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	<title>⇒ Glaube + Heimat &#187; Albrecht Schödl</title>
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	<description>Evangelische Wochenzeitung in Mitteldeutschland</description>
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		<title>Sternsinger bringen Gebet und Segen fürs Haus</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 11:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktionguh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Albrecht Schödl]]></category>
		<category><![CDATA[C+M+B]]></category>
		<category><![CDATA[Christus mansionem benedicat]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster Volkenroda]]></category>
		<category><![CDATA[Sternsinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Im evangelischen Kloster Volkenroda wird der alte Brauch von der Jesus-Bruderschaft gepflegt.
&#xA0;

Meistens muss ein Erwachsener die Kinder hochheben, damit sie den Segen an die Haustüren schreiben können. C+M+B – das steht im Volksmund für die Namen der drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. In der biblischen Erzählung sucht man diese Namen allerdings vergeblich.
»Das C+M+B bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Im evangelischen Kloster Volkenroda wird der alte Brauch von der Jesus-Bruderschaft gepflegt.<br />
&#xA0;<br />
</h5>
<p><div id="attachment_4980" class="wp-caption alignright" style="width: 226px"><img class="size-full wp-image-4980  " title="P1030014" src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2010/12/P1030014.jpg" alt="Für die kleinsten Sternsinger gibt es kräftige Hilfe. (Foto: Albrecht Schödl)" width="216" height="520" /><p class="wp-caption-text">Für die kleinsten Sternsinger gibt es kräftige Hilfe. (Foto: Albrecht Schödl)</p></div> Meistens muss ein Erwachsener die Kinder hochheben, damit sie den Segen an die Haustüren schreiben können. C+M+B – das steht im Volksmund für die Namen der drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. In der biblischen Erzählung sucht man diese Namen allerdings vergeblich.</p>
<p>»Das C+M+B bedeutet ›Christus mansionem benedicat‹ – Christus segne dieses Haus«, informiert Albrecht Schödl, Pfarrer im <a href="http://www.kloster-volkenroda.de/" target="_blank">Kloster Volkenroda</a>, nahe Mühlhausen gelegen. Am Epiphanias- oder Drei-Königs-Tag, dem 6. Januar, werden er und die Mitglieder der Jesus-Bruderschaft wieder mit den <a href="http://www.evangelisch.de/themen/religion/aus-den-heiligen-drei-koenigen-sind-die-sternsinger-geworden9410" target="_blank">Sternsingerkindern </a>durchs Dorf gehen, beten, singen und segnen. Im Sternsingerlied wird das Anliegen der Häusersegnung gut beschrieben: »Wir bitten dich: Segne nun dieses Haus / und alle, die gehen da ein und aus! / Verleihe ihnen zu dieser Zeit / Frohsinn, Frieden und ­Einigkeit.«<br />
Seit die Geschwister der Jesus-Bruderschaft im Kloster Volkenroda leben und arbeiten – das ist seit 1994 –, wird die Epiphanias-Andacht, das Sternsingen und die Häusersegnung gepflegt, sagt Schödl. Es sei ein vorreformatorischer Brauch, der wie viele ­andere im Laufe der Zeit in der evangelischen Kirche in Vergessenheit geraten sei. Auch andernorts sind nun nicht mehr ausschließlich katholische Sternsinger unterwegs. Es gibt ökumenische Aktionen oder eben rein evangelische wie in Volkenroda.</p>
<p>Die Kinder mit ihren Eltern und Mitglieder der Kommunität teilen sich nach der Epiphanias-Andacht in drei Gruppen. Nach einem Plan gehen sie zu den Häusern, klingeln und fragen, ob sie den Segen an das Haus schreiben dürfen. Gesang und Gebet gehören natürlich dazu. Zudem wird für ­einen diakonischen Zweck gesammelt. In diesem Jahr für den Verein »Stoffwechsel« in Dresden, der sich um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmert.</p>
<p>Nicht alle Bewohner von Volkenroda heißen die Sternsinger willkommen. An ihren Türen wird nicht geklingelt, aber vor dem Haus für die Menschen darin gebetet. Andere freuen sich schon auf den Epiphaniasbrauch, halten für die Kinder Süßigkeiten bereit oder sogar einen kleinen Imbiss. Insgesamt sei mit den Jahren die Akzeptanz gewachsen.</p>
<p>»Für mich ist es besonders schön, wenn wir zuvor in der Kirche zusammen sind«, sagt Albrecht Schödl. An der Krippe mit biblischen Erzählfiguren bringe er den Kindern die Geschichte von den Königen nahe. Die Kinder stehen mit ihren dicken Jacken, Handschuhen und Mützen um die Krippe, denn die Runde durchs Dorf dauere recht lange, und hören gespannt zu.</p>
<p>Nicht immer sei es möglich, Segen und Jahreszahl mit Kreide an die Türen zu schreiben, erläutert der Theologe. An Plastiktüren hält die Kreide nicht. Aber die katholischen Kollegen haben eine Lösung gefunden: Segen und Jahreszahl gibt es auf vorgefer­tigten Aufklebern. Und ökumenische Hilfe sei da selbstverständlich.</p>
<p><em>Dietlind Steinhöfel</em></p>
<blockquote><p>6. Januar, 17 Uhr: Andacht mit anschließender Häusersegnung</p></blockquote>
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		<title>Ein verlängertes Traugespräch</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitteldeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Albrecht Schödl]]></category>
		<category><![CDATA[Christuspavillon Volkenroda]]></category>
		<category><![CDATA[Eheseminare]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schwengfelder]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurse für Ehepaare, Verliebte und Verlobte – Arbeit an der Partnerschaft dauert lebenslang
Über den Schutzpatron der Liebenden gibt es keine belegten Lebensdaten. Der heilige Valentin soll im 3. oder 4. Jahrhundert gelebt und trotz Verbotes des römischen Kaisers Paare christlich getraut haben, was seine Hinrichtung zur Folge hatte. Zudem, so ist mancherorts zu erfahren, habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurse für Ehepaare, Verliebte und Verlobte – Arbeit an der Partnerschaft dauert lebenslang</strong></p>
<div id="attachment_1952" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2010/02/herz70424201.jpg" alt="Damit die Liebe erhalten bleibt, müssen beide Partner viel für ihre Beziehung tun. Foto: Bilderbox" title="herz70424201" width="560" height="373" class="size-full wp-image-1952" /><p class="wp-caption-text">Damit die Liebe erhalten bleibt, müssen beide Partner viel für ihre Beziehung tun. Foto: Bilderbox</p></div>
<p>Über den Schutzpatron der Liebenden gibt es keine belegten Lebensdaten. Der heilige Valentin soll im 3. oder 4. Jahrhundert gelebt und trotz Verbotes des römischen Kaisers Paare christlich getraut haben, was seine Hinrichtung zur Folge hatte. Zudem, so ist mancherorts zu erfahren, habe er in Beziehungskrisen geholfen. Beides jedenfalls wäre ein guter Grund, dass Christen am Valentinstag besondere Gottesdienste feiern.</p>
<p>Aber ein Tag im Jahr ist das eine, die Arbeit an der Beziehung das andere. Albrecht Schödl, Pfarrer am Christuspavillon in Volkenroda, und seine Frau Annett bieten deshalb in diesem Jahr zum ersten Mal ein »Seminar für Verliebte« an, das mit einem Gottesdienst am Valentinstag endet. »Meine Frau und ich waren in den 1990er Jahren einmal in Friedrichroda zu einem solchen Seminar«, sagt der 37-Jährige. Mit anderen Paaren und auch mit der Partnerin ins Gespräch über das Leben im Alltag einer Zweierbeziehung zu kommen hätten sie als sehr positiv erlebt. »Ich verheirate Paare und führe viele Traugespräche«, so der promovierte Theologe. Ein Verliebten-Wochenende sei dann sozusagen ein verlängertes Traugespräch.</p>
<p>Eheseminare bietet auch das »Team.F – Neues Leben für Familien« an – deutschlandweit. In Thüringen sind Cornelia und Stephan Arnold aus Tabarz in dieser überkonfessionellen Laienbewegung aktiv. Die Hochbauingenieure halten ihre Seminare im Familienzentrum in Brotterode.</p>
<p>Das Team.F wurde 1987 in Lüdenscheid (Westfalen) gegründet. Im selben Jahr gab eines der Gründungsehepaare auf Einladung in Rudolstadt ein Ehe- und Kindererziehungsseminar. Arnolds gehörten zu den Teilnehmern. »Wir haben viel Hilfe erfahren«, erzählt Stephan Arnold, Vater von sechs Kindern. Das Ehepaar organisierte ein Jahr später selbst ein erstes Seminar. Inzwischen kommen zwölf bis 30 Paare pro Kurs, jeweils angeleitet durch andere Paare, die ihre Erfahrungen einbringen und innerhalb der Team-F-Arbeit geschult werden.</p>
<p><strong>Die Vergebung spielt eine große Rolle </strong><br />
Allein in Sachsen-Anhalt engagieren sich zwölf ehrenamtliche Paare, informiert Ursula Drossel. Sie und ihr Mann sind für Sachsen und Sachsen-Anhalt zuständig. Mit 31 Jahren Eheerfahrung können sie viel weitergeben. Noch in DDR-Zeiten hatten die beiden gelernten Ökonomen an einem Seminar bei Berlin teilgenommen. »Da wurde unsere Ehe gerettet«, bekennt die 53-Jährige. Im Frühjahr 1989 hätten sie in Dresden den ersten eigenen Kurs organisiert. Sieben Jahre waren sie in Sachsen ehrenamtlich tätig, haben ihren Sommerurlaub geopfert, »weil wir merkten, das ist auch gut für andere«. Inzwischen sind Drossels bei Team.F angestellt und unterstützen die Ehrenamtlichen. Wichtig sei, dass diese einer christlichen Gemeinde angehören und dass der Ortspfarrer Bescheid wisse. Denn das Anliegen solle möglichst auch in die Gemeinden vor Ort getragen werden.</p>
<p>»Man soll sich ein Leben lang um seine Beziehung mühen«, betont Ursula Drossel. In den Seminaren geht es um Kommunikation, Konfliktlösung, geistliches Leben im Alltag, Sexualität. Vergebung spiele eine große Rolle und das Zeugnis des Glaubens. Aber auch Nichtgläubige können teilnehmen, wenn sie den Hintergrund tolerieren.</p>
<p>In Sachsen-Anhalt wird die Arbeit maßgeblich vom Ehepaar Schwengfelder geprägt. »Schwengfelders machen eine sehr gute Arbeit in Halle«, sagt Ursula Drossel. Eheabende seien ein Schwerpunkt. Zudem biete Thomas Schwengfelder im Juni am Bergwitzer See bei Wittenberg ein »romantisches Ehewochenende« in Zelten an.</p>
<p>Paarseminare sind eine wichtige Arbeit im Sinne des heiligen Valentins, ob die Legende nun stimmt oder nicht.	</p>
<p><em>Dietlind Steinhöfel</em></p>
<p><a href="http://www.team.f.de">www.team.f.de</a></p>
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