Gewachsener Glaube

6. Februar 2012 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT  
Abgelegt unter Thüringen

Der Richter Udo Pfeifer wirkt als Prädikant im Pfarramt Altengönna

Der Prädikant Udo Pfeiffer spricht die Gemeindeglieder direkt an. Unser Foto zeigt ihn bei der Predigt im Gemeinderaum von Altengönna. Der promovierte Jurist wurde am ­ersten Advent 2011 eingeführt. Er hielt vergangenes Wochenende weitere Gottesdienste in Closewitz und Lehesten. Foto: Jürgen Scheere

Der Prädikant Udo Pfeiffer spricht die Gemeindeglieder direkt an. Unser Foto zeigt ihn bei der Predigt im Gemeinderaum von Altengönna. Der promovierte Jurist wurde am ­ersten Advent 2011 eingeführt. Er hielt vergangenes Wochenende weitere Gottesdienste in Closewitz und Lehesten. Foto: Jürgen Scheere

Der christliche Glaube ist mir nicht in die Wiege gelegt worden. Ich bin vielmehr in einer – für die damalige DDR wohl typischen – atheistischen Familie aufgewachsen, in der Glaube und Kirche als etwas längst Vergangenes, Überholtes und vollends Weltfremdes betrachtet und vermittelt wurde«, erinnert sich der promovierte Jurist Udo Pfeifer (43), der als Richter am Amtsgericht Saalfeld tätig ist und darüber hinaus Bürger­liches, Handels-, Gesellschafts- und ­Zivilrecht an der Universität Jena und der Ostthüringer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Gera lehrt.

Der am ersten Advent 2011 von Propst Hans Mikosch in sein Amt eingeführte Prädikant, der in Cospeda wohnt, hält in der Regel an einem Sonntag pro Monat zwei Gottesdienste. Letztes Wochenende waren es sogar drei, die ihn nach Closewitz, Lehesten und Altengönna führten. Udo Pfeifer versteht es, die Besucher direkt anzusprechen und in ihrer Lebensrealität abzuholen. Ihn freut es dabei besonders, wenn er ihre positive Resonanz spürt.

Zur Kirchengemeinde Altengönna (Kirchenkreis Jena) gehören insgesamt sieben Orte, neben den bereits genannten sind dies ­Cospeda, wo Pfarrer Tilman Krause wohnt, Lützeroda, Vierzehnheiligen und Krippendorf. Dass hier die Mitarbeit ehrenamtlicher Helfer enorm wichtig ist, liegt auf der Hand.

Obwohl ihn schon als Jugendlichen Gotteshäuser fasziniert und die Lektüre der Bibel neugierig gemacht ­hätten, sei es ein langer Weg gewesen, bis er zum christlichen Glauben gefunden habe, erinnert sich der gebürtige Reichenbacher, der ab 1989 in Jena Rechtswissenschaften studierte. Als sich nach der politischen Wende 1990 viele Sinnfragen neu stellten, hätten ihn Gespräche und Begegnungen mit Christen nachhaltig geprägt.

Erste Kontakte zur Kirche ergaben sich ­dabei durch den ehrenamtlichen Organisten Ingo Reimann, der sich mit seinem Freundeskreis für die Rettung der Orgel in Krippendorf einsetzte. Damals habe sich sein Blick auf die ­Bibel gewandelt. »Waren es für mich als jungem Menschen allein interessante Geschichten, so wurde mir zunehmend klarer, dass mir diese Geschichten mehr zu sagen hatten und vor allem die Lebens-Antworten bereithielten, nach denen ich suchte.«

So war es eine logische Konsequenz, dass er sich 1998 taufen ließ und sogleich ins Gemeindeleben einbrachte. Vom gewachsenen Miteinander mag auch die 2007 erfolgte Wahl in den Gemeindekirchenrat zeugen. Von Pastorin Constanze Hartung (Nerkewitz) ermuntert, besuchte der Jurist 2007 bis 2010 den Kirchlichen Fernunterricht. 17 dicht gefüllte Wochenenden und 16 Hausarbeiten waren zu absolvieren. Der besondere Dank, dass dies gestemmt werden konnte, gebühre seiner Frau, betont der zweifache Familienvater.

Michael von Hintzenstern

Scharfer Analytiker und bedeutender Lehrer der Kirche in der DDR

21. November 2011 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT  
Abgelegt unter Sachsen-Anhalt plus

Zum 100. Geburtstag des Theologen Johannes Hamel am 19. November

Auszug aus einer Akte zu Pfarrer Johannes Hamel von 1953 mit ­einem Vermerk Erich Mielkes. Das Schriftstück ist Teil der ­Ausstellung in ­Gedenkstätte ­»Roter Ochse« in Halle. Foto: epd-bild

Auszug aus einer Akte zu Pfarrer Johannes Hamel von 1953 mit ­einem Vermerk Erich Mielkes. Das Schriftstück ist Teil der ­Ausstellung in ­Gedenkstätte ­»Roter Ochse« in Halle. Foto: epd-bild


Darüber besteht kein Zweifel: Der hallesche Studentenpfarrer und Naumburger Dozent Johannes Hamel hat den Weg der evangelischen Kirche in der DDR geprägt und vor allem dazu beigetragen, diesen Weg in Verantwortung vor Gottes Wort theologisch zu reflektieren. Er hat einen ­unverwechselbaren Beitrag zur Frage des Lebens von Christen und Kirchen unter den Bedingungen einer atheis­tischen Diktatur geleistet.

Freilich: Die meisten seiner wegweisenden wichtigen Texte und Formulierungen tragen zwar seine Handschrift, aber nicht seinen Namen. Sie entstanden im Raum geschlossener Ausschusssitzungen synodaler Arbeit und waren von solcher großen geistlichen Kraft, dass sich ganze Synoden darauf verständigen konnten.

Das gilt für verschiedene Kanzelabkündigungen und »Handreichungen« der Evangelischen Kirche der Union bis hin zu den »Zehn Artikeln über Dienst und Freiheit der Kirche«, die 1963 von der kirchlichen Ostkonferenz verabschiedet wurden.

Johannes Hamel 1953. Foto: Jens Schlüter

Johannes Hamel 1953. Foto: Jens Schlüter


Hamel kommt das besondere Verdienst zu, eine Analyse der inneren Befindlichkeit der Christen vorzulegen, die bis zum Ende der DDR Geltung beanspruchen konnte. Er hat schon 1957 auf eines der am weitesten verbreiteten DDR-Phänomene verwiesen: die Haltung der äußeren ­Anpassung an alle staatlichen Forderungen bei innerer Ablehnung der DDR als Staat.

Es war die von Johannes Hamel geforderte Freiheit von Hass und Furcht den Mächtigen gegenüber, die bei ihm immer als Regierende angesprochen werden, die ihre Macht von Gott haben und auch als solche zu ehren sind. Denen man aber furchtlos entgegenzutreten habe und die kräftig an ihre Verantwortung vor Gott und den Menschen zu erinnern sind. Das fand einerseits bei den Gemeindegliedern, die unter der Diktatur litten, nur wenig Verständnis und löste andererseits bei den Herrschenden selbst Verunsicherung aus: Auf Bitte des Rektors der Hallischen Universität an Walter Ulbricht wurde Hamel 1953 von der Staatssicherheit verhaftet und mehrere Monate gefangen gehalten. Auch diese Erfahrung hat ihn nicht bitter gemacht: Im hohen Alter, nach dem Ende der DDR hat er seinen damaligen Vernehmer aufgesucht, mit ihm gesprochen und einen bleibend interessanten Text dazu veröffentlicht.

Auch zu innerkirchlichen Themen hat er sich kräftig und unangepasst ­geäußert. So zur Konfirmationsfrage angesichts der Jugendweihe und zum Pfarrerdienstrecht, das er meist »Pfarrerschutzrecht« nannte. Johannes Hamel war einer der profiliertesten Gegner der Aufspaltung der EKD und der Gründung des Kirchenbundes im Jahre 1969. So schrieb er an die Kirchenleitung:

»Den Weg in den Bund der Ev. Kirchen in der DDR halte ich für eine ­verhängnisvolle Fehlentscheidung, vergleichbar der Gründung der DEK [Deutsche Evangelische Kirche] 1933. Auch sie erfolgte s. Z. in größter Einmütigkeit aller Kirchenparteien und Leitungsgremien.« Solche Positionen führten dazu, dass er in unserer Kirche ziemlich einsam wurde. Dennoch und gerade deshalb ehren wir in ihm einen bedeutenden Lehrer unserer Kirche zu seinem 100. Geburtstag.

Axel Noack

Eine schlecht verheilte Wunde

21. Januar 2010 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT  
Abgelegt unter Mitteldeutschland

Interview: Bischöfin Ilse Junkermann über Missverständnisse in der Versöhnungsdebatte und einladende Gottesdienste

Ihre Äußerungen zur Versöhnung mit DDR-Tätern und zu Gottesdiensten mit geringen Teilnehmerzahlen haben ­Widerspruch provoziert. Dietlind Steinhöfel sprach mit Ilse Junkermann.

Hat keine Angst vor heißen Eisen: Landesbischöfin Ilse Junkermann 	(Foto: Heiko Kleinschmidt)

Hat keine Angst vor heißen Eisen: Landesbischöfin Ilse Junkermann (Foto: Heiko Kleinschmidt)

Frau Landesbischöfin, Ihr Aufruf zur Versöhnung zwischen Opfern und Tätern des DDR-Regimes hat hohe Wellen geschlagen. Hatten Sie mit diesen Reaktionen gerechnet?

Junkermann: Dass es Reaktionen gibt, darauf habe ich gehofft. Ich habe nicht damit gerechnet, so missverstanden zu werden, als ob ich sage: Versöhnung hieße, Schwamm drüber. Das bedauere ich außerordentlich. Denn mir steht klar vor Augen, dass gerade die Opfer noch weniger vergessen können, weil sie unter den Folgen bis heute leiden. Aber man kann nicht pauschal sagen: So geht es den Opfern und so den Tätern oder so sind die Opfer und so die Täter.

Mein Anliegen ist ein seelsorger­liches, zu schauen, wie es den konkreten einzelnen Menschen geht: die bespitzelt wurden, die im Gefängnis waren oder die in ganz unterschiedlicher Weise Täter waren.

Sie fassen gleich zum Anfang Ihrer Amtszeit ein so heißes Eisen an?

Junkermann: Versöhnung ist immer ein heißes Eisen, weil Menschen ­verletzt und Menschen schuldig geworden sind. Ich habe gemerkt, dass dieses Thema unter der Oberfläche schwelt. Es ist wie bei einer schlecht verheilten Wunde.

Ein Leser schrieb: »Wir sind schon weiter, als Frau Junkermann meint.« Sehen Sie das anders?

Junkermann: Ich dachte auch, dass alle schon weiter sind. Und dass ich deshalb nicht groß erläutern muss, was Versöhnung ist und wie Versöhnung geht. Ich habe mich sehr über diesen Leserbrief gefreut. Er zeigt, dass es einen Weg gibt und Versöhnung nicht unmöglich ist. Und dass dieser Weg schon gegangen wird. Das finde ich ermutigend.

Ich bin erschrocken, wie präsent die Verletzungen sind und wie offen die Frage ist, wohin damit. Ich sehe meine Aufgabe darin zu sagen: Wir sind als Christen so frei, Dinge anzusprechen, die weh tun. Wir haben von Gott den Auftrag, zur Versöhnung einzuladen. Dabei habe ich kein fertiges Konzept. Ich spreche in diesen Wochen Menschen an, die mir geschrieben haben – zustimmend wie ablehnend. Ich möchte sie einladen, bei ­einem Treffen gemeinsam zu überlegen: Wie können wir als Kirche solche Gesprächsräume eröffnen?

Das zweite Thema, das die Menschen unserer Landeskirche beschäftigt: Gottesdienst erst ab zehn Besuchern zu feiern. Muss man nicht unterscheiden zwischen Land und Stadt?

Junkermann: Ja, man muss immer unterscheiden. Deswegen habe ich es auch als Frage gestellt: zu überlegen, ob auf Dauer Gottesdienste mit weniger als zehn Menschen noch feierliche und festliche Gottesdienste sind. Und vor allem, ob sie einladend sind, ­ausdrücklich auch für Menschen,  die bisher nicht kommen oder selten. Die treue Arbeit gerade in kleinen ­Gemeinden hat meinen uneingeschränkten Respekt.

Gleichzeitig möchte ich fragen, ob wir ab und zu über diese Realität ­hinauswachsen können. Ich möchte, dass wir darüber reden, auch wenn es schwerfällt. So werden wir offen für Ideen, die wir vielleicht noch nicht ausprobiert haben.

Die Gemeinde-Agende des Kirchenkreises Egeln hat den Publikumspreis beim EKD-Zukunftskongress bekommen, weil sie genau darauf reagiert: Wie können wir anders Gottesdienst feiern und wieder mehr Menschen gewinnen? Ich wünsche mir, dass Menschen sich sonntags austauschen: Wie sieht unser Gottesdienst im Alltag aus? Wie kann in unserem Dorf deutlich werden, dass wir einen Auftrag in der Welt haben? Wer braucht unsere Hilfe? Aber bei aller Diskussion gilt: Die Menschen, die sonntags kommen – und seien es nur vier –, sollen wirklich Trost und Zuspruch finden. Also Kirchen schließen, Menschen nach Hause schicken – das halte ich für ausgeschlossen.

Ist Regionalisierung eine Lösung?

Junkermann: Zu großen regionalen Gottesdiensten zu einem Thema, für Jugendliche oder für eine andere Zielgruppe einzuladen, ist wichtig. Aber es ist ebenso wichtig zu fragen, was Menschen an Heimat suchen und ­womit sie sich identifizieren. Nicht zuletzt zählen da auch die vielen mit viel Einsatz der Gemeindeglieder wunderbar hergerichteten Kirchenräume. Man muss jeweils vor Ort entscheiden, was geht, weil die Mentalität in den Regionen sehr unterschiedlich ist.

Eine letzte Frage: Wie stehen Sie zur Äußerung der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmnn zu Afghanistan?

Junkermann: Bischöfin Margot Käßmann hat den umstrittenen Satz »In Afghanistan ist nichts gut« in einer Predigt gesagt. Er muss im Zusammenhang der ganzen Predigt verstanden werden. Es geht um die Frage: Gerät der zivile Aufbau, der ja angestrebt wird, in Vergessenheit? Das ist auch, was die Bürger bewegt. Ich teile die Ansicht, dass Friedensarbeit wichtiger sein muss als militärisches Engagement.

Wir haben als Kirche den Auftrag, daran zu erinnern, dass Krieg nach Gottes Willen nicht sein soll. Gleichzeitig ist es wichtig, dass wir auch bei denen sind, die unter Einsatz ihres Lebens nach Afghanistan gehen, demokratisch beaufragt. Unsere Landessynode hat im November einen Klartext beschlossen: Truppenabzug sobald als möglich, Stärkung der ­Friedenshilfe, sodass sie Vorrang vor Militärischem hat, und die Diskussion darüber, damit Entscheidungen immer wieder überprüft werden. Das hat Bischöfin Käßmann angeregt, ganz wie es zu ihrem Auftrag gehört.

Versöhnungsdebatte geht weiter

30. Dezember 2009 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT  
Abgelegt unter Mitteldeutschland

Bischof warnt vor »billiger Versöhnung«

Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Die Debatte um den Umgang mit ehemaligen Stasi-Spitzeln und DDR-Funktionären geht weiter. Beim Adventsempfang der evangelischen Kirchen im Freistaat Thüringen warnte der Kasseler Bischof Martin Hein vor einer »billigen Versöhnung«. Versöhnungsarbeit sei nur dann möglich, wenn »Täter zu dem stehen, was sie getan haben«, erklärte der leitende Geistliche aus Kurhessen-Waldeck am 16. Dezember im Erfurter Augustinerkloster vor zahlreichen Vertretern aus Politik und Gesellschaft. Damit nahm Hein die Diskussion auf, die im November von der Magdeburger Landesbischöfin Ilse Junkermann angestoßen worden war.

Versöhnung setze Aufrichtigkeit voraus und dürfe die Frage nach Opfern und Tätern nicht ausblenden, so der Bischof der kurhessischen Kirche, zu deren Gebiet auch der Südthüringer Kirchenkreis Schmalkalden gehört. Solche Versöhnungsarbeit brauche mehr als eine Generation. Dafür seien keine Tribunale nötig, sondern geschützte Orte. »Unsere Kirchen sind bereit, solche Orte anzubieten«, fügte Hein hinzu.

Unterdessen hat sich auch die mitteldeutsche Bischöfin erneut in die Versöhnungsdiskussion eingeschaltet. Sie wolle auch weiterhin zur Aussöhnung mit den Opfern beitragen, sagte sie am 22. Dezember gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. Die scharfe Kritik an ihrem Versöhnungsaufruf vor der Wittenberger Synode Mitte November habe sie allerdings sehr überrascht. Sie sehe es als Aufgabe ihrer Kirche an, eine Gesprächsatmosphäre zu schaffen, in der Opfer und Täter ihre individuellen Erfahrungen darlegen könnten, sagte die Bischöfin weiter. Tätern müsse die Chance eröffnet werden, ihre Schuld zu bekennen, ohne dass ihr ganzes Leben verurteilt werde.

Zur Reaktion auf ihren Vorschlag sagte Junkermann, ihr sei zwar klar gewesen, dass sie damit ein Tabu anspreche und Diskussionen auslöse. Solch heftige Reaktionen habe sie jedoch nicht erwartet. Von manchen Kritikern sei ihr Appell allerdings als Aufruf zur Verdrängung missverstanden worden, fügte sie hinzu. Die Reaktionen hätten aber auch ihre Vermutung bestätigt, dass eine Auseinandersetzung über die »ganze Breite von menschlichem Versagen«, die eine Diktatur hervorrufe, nötig sei.

Den Anstoß zu ihrer Erklärung vor der Synode habe die landeskirchliche Kampagne »Gesegnete Unruhe« zur friedlichen Revolution 1989 in der DDR gegeben. Hier sei das Thema zwar wiederholt erörtert worden, meist aber »nur vorsichtig am Rande«, sagte Junkermann. Die innerkirchlichen Reaktionen seien insgesamt »eher konstruktiv-kritisch« gewesen. Gemeindemitglieder hätten zum Beispiel in Briefen darauf hingewiesen, dass Versöhnung Buße und Umkehr voraussetze, aber dies habe sie auch in ihrem Vortrag vor der Synode geäußert. Die mitteldeutsche Kirche und sie selbst wollten die angestoßene Auseinandersetzung im Jahr 2010 verstärkt aufnehmen, sagte Junkermann weiter.

(mkz/epd)