<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>⇒ Glaube + Heimat &#187; Annegret Friedrich-Berenbruch</title>
	<atom:link href="http://www.glaube-und-heimat.de/tag/annegret-friedrich-berenbruch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.glaube-und-heimat.de</link>
	<description>Evangelische Wochenzeitung in Mitteldeutschland</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:33:38 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>»An diesem Tod tragen alle schwer«</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/14/%c2%bban-diesem-tod-tragen-alle-schwer%c2%ab/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/14/%c2%bban-diesem-tod-tragen-alle-schwer%c2%ab/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 17:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt plus]]></category>
		<category><![CDATA[Annegret Friedrich-Berenbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Dessau-Roßlau]]></category>
		<category><![CDATA[Innenministerium von Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Klemens Koschig]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Magdeburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=9114</guid>
		<description><![CDATA[Als sich am Sonnabendvormittag etwa 70 Menschen vor dem Polizeirevier in Dessau-Roßlau versammelten, war es noch friedlich. Unter ihnen waren Oberbürgermeister Klemens Koschig (parteilos), Vertreter des Stadtrates, der Polizei sowie von Kirchen, Vereinen und Initiativen. Sie gedachten des Todes von Oury Jalloh.
Der Asylbewerber aus Sierra Leone war am 7. Januar 2005 von der Polizei festgenommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9139" class="wp-caption alignnone" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-9139" title="07-01-12-gedenken-11-B312" src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2012/01/07-01-12-gedenken-11-B312.jpg" alt="Als sich am Sonnabendvormittag Dessauer Bürger zum Gedenken an Oury Jalloh vor dem Polizeirevier versammelten, war es noch friedlich. Foto: Lutz Sebastian" width="580" height="386" /><p class="wp-caption-text">Als sich am Sonnabendvormittag Dessauer Bürger zum Gedenken an Oury Jalloh vor dem Polizeirevier versammelten, war es noch friedlich. Foto: Lutz Sebastian</p></div>
<p>Als sich am Sonnabendvormittag etwa 70 Menschen vor dem Polizeirevier in Dessau-Roßlau versammelten, war es noch friedlich. Unter ihnen waren Oberbürgermeister Klemens Koschig (parteilos), Vertreter des Stadtrates, der Polizei sowie von Kirchen, Vereinen und Initiativen. Sie gedachten des Todes von Oury Jalloh.</p>
<p>Der Asylbewerber aus Sierra Leone war am 7. Januar 2005 von der Polizei festgenommen worden, weil sich Frauen auf der Straße von ihm belästigt fühlten und er sich gegen herbeigerufene Beamte wehrte. In den Mittagsstunden kam er an einer Liege gefesselt bei einem Brand in einer Gewahrsamszelle ums Leben. Nach Darstellung der Ermittler soll Jalloh seine Liege mit einem Feuerzeug selbst entzündet haben.</p>
<p>Die bislang nicht geklärten Umstände seines Todes beschäftigen seither die Gerichte. In dieser Woche ist vor dem Landgericht Magdeburg der Strafprozess gegen einen Polizisten, dem eine Mitschuld an dem Tod des Asylbewerbers angelastet wird, fortgesetzt worden. Der Bundesgerichtshof hatte den Freispruch in erster Instanz für Andreas S. aufgehoben und das Verfahren zurück an das Landgericht verwiesen. Der Freispruch für einen zweiten Polizisten ist rechtskräftig.</p>
<p>»Am Tod von Oury Jalloh tragen wir alle schwer«, sagte die Dessauer Kreisoberpfarrerin Annegret Friedrich-Berenbruch bei dem Gedenken. »Die Jahre, die über dieses Sterben dahingegangen sind, machen die Last und den Schmerz nicht geringer und anklagende Fragen wollen nicht verstummen.«</p>
<p>Sie verwies auf die Menschenwürde als unschätzbares Gut, welches höchst sensibel sei und nicht verletzt werden dürfe. »Menschenwürde ist ein immer zu schützendes Gut und steht jedem Menschen zu, egal wo er herkommt, wie er denkt und glaubt.« Die Reife und Güte einer Gesellschaft zeige sich gerade in schwierigen und mühsamen Situationen des Lebens und Arbeitens, so die Pfarrerin weiter. Sich gerade dann am Grundsatz der unantastbaren Menschenwürde festzuhalten und sich zu orientieren, zeichne die Gesellschaft und jeden einzelnen Entscheidungsträger aus.</p>
<p><strong>Passkontrollen führten zu Zusammenstößen</strong></p>
<p>Am Sonnabendnachmittag gab es einen Protestzug durch die Innenstadt mit nach Polizeiangaben 150 Teilnehmern. Er führte auch zu dem Polizeirevier, in dem der Asylbewerber ums Leben gekommen war. Beim Protestzug der »Initiative in Gedenken an Oury Jalloh« wurde unter anderem eine vollständige Aufklärung der Todesumstände, Wiedergutmachung gegenüber der Familie Jallohs sowie ein Ende von Rassismus in deutschen Behörden gefordert.</p>
<p>Passkontrollen unter den Kundgebungsteilnehmern führten am Abend zu <a href="http://www.mdr.de/mdr-aktuell/video33196.html" target="_blank">massiven Auseinandersetzungen</a> mit Einsatzkräften, wobei zwei Personen verletzt wurden. Anlass für die Kontrollen waren das Mitführen von Transparenten und Plakaten gewesen, auf denen die Todesumstände von Jalloh als Mord bezeichnet wurden. Da dies möglicherweise den Straftatbestand der Beleidigung oder gar der Verleumdung von Polizeibeamten erfülle, sei für die weiteren Ermittlungen eine Identitätsfeststellung erforderlich gewesen, sagte Polizeisprecher Ralf Moritz. Weitere Aufklärung auch über die Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Kundgebungsteilnehmern müssten die weiteren Ermittlungen erbringen.</p>
<p>Das Innenministerium von Sachsen-Anhalt hat eine Untersuchung der Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten zugesichert. Videomaterial und alle bekannten Fakten würden dem Innenausschuss des Landtages unverzüglich zugänglich gemacht, erklärte Minister Holger Stahlknecht (CDU) am 9. Januar in Magdeburg. Es müsse und werde eine lückenlose Aufklärung geben.</p>
<p>Die Dessauer Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt betonte, der Polizeieinsatz habe dem Dialog zwischen der Stadt, der afrikanischen Gemeinschaft, der Polizei und der Staatsanwaltschaft schwer geschadet.</p>
<p><em>(ast/epd)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2012/01/14/%c2%bban-diesem-tod-tragen-alle-schwer%c2%ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Großes Fest im Stadtpark</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2010/02/11/groses-fest-im-stadtpark/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2010/02/11/groses-fest-im-stadtpark/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt plus]]></category>
		<category><![CDATA[Anhaltischer Kirchetag]]></category>
		<category><![CDATA[Annegret Friedrich-Berenbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Dessau]]></category>
		<category><![CDATA[Jan-Hendrik Olbertz]]></category>
		<category><![CDATA[Klemens Koschig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=1956</guid>
		<description><![CDATA[Dessau ist am ersten Juniwochenende Gastgeberin des Anhaltischen Kirchentages 
Der achte Anhaltische Kirchentag findet unter dem Motto »Wie im Himmel so auf Erden« am 6. Juni in Dessau-Roßlau statt. Erwartet werden dazu rund 2500 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Landeskirche. Schon am 5. Juni leitet der renommierte schwedische Sänger und Komponist Joakim Arenius eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dessau ist am ersten Juniwochenende Gastgeberin des Anhaltischen Kirchentages </strong></p>
<div id="attachment_1957" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><img class="size-full wp-image-1957 " style="margin: 2px" title="DE-Fest02-2" src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2010/02/DE-Fest02-2.jpg" alt="Die Anhaltischen Kirchentage gibt es seit 1996 – und zwar aller zwei Jahre in wechselnden Orten. In den Anfangsjahren hießen sie Anhaltisches Gemeindefest. Die Aufnahme zeigt das Fest im Jahr 2002 in Dessau, das damals neben dem Rathaus »über die Bühne« ging. 2006 fand der Anhaltische Kirchentag zusammen mit dem Zerbster Spargelfest statt, 2008 mit dem Köthener Töpfermarkt.  Foto: Lutz Sebastian" width="560" height="361" /><p class="wp-caption-text">Die Anhaltischen Kirchentage gibt es seit 1996 – und zwar aller zwei Jahre in wechselnden Orten. In den Anfangsjahren hießen sie Anhaltisches Gemeindefest. Die Aufnahme zeigt das Fest im Jahr 2002 in Dessau, das damals neben dem Rathaus »über die Bühne« ging. 2006 fand der Anhaltische Kirchentag zusammen mit dem Zerbster Spargelfest statt, 2008 mit dem Köthener Töpfermarkt.  Foto: Lutz Sebastian</p></div>
<p>Der achte Anhaltische Kirchentag findet unter dem Motto »Wie im Himmel so auf Erden« am 6. Juni in Dessau-Roßlau statt. Erwartet werden dazu rund 2500 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Landeskirche. Schon am 5. Juni leitet der renommierte schwedische Sänger und Komponist Joakim Arenius eine Gospelnacht in der Johanniskirche. Prominente Gäste beim Kirchentag sind unter anderem Ilse Junkermann, Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), der sachsen-anhaltische Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz und der Dessau-Roßlauer Oberbürgermeister Klemens Koschig.</p>
<p>Zum Motto des Kirchentags »Wie im Himmel so auf Erden«, das dem Vaterunser entnommen ist, sagt Kirchenpräsident Joachim Liebig: »Christen stehen mit beiden Beinen fest auf der Erde, aber wir wissen: Unsere Zukunft liegt im Himmel. Wir sind realistisch und zugleich von der Hoffnung auf ein gelingendes Leben getragen.« Diese Zuversicht solle trotz aller alltäglichen und globalen Probleme beim Kirchentag besonders zum Ausdruck kommen. Kreisoberpfarrerin Annegret Friedrich-Berenbruch freut sich auf Gäste nicht nur aus der Landeskirche. »Wir freuen uns auch auf Menschen aus der ganzen Region, die der Kirche bislang weniger verbunden waren.«</p>
<p><strong>Familien-Mitmachkonzert und Frauen-Theaterstück</strong><br />
Zum Auftakt des Kirchentags am 6. Juni sind in der Johannis- und der Marienkirche Andachten geplant. Es schließen sich Bibelarbeiten mit Bischöfin Junkermann und Kultusminister Olbertz an. Danach wird das Fest im Dessauer Stadtpark offiziell eröffnet. Den Abschluss bildet ein Freiluftgottesdienst um 15.15 Uhr, in dem Kirchenpräsident Liebig die Predigt hält.</p>
<p>Einen besonderen Schwerpunkt bilden Angebote für Kinder und Familien, unter anderem ein Mitmachkonzert mit dem Liedermacher Daniel Kallauch, aber auch Kletter- und Spielangebote sowie ein Zentrum »Beten mit Kindern«. Spiritualität und Einkehr stehen beim »Forum Beten« im Mittelpunkt. Auf der großen Bühne im Stadtpark wird ein Theaterstück von Pfarrer i. R. Armin Assmann aufgeführt, das unter dem Titel »Dem Himmel und der Erde nah« Frauenpersönlichkeiten aus der anhaltischen Geschichte vorstellt. Passend zum Motto des Kirchentages wird im Stadtpark unter anderem ein überdimensionales Himmelbett aufgestellt werden.<br />
Auf dem »Markt der Möglichkeiten« können sich Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen, aber auch andere interessierte Anbieter präsentieren. Eine besondere Rolle wird bei dem Christentreffen die Kirchenmusik spielen.</p>
<p>Dabei wirken nicht nur zahlreiche Posaunenbläser mit. Bereits am 4. und 5. Juni findet in der Johanniskirche ein Gospelworkshop mit Joakim Arenius statt, dessen Ergebnisse bei der Gospelnacht am 5. Juni präsentiert werden.<br />
<em><br />
(mkz)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2010/02/11/groses-fest-im-stadtpark/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

