Kirche ist kein Vereinsheim

15. Februar 2016 von redaktionguh  
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Die EKM will zum Reformationsjubiläum eine gute Gastgeberin sein

In Psalm 61 heißt es: »Lass mich wohnen in deinem Zelte ewiglich und Zuflucht haben unter deinen Fittichen.« Zuflucht, Geborgenheit, Hilfe, Ruhe und Schutz – all das will und all das kann ein Gotteshaus bieten.

»Unsere Kirchengebäude laden jeden Menschen ein, zur Besinnung zu kommen, sich in eine Bank zu setzen, ein Gespräch mit Gott zu führen oder einfach den eigenen Gedanken nachzuhängen – falls die Kirche geöffnet ist«, erklärte Landesbischöfin Ilse Junkermann während der Herbstsynode in Erfurt.

Verlässlich geöffnete Kirchen – bald eine Selbstverständlichkeit in den Gotteshäusern der EKM? Foto: epd-bild/Rainer Oettel

Verlässlich geöffnete Kirchen – bald eine Selbstverständlichkeit in den Gotteshäusern der EKM? Foto: epd-bild/Rainer Oettel

Dieser Umstand sei Anlass für einen Bewusstseinswechsel in der Landeskirche. »Die EKM will auf das Reforma­tionsjubiläum hin eine gute Gastgeberin sein. Dazu gehören auch verlässlich geöffnete Kirchen«, ließ die Landes­bischöfin die Synodalen wissen.

Täglich geöffnete Kirchen gibt es in vielen Regionen, wie dem Eichsfeld, in Mecklenburg oder auch in Südtirol. Auf dem Gebiet der Landeskirche aber sind nur wenige der gut 4 000 Kirchen stetig geöffnet. Das hängt mit gemeindlichen Strukturen, Personalabbau, aber auch baulichen und versicherungstechnischen Vorgaben zusammen. Denn so einleuchtend der Vorschlag der Kirchenleitung auch ist: Seelsorger und Gemeindekirchenräte vor Ort sehen bei der praktischen Umsetzung durchaus Probleme und großen Gesprächsbedarf.

Viele meinen, mit dem Aufsperren der Kirchentüre sei es nicht getan. Superintendentin Angelika Greim-Harland aus Arnstadt erklärt dies so: »Es geht zuallererst um eine grundsätzliche Öffnung der Gemeinden, deren Haus und auch Symbol die Kirche ist.« Sie gibt zu bedenken, dass »an den Stellen, wo Gemeinde vor Ort nicht mehr erlebbar ist, weil sie ausgedünnt ist, weil sie die Funktionen einer Kirchengemeinde nicht mehr vollständig wahrnehmen kann, dass es dort mitunter nicht leicht ist, ein Bewusstsein für das Vorhaben der Landeskirche zu finden«. Darum plädiert Greim-Harland dafür, das Vorhaben »Offene Kirchen« an den Prozess »Gemeinde-neu-denken« zu koppeln. »Viele kleine Gemeinden sind durch große Probleme, wie etwa die Baulast, beladen. Dies ist oft erdrückend und ein Vorhaben wie das der Landeskirche verunsichert viele, und sie fragen: Was bedeutet das für uns?« Greim-Harland hat festgestellt, dass sich im Gespräch die Widerstände und Vorurteile aber gut und schnell beilegen lassen. »Wir werden das Thema im Konvent, in den Gemeindekirchenräten und beim Kirchenältestentag besprechen«, so die Superintendentin. Für sie ist ganz klar, dass es die Öffnung der Gemeinden braucht, damit Kirche wieder öffentlicher und spiritueller Raum für alle Menschen wird.

Eben für dieses Ender­gebnis möchte die Landes­kirche die Weichen stellen und wirbt darum, dass ab spätestens Frühjahr 2016 jedes Kirchengebäude tagsüber geöffnet ist. Junkermann betonte immer wieder, es sei fatal, wenn die Kirche zu einer Art Club nur für Mitglieder verkäme, mit dem Kirchgebäude als »Vereinsheim«. Kirche für andere sein, das ist Programm.

Dass ihr Vorstoß auch Risiken birgt, dessen ist sich die Landesbischöfin bewusst. Vandalismus und Diebstahl sind ein nicht wegzudiskutierendes Risiko. Und dennoch: Auch Jesus Christus sei ein großes Risiko eingegangen. Dieses habe ihn bis ans Kreuz gebracht. »Dort hat er sehr viel Vandalismus auf sich genommen, um uns mit seiner Versöhnung zu erreichen.« Ein Argument, dem kaum etwas entgegenzusetzen ist.

Diana Steinbauer

Macht eure Kirchentüren auf

30. November 2015 von redaktionguh  
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Herbstsynode: Das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland diskutierte kontrovers

Flüchtlingshilfe, Öffnung der Kirchengebäude und die Perspektiven der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, waren die Schwerpunkte der Herbsttagung der Landessynode.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Michael Grolm. Foto: Diana Steinbauer

Zukünftig sollen Kirchentüren nicht mehr verschlossen sein: Landesbischöfin Ilse Junkermann und Dieter Lemberg, der Präses der Landessynode, am Portal der Erfurter Michaeliskirche; sie laden Menschen ein, kirchliche Räume zu besuchen und die Kirche kennenzulernen. Foto: Willi Wild

Dieser Satz der Landesbischöfin ließ die Synodalen aufhorchen: »Unsere jahrhundertealten Modelle und Formen, Gemeinde und Kirche Jesu Christi zu sein, sind an ihr Ende gekommen.« Vor 80 Synodalen rief Junkermann dazu auf, Kirche und Gemeinde ganz neu zu denken und zu leben. Kirche, so die Landesbischöfin, sei von jeher ein dynamischer Prozess, sie konstituiere sich immer wieder neu. Alte Wege zu verlassen, sei kein Zeichen des Verlustes, sondern des Aufbruchs. »Es braucht eine große Offenheit für offene Prozesse«, so die Bischöfin weiter.

Sicherheit und Stabilität

Dies traf im großen Saal des Landeskirchenamtes in Erfurt nicht bei allen auf Zustimmung. Der Synodale Michael Pabst (Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld) gab zu bedenken, dass gerade die Kirchen im ländlichen Bereich mit ihren Traditionen und Werten auch für Stabilität und damit Sicherheit stünden, nach der sich viele Menschen sehnten. Veränderungen könnten zur Verunsicherung an der Basis führen.

Der Diskurs in dieser Frage hat gerade erst begonnen und dennoch ist klar: Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ist dabei, für die Zukunft neue Wege zu beschreiten. Das gilt ebenso für die Willkommenskultur in der EKM. Nicht nur gegenüber Flüchtlingen, sondern auch gegenüber Menschen, die sich der Kirche nicht oder nicht mehr verbunden
fühlen.

»Jedes Kirchgebäude soll spätestens ab Frühjahr 2017 tagsüber geöffnet sein«, so Landesbischöfin Junkermann. Das gelte für 3 950 der insgesamt 4 031 Kirchen in der EKM. Es solle einer echten Begründung bedürfen, die Kirche verschlossen zu halten. Natürlich seien solche Öffnungen im Hinblick auf Vandalismus, Diebstahl und Sachbeschädigung auch mit Risiken verbunden.

Mit anderen für andere

Dennoch betonte Junkermann: »Wir wollen Kirche mit anderen und für andere sein, eine öffentliche Kirche.« Die Öffnung der Kirchen wurde auch von vielen Synodalen als große Chance in der Vermittlung des Glaubens und kirchlicher Traditionen gesehen. Es gibt aber auch Bedenken. So führte beispielsweise die Synodale Angelika Greim-Harland, Superintendentin im Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau, an, dass es Menschen brauche, die als Ansprechpartner in diesen geöffneten Räumen zur Verfügung stünden. »Nur die Türen aufzuschließen reicht nicht aus«, meinte sie.

Dass der Wunsch zur Öffnung vorhanden ist, zeigt eine aktuelle Umfrage zur Initiative »Offene Kirchen« auf den Internetseiten des MDR. Bisher sprachen sich 99 Prozent aller Teilnehmer dafür aus, Kirchen ganztägig geöffnet zu halten.

Der Bericht der Landesbischöfin wurde diesmal erstmalig via Livestream im Internet übertragen. Außerdem konnte die Tagung beim Nachrichtenkurzdienst Twitter verfolgt werden.

Protest der Landwirte

»Die agrarindustrielle Großflächenlandwirtschaft zerstört die Lebensgrundlage vieler Arten, aber auch die Lebensgrundlagen bäuerlicher Existenzen hier und in der sogenannten dritten Welt. Die Kirche steht hier in besonderer Verantwortung.« Das hat Reiko Wöllert, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) am Rande der Landessynode erklärt. Gemeinsam mit dem AbL-Vorsitzenden Michael Grolm übergab Wöllert Landesbischöfin Ilse Junkermann Vorschläge für Kriterien bei der Verpachtung von Kirchenland. Junkermann versicherte, die EKM strebe nach einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Boden, der ihr anvertraut sei. »Grund und Boden ist mehr als eine Ware, die bestimmt wird durch Angebot und Nachfrage«, betonte die Landesbischöfin. Bei der Synode war auch die Evaluation des Pachtvergabeverfahrens eines der viel diskutierten Themen.

Das Kirchenparlament hat bei seiner Herbsttagung auch den Haushalt für das Jahr 2016 in Höhe von 173 Millio­nen Euro einstimmig verabschiedet. Über drei Viertel der Plansumme gehen in die Kirchenkreise und Kirchengemeinden. Für die landeskirchenübergreifenden Verpflichtungen sind knapp 3,5 Millionen Euro vorgesehen. Damit verbleiben 21 Prozent für die Aufgaben der Landeskirche mit ihren Werken und Einrichtungen.

Diana Steinbauer und Willi Wild

Kirche im Umbau

30. April 2012 von redaktionguh  
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Tagung: Mitteldeutsches Kirchenparlament beriet am 20. und 21. April in Drübeck


Die EKM-Synode befasste sich auf ihrer Tagung mit dem Thema Gemeinde und der Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren.

Ich bin schon ein bisschen gerührt.« Der Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Wolf von Marschall, gab sich ungewohnt emotional. Grund für seine Freude auf der Frühjahrstagung des Kirchenparlamentes in Drübeck war die Aussicht auf den Gemeindekongress, der am 13. Oktober in Halle geplant ist. Er habe schon seine Zweifel gehabt, ob es gelingen könne, so ein Projekt auf die Beine zu stellen, räumte der Präses ein.
Doch nach dem Bericht der Mitarbeiter des Gemeindedienstes der EKM laufen die Vorbereitungen bestens. Auch die bisherige Resonanz kann sich sehen lassen. So hätten 36 von 37 Kirchenkreisen ihre Teilnahme bereits zugesagt, berichtete Gemeindedienst-Mitarbeiter René Thumser. Ingesamt rechnen die Verantwortlichen mit rund 1000 Teilnehmern. Es kam nicht von ungefähr, dass das Projekt vor der Synode vorgestellt wurde. Wie schon auf den Tagungen zuvor ging es auch in Drübeck um das Thema »Gemeinde unterwegs«.

Foto: Kleinigersheim/elk-wue

Foto: Kleinigersheim/elk-wue

Bereits Landesbischöfin Ilse Junkermann war in ihrem Bericht (siehe Randspalte) darauf eingegangen. Die Synode nahm den Ball auf und forderte die Gemeinden und Kirchenkreise auf, hier neue Wege zu beschreiten. So solle das Amt der Ordinierten als Amt verstanden werden, das dem allgemeinen Priestertum dient. Zudem müssten die verschiedenen Gaben neu entdeckt und gefördert werden. Um Gemeinden neu zu denken und vom »Rückbau zum Umbau« zu kommen, gehe es auch darum, nach neuen Bildern von Gemeinde zu suchen.
Einen Beitrag dazu will der Gemeindekongress leisten. Dessen Ziel sei es, nach den ganzen Ordnungsfragen ein »inhaltliches Bild von Kirche« entstehen zu lassen, unterstrich Pfarrer Karsten Müller vom Gemeindedienst. »Wir wollen die EKM in Halle sichtbar werden lassen.« So könnten gelungene, aber auch weniger erfolgreiche Projekte in der Händel-Halle vorgestellt werden. Die Teilnehmenden sollten zudem neugierig auf andere werden und Anregungen für die eigene Gemeinde bekommen. Ganz neu ist die Idee nicht: Bereits in den Jahren 2001 bis 2009 gab es in der ehemaligen Kirchenprovinz Sachsen solche Treffen. In Thüringen lud der damalige Landesbischof Christoph Kähler 2009 zu einem Kirchenältestentag ein, der einen ähnlichen Ansatz verfolgte. Nun sollen diese Traditionen wieder fruchtbar gemacht werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der zweitägigen Beratungen in Drübeck war die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Diese ist in der EKM nicht ausdrücklich geregelt, wird vor Ort aber bereits praktiziert. Nach wie vor gebe es in dieser Frage aufgrund des unterschiedlichen Schriftverständnisses einen Dissens, erklärte die Arnstädter Superintendentin Angelika Greim-Harland für den Ausschuss Gottesdienst, Gemeindeaufbau und Theologie. Der Ausschuss hatte sich noch einmal intensiv mit dem Thema befasst und die Arbeitsergebnisse aus den beiden früheren Landeskirchen gesichtet. Trotz unterschiedlicher Ansätze sei es möglich, zu einer Lösung zu kommen, betonte die Superintendentin. Auch bestehe Einigkeit darüber, dass die unterschiedlichen Antworten keine kirchentrennende Bedeutung hätten.
Der von der Synode beauftragte Ausschuss regte an, die Segnung grundsätzlich zu ermöglichen. Zugleich müsse es aber auch möglich sein, dass ein Pfarrer dies aus Gewissensgründen ablehnen könne. Die Diskussion sollte hier nicht unnötig verschärft werden, empfahl Christian Fuhrmann vom Gemeindedezernat. Der Sicht des Ausschusses folgten letztlich auch die Synodalen. In einem mit großer Mehrheit verabschiedeten Votum wurde Zustimmung zu dem Bericht signalisiert. Bis zur Herbsttagung soll nun eine Beschlussvorlage für die Segnung erarbeitet werden.

Martin Hanusch

Facebook – Warum nicht?

21. Januar 2012 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT  
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In Ilmenau wird per sozialem Netzwerk für kirchliche Jugendarbeit geworben.

Andy Müller, Gemeindepädagoge der Kirchengemeinde Ilmenau, setzt auch auf Neue Medien. Foto: Rainer Borsdorf

Andy Müller, Gemeindepädagoge der Kirchengemeinde Ilmenau, setzt auch auf Neue Medien. Foto: Rainer Borsdorf


Kirche und Facebook – geht das ­zusammen? Andy Müller, Gemeindepädagoge der Kirchengemeinde Ilmenau, ist sich sicher, dass es funktioniert. Schließlich sei doch die entscheidende Frage: »Was kommt bei Jugendlichen an?« Er ­verteidigt die Entscheidung, über das virtuelle soziale Computer-Netzwerk Facebook für kirchliche Jugendver­anstaltungen zu werben. Konkret geht es um »IlmAlive«, einen Abend von und für Jugendliche mit einem Mix aus Musik, Predigt und Party.

Müller hat ihn vor anderthalb ­Jahren gemeinsam mit den anderen christlichen Gemeinden Ilmenaus initiiert; am Abend des 20. Januar wird zum sechsten Male eingeladen. »Ursprünglich hatten wir mit Plakaten geworben, aber das funktionierte nicht«, erinnert sich der Gemeindepädagoge. Informatik-Studenten hätten ihn dann auf die Idee gebracht, die ohnehin schon existierende Website von »IlmAlive« mit Facebook zu verlinken. Nach dem Schneeball-Prinzip können Besucher der Website die Veranstaltung dann entweder per »Gefällt-mir-Button« weiterempfehlen oder per E-Mail weitersenden.

Dass das Netzwerk Facebook wegen seines sehr laschen Datenschutzes massiv in der Kritik steht, weiß Andy Müller: »Privat würde ich dort nie ein Benutzerkonto anlegen.« Aber gerade weil Erwachsene das Netzwerk teils so kritisch sähen, würde es bei ­Jugendlichen umso beliebter: »Das ist für sie eine Art der Opposition gegen die etablierte Erwachsenenwelt.« Aber die Gefahr, dass die Facebook-Teilnehmer zu »gläsernen Menschen« würden, nähmen die meisten in Kauf. »Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen«, meint der Gemeindepädagoge dazu.

Doch statt ständiger pädagogischer Ermahnungen ist es dem 50-Jährigen vor allem wichtig, einen guten Draht zu seinen Jugendlichen zu haben. »Man muss die jungen Leute mögen; ohne eine gute Beziehung zu ihnen läuft gar nix«, hat Müller erfahren. Er kann nicht verstehen, wieso manche seiner Kollegen gegenüber Jugendlichen und ihrer Begeisterung für die Neuen Medien so reserviert und distanziert seien: »Wer über die Köpfe der Adressaten hinweg agiert, erreicht sie nicht«, betont er mit Nachdruck.

Und der Erfolg scheint ihm recht zu geben: Nach 10-jährigem Engagement Müllers gibt es in Ilmenau drei Kreise der Jungen Gemeinde (JG) und zahlreiche Freizeiten, die Jugendliche aus der gesamten Umgebung anziehen. Und mit »IlmAlive«, der ökumenischen Jugendveranstaltung, will man Jugendliche »von der Straße« ansprechen. »Das ist uns aber noch nicht so ganz gelungen«, räumt er ein.

Superintendentin Angelika Greim-Harland ist von der pulsierenden Jugendarbeit in Ilmenau so beeindruckt, dass sie Andy Müller vor einiger Zeit bat, ähnliches auch in Arnstadt auf die Beine zu stellen. »Wir müssen uns von dem Bild verabschieden, dass wöchentlich in jeder kleinen Gemeinde ein JG-Abend stattfindet«, betont sie und fügt hinzu: »Jugendliche suchen Gemeinschaft; das geht an zentralen Orten heutzutage viel besser.« Gerade kleine Gemeinden möchte sie ermutigen, sich auch für unkonventionelle Formen auf diesem Gebiet zu öffnen: »Die können da nur gewinnen.«

Rainer Borsdorf

»IlmAlive«, 20. Januar, 19 Uhr, Güldene Pforte 1, Ilmenau, Thema: Mission is possible

www.ilmalive.de