[Adventssonntage]]></category>
		<category><![CDATA[Friederike F. Spengler]]></category>
		<category><![CDATA[Philipper 4.Verse 4.5]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=8762</guid>
		<description><![CDATA[
Freuet euch in dem Herrn allewege,Â  und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!
Philipper 4, Verse 4.5
Â»Und wenn ich jetzt gleich alle TÃ¼rchen aufmache, dann ist morgen schon WeihnachtenÂ«, stellt unser JÃ¼ngster strahlend fest. Das ist Naherwartung!
Jeden Tag so zu leben, als wÃ¤re morgen der da, auf den wir warten im Advent. Mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/adventskranz.jpg" alt="Adventskranz" title="Adventskranz" width="580" height="435" class="alignnone size-full wp-image-8775" /></p>
<blockquote><p>Freuet euch in dem Herrn allewege,Â  und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!<br />
<strong>Philipper 4, Verse 4.5</strong></p></blockquote>
<p>Â»Und wenn ich jetzt gleich alle TÃ¼rchen aufmache, dann ist morgen schon WeihnachtenÂ«, stellt unser JÃ¼ngster strahlend fest. Das ist Naherwartung!</p>
<p>Jeden Tag so zu leben, als wÃ¤re morgen der da, auf den wir warten im Advent. Mir fÃ¤llt das nicht so leicht, leider. Ich brauche meine Zeit, um anzukommen. Und ich bin dankbar fÃ¼r jeden Tag, den die Adventszeit durch eine gÃ¼nstige Kalenderkonstellation lÃ¤nger ist.</p>
<p>Was mÃ¶chte ich noch alles schaffen in dieser Woche! Auf dem Schreibtisch stapeln sich die Briefe, neben dem Tisch die Kleinigkeiten, die ich verschicken mÃ¶chte. Die Fotokalender fÃ¼r die GroÃŸeltern warten. Herr&#xA0;N. im Pflegeheim erhofft meinen Besuch. Die KostÃ¼me fÃ¼r das Krippenspiel liegen zum BÃ¼geln bereit. Von den gottesdienstlichen Vorbereitungen einer Pfarrerin einmal ganz abgesehen&#xA0;&#8230;. Nein, warum gibt es nur keinen fÃ¼nften Advent! Â»Weil du dann noch mehr an Vorbereitungen in diese besonderen Tage packen wÃ¼rdestÂ«, antwortet Paulus. Ich fÃ¼hle mich ertappt.<br />
<div id="attachment_8776" class="wp-caption alignright" style="width: 140px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/Friederike-F.-Spengler.jpg" alt="Friederike F. Spengler, Pfarrerin und PersÃ¶nliche Referentin der PrÃ¤sidentin des Landeskirchenamtesin Erfurt." title="Friederike-F.-Spengler" width="130" height="98" class="size-full wp-image-8776" /><p class="wp-caption-text">Friederike F. Spengler, Pfarrerin und PersÃ¶nliche Referentin der PrÃ¤sidentin des Landeskirchenamtesin Erfurt.</p></div><br />
Â»Freut euch!Â«, sagt Paulus und ich antworte: Â»Hast du eine Ahnung!Â« Â»Freut euch!Â« Sein Ruf wird drÃ¤ngender und ich wage nicht, zu widersprechen.</p>
<p>Da schaut mich mein DreijÃ¤hriger wieder an. Sein Gesicht ist vor Anstrengung ganz rot. Die Finger bohren sich gerade in TÃ¼rchen Nummer 21. Er strahlt. Â»Gleich habe ich es geschafft!Â«</p>
<p>Lebe ich wirklich so, als wÃ¤re Er nahe? Erwarte ich ihn&#xA0;â€“ mit meinem Leben, meinen Gedanken, dem Tun? WÃ¤re ich nicht vielmehr fassungslos, wenn er wirklich kÃ¤me? Paulus hat seine Gemeinde in Philippi mit starken Imperativen auf das Wichtigste hingewiesen: Â»Lebt so, dass Jesus jederzeit wiederkommen kÃ¶nnte. Freut euch, wie die Kinder auf Weihnachten, auf das Kommen Gottes. Er bleibt nicht aus. Er wird da sein.Â«</p>
<p>Danke Gott! Auch dafÃ¼r, dass es nur vier Adventssonntage gibt.</p>
<p><em>Friederike F. Spengler</em><br />
Pfarrerin und PersÃ¶nliche Referentin der PrÃ¤sidentin des Landeskirchenamtes in Erfurt</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/19/grose-erwartungen-im-advent/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Als MÃ¤rchenfiguren getarnt?</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/11/als-marchenfiguren-getarnt/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/11/als-marchenfiguren-getarnt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-JÃ¼rgen Kant]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Jesaja 40. Verse 3.10]]></category>
		<category><![CDATA[MÃ¤rchenfiguren]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=8658</guid>
		<description><![CDATA[
Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig.
Jesaja 40, Verse 3.10
Kurz vor der Adventszeit ist in der Lokalzeitung zu lesen: Â»Angekommen sind auf dem Markt neben dem Weihnachtsbaum auch die ersten MÃ¤rchenfiguren.Â« Dazu ein Foto: Auf dem Marktplatz steht ein kleiner Lastwagen mit Figuren. Alle aus Holz geschnitzt, fast mannshoch und bunt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/cot.jpg" alt="cot" title="cot" width="580" height="437" class="alignnone size-full wp-image-8669" /></p>
<blockquote><p><strong>Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig.</strong><br />
Jesaja 40, Verse 3.10</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1321007821044&amp;openMenu=1012569559775&amp;calledPageId=1012569559775&amp;listid=1016799959889" target="_blank">Kurz vor der Adventszeit ist in der Lokalzeitung zu lesen</a>: Â»Angekommen sind auf dem Markt neben dem Weihnachtsbaum auch die ersten MÃ¤rchenfiguren.Â« Dazu ein Foto: Auf dem Marktplatz steht ein kleiner Lastwagen mit Figuren. Alle aus Holz geschnitzt, fast mannshoch und bunt angemalt. Beim zweiten Hinschauen erkenne ich: Das sind doch Maria und Josef, Hirten, ein paar Schafe, dazu die drei Weisen aus dem Morgenland in bunten GewÃ¤ndern. Angezeigt als MÃ¤rchenfiguren.</p>
<p>500&#xA0;Jahre vor Christi Geburt. Nach dem Fall Jerusalems sind viele Israeliten nach Babylon weggefÃ¼hrt. Sie haben sich fern der Heimat den neuen VerhÃ¤ltnissen angepasst oder schauen resigniert auf die vergangenen Zeiten zurÃ¼ck: Da galten wir noch was! Aber jetzt?</p>
<p>Die Zahl derer, die sich noch zu Gott halten, sinkt. Unsere Gottesdienste sind zu Ã¶ffentlichen Klagefeiern geworden: Â»Der Herr hat mich verlassen, der Herr hat meiner vergessenÂ« (Jesaja&#xA0;49,14b). Da kann nur eines trÃ¶sten: ein Wort, das die Befreiung und die NÃ¤he Gottes ankÃ¼ndigt. Der Prophet bringt dieses Trostwort. Von fernher. Â»Gott wird kommenÂ«, verheiÃŸt er. Â»Ich kann euch sagen, in der WÃ¼ste wird fÃ¼r ihn ein Weg bereitet.Â«<br />
<div id="attachment_8747" class="wp-caption alignright" style="width: 140px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/Hans-JÃ¼rgen-Kant.jpg" alt="Hans-JÃ¼rgen Kant ist Superintendent in Halle." title="Hans-JÃ¼rgen Kant" width="130" height="191" class="size-full wp-image-8747" /><p class="wp-caption-text">Hans-JÃ¼rgen Kant ist Superintendent in Halle.</p></div><br />
Nicht mein Tun ist gefragt. Der Himmel selbst ist hier am Werk. Ihn drÃ¤ngt es auf die Erde. In meine WÃ¼sten, in meine Fragen angesichts von Krieg und Leid, in meine Traurigkeiten.</p>
<p>Adventszeit. Ich will einen Schritt langsamer Â­gehen, aufmerksam sein. Vielleicht kann ich die Zeichen der Ankunft Gottes bei uns entdecken. Die Wege, die sich auftun in Musik und Wort, durch eine helfende Hand, ein offenes Herz. Vielleicht auch in den Gestalten seiner Heilsgeschichte&#xA0;â€“ getarnt als MÃ¤rchenÂ­figuren.<br />
Am Ende werden sie doch offenbar. Im spÃ¤ten Adventslicht stehe ich auf dem Marktplatz neben staunenden Kindern: Â»Schau mal! Maria und Josef. Die Krippe mit dem Kind. Die KÃ¶nige. Ist das schÃ¶n!Â«</p>
<p><em>Hans-JÃ¼rgen Kant</em></p>
<p> Superintendent in Halle</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/11/als-marchenfiguren-getarnt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es lohnt sich, die Blickrichtung zu Ã¤ndern</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/04/es-lohnt-sich-die-blickrichtung-zu-andern/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/04/es-lohnt-sich-die-blickrichtung-zu-andern/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 02:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft der Adventszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kleim]]></category>
		<category><![CDATA[Seht auf und erhebt eure HÃ¤upter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=8563</guid>
		<description><![CDATA[
Seht auf und erhebt eure HÃ¤upter,Â  weil sich eure ErlÃ¶sung naht.
Lukas 21, Vers 28
»Ich kann das nicht mehr sehen!Â« â€“ Diesem oft gehÃ¶rten Ausspruch folgt hÃ¤ufig demonstrativ die Geste, den Kopf zu senken und den Blick nach unten zu richten. Dabei ist es schon fast egal, ob es die Schreckensbilder im Fernsehen sind oder die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/1189187_71004365.jpg" alt="1189187_71004365" title="1189187_71004365" width="590" height="374" class="alignnone size-full wp-image-8589" /></p>
<blockquote><p><strong>Seht auf und erhebt eure HÃ¤upter,Â  weil sich eure ErlÃ¶sung naht.</strong><br />
<em>Lukas 21, Vers 28</em></p></blockquote>
<p><div id="attachment_8587" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2011/12/Kleim_Michael.jpg" alt="Michael Kleim, Stadtjugendpfarrer in Gera" title="Kleim_Michael" width="150" height="224" class="size-full wp-image-8587" /><p class="wp-caption-text">Michael Kleim, Stadtjugendpfarrer in Gera</p></div>Â»Ich kann das nicht mehr sehen!Â« â€“ Diesem oft gehÃ¶rten Ausspruch folgt hÃ¤ufig demonstrativ die Geste, den Kopf zu senken und den Blick nach unten zu richten. Dabei ist es schon fast egal, ob es die Schreckensbilder im Fernsehen sind oder die Konflikte in der eigenen Familie, die immerwÃ¤hrende Strukturdebatte unserer Kirche oder der Ã¼berfÃ¼llte Terminkalender. GrÃ¼nde, das Haupt zu senken und seinen Blick zu verschlieÃŸen, gibt es zahlreiche. </p>
<p>Vieles drÃ¼ckt uns nieder und lastet auf unserem Haupt.</p>
<p>Manche Menschen sind geradezu in dieser gebeugten Haltung gefangen. Ã„ngste, Traumata oder Depressionen lÃ¤hmen die eigene Wahrnehmung. Und nun diese Aufforderung, die unserem Schutzreflex entgegensteht: Â»Seht auf und erhebt eure HÃ¤upter!Â« Was wird uns da schon wieder zugemutet? Denn es bedarf des Mutes, mit erhobenem Blick in die Welt zu schauen.</p>
<p>Doch hinter diesem Satz steht in Wirklichkeit und zugleich eine VerheiÃŸung. Es gibt einen Grund, aufzublicken und aufrecht zu stehen, Â»weil sich eure ErlÃ¶sung nahtÂ«. </p>
<p>Es ist die Botschaft der Adventszeit: Gott ist nahe! Und Gottes NÃ¤he dringt durch alle, auch durch die sicherstenÂ  Absperrungen hindurch. </p>
<p>Gottes NÃ¤he durchdringt die Mauern um unsere Herzen, all die Mauern aus EnttÃ¤uschung, Verletzung, Angst, Depression oder Hass; all die Mauern aus Schuld und Versagen.</p>
<p>Gott lockt uns immer wieder heraus aus unserer Enge. Er zeigt uns MÃ¶glichkeiten, mit Verletzungen und Schwierigkeiten zu leben. Er fÃ¼hrt uns in die offene Weite. Gott sagt: Â»Seht auf, erhebt eure HÃ¤upter, denn das Leben erwartet euch. Die TÃ¼r zum Leben steht offen.Â«</p>
<p>Gottes Licht scheint durch den wirren Nebel unserer Probleme hindurch. Wir dÃ¼rfen es schauen. </p>
<p>Gott ist uns nahe. Deshalb lohnt es sich auch, die Blickrichtung zu Ã¤ndern.</p>
<p><em>Michael Kleim</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2011/12/04/es-lohnt-sich-die-blickrichtung-zu-andern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

