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	<title>Glaube + Heimat &#187; Giselher Quast</title>
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	<description>Evangelische Wochenzeitung in Mitteldeutschland</description>
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		<title>Licht, Cello, Orgel und »Bach pur«</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktionguh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt plus]]></category>
		<category><![CDATA[Giselher Quast]]></category>
		<category><![CDATA[Licht und Musiknacht]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburger Domfestspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweite Magdeburger Domfestspiele starten im September.
Die Magdeburger Domgemeinde und der Marketingverein »Pro Magdeburg« laden vom 17. bis 19.&#160;September zu den zweiten »Domfestspielen« ein. Schirmherr ist Oberbürgermeister Lutz Trümper&#160;(SPD). Den Auftakt des Programms bildet am 17.&#160;September eine »Licht- und Musiknacht« mit Illumination, Musik sowie Meditation. »Vorbild ist die ›Nacht der Lichter‹ im Dom«, sagte Domprediger Giselher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zweite Magdeburger Domfestspiele starten im September.</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.magdeburgerdom.de/" target="_blank">Magdeburger Domgemeinde</a> und der Marketingverein »Pro Magdeburg« laden vom 17. bis 19.&#160;September zu den zweiten »Domfestspielen« ein. Schirmherr ist Oberbürgermeister Lutz Trümper&#160;(SPD). Den Auftakt des Programms bildet am 17.&#160;September eine »Licht- und Musiknacht« mit Illumination, Musik sowie Meditation. »Vorbild ist die ›Nacht der Lichter‹ im Dom«, sagte Domprediger Giselher Quast am 17.&#160;August bei der Vorstellung des Programms. Man setze jedoch auf stärkere Lichteffekte.</p>
<p><div id="attachment_3585" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2010/08/MD-Dom-Nacht-der-Lichter07-Dom2.jpg" alt="Bei den Magdeburger Domfestspielen soll wieder mit besonderen Lichteffekten gearbeitet werden. (Foto: Archiv)" title="MD-Dom-Nacht-der-Lichter07-Dom2" width="350" height="233" class="size-full wp-image-3585" /><p class="wp-caption-text">Bei den Magdeburger Domfestspielen soll wieder mit besonderen Lichteffekten gearbeitet werden. (Foto: Archiv)</p></div>So sollen die Bewegungen der Musiker des Konzerts für Orgel und Schlagzeug als riesige Licht- und Schattenspiele an die Innenwände der Kathedrale gestrahlt werden. Zum Abschluss der »Licht und Musiknacht« seien die Gäste aufgerufen, 5000 zuvor im gesamten Dom verteilte Kerzen anzuzünden, kündigte Quast an. Die »Mischung aus Musik, Raum, Meditation und Illumination« spreche auch der Kirche fern stehende Menschen in »offener Weise« an, über Fragen des Lebens und des christlichen Glaubens nachzudenken. Wegen der aktuellen archäologischen Grabungen im Dom müsse die Anzahl der Besucher jedoch auf 600 begrenzt werden, räumte der Pfarrer ein.</p>
<p>Erstmals hatte es im vergangenen Jahr als ein Höhepunkt des 800-jährigen Domjubiläums Festspiele gegeben. Die mehrtägige Kulturreihe soll künftig immer im September stattfinden. Zum weiteren Programm gehört am 18.&#160;September ein Konzert des Kammerorchesters des Magdeburger Konservatoriums Georg Philipp Telemann unter dem Motto »Bach pur«.</p>
<p>Zudem ist eine Aufführung in der bundesweiten Reihe »Das Goldene Konzert« der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation vorgesehen, die eher unbekannte Kompositionen vorstellt. Hier steht Musik für Violincello solo im Mittelpunkt, die Professor Guido Schiefen aus Luzern interpretiert.</p>
<p>Das Programm des Sonntags beginnt mit einem Festgottesdienst. Zudem erinnert die Gemeinde mit ihrem traditionellen »Mauritiusfest« im Kreuzgang an einen der Schutzpatrone des Domes, den heiligen Mauritius. Die »Domfestspiele« schließen mit einem Konzert des Organisten Ulrich Walther, der unter anderem Werke von Reger, Schönberg oder Duruflé interpretiert.</p>
<p><em>(epd/mkz)</em><br />
<strong><br />
Preise: 30 Euro für die Festivalkarte, 20&#160;Euro für die Tageskarte am 18.&#160;September,<br />
Einzelpreise je nach Konzert von 8 bis 18&#160;Euro.</strong></p>
<p>Weitere Informationen und Kartenverkauf am Kartentisch im Dom täglich von 10 bis 18&#160;Uhr.</p>
<p><a href=" www.magdeburgerdom.de" target="_blank"><br />
www.magdeburgerdom.de</a></p>
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		<title>Niemals allein, niemals verlassen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Giselher Quast]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm 35.22b]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr, sei nicht ferne von mir!
Psalm 35, Vers 22b
Das ist ein Gebet, das mir niemals über die Lippen kommt. Weil ich niemals daran gezweifelt habe, dass Gott bei mir ist. Seit frühester Kindheit haben mir meine Eltern den unerschütterlichen Glauben mitgegeben, dass ich niemals verlassen bin, dass Gott nie gegen mich ist. Dieser Kinderglaube trägt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Herr, sei nicht ferne von mir!<br />
Psalm 35, Vers 22b</strong></p></blockquote>
<p><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2010/03/Porträt-G.-Quast-222x300.jpg" alt="Porträt-G.-Quast" title="Porträt-G.-Quast" width="222" height="300" class="alignright size-medium wp-image-2143" />Das ist ein Gebet, das mir niemals über die Lippen kommt. Weil ich niemals daran gezweifelt habe, dass Gott bei mir ist. Seit frühester Kindheit haben mir meine Eltern den unerschütterlichen Glauben mitgegeben, dass ich niemals verlassen bin, dass Gott nie gegen mich ist. Dieser Kinderglaube trägt mich bis heute, und ich bin dankbar dafür.</p>
<p>Ging es mir vielleicht nur noch nicht schlecht ­genug, um so zu bitten? Ich weiß, manche ringen da viel mehr mit sich und mit Gott, flehen ihn an, suchen ihn, bestürmen ihn. Ihr Schicksal, ihr Leiden ist ihnen ein Beweis dafür, dass Gott ferne ist. Eli Wiesel beschreibt in seinem Buch »Die Nacht«, wie er als 15-Jähriger in Auschwitz die Hinrichtung eines Kindes erlebt hat. Während der Junge noch am Strick zappelte und qualvoll starb, hörte er einen Mann neben sich fragen: Wo ist Gott? Und Eli Wiesel vernahm in sich die Antwort: Dort hängt er, am Galgen …</p>
<p>Gott ist bei den Leidenden, nicht bei den Leidmachern. Gott ist bei den Opfern, nicht bei den ­Tätern. Gott ist nicht fern, er leidet mit. Das ist die Botschaft, die Eli Wiesel damals in seinem Herzen hörte. Wer Gott in der Not ferne glaubt, wirft den letzten Halt weg, der ihm nahe ist.</p>
<p>Doch, es ging mir oft genug schwer im Leben. Zu DDR-Zeiten als Pfarrerskind und nach der Wende für manches Engagement und manche kritische Haltung. Ich war nie mit dem Leben bedroht. Aber infrage gestellt und entwertet schon. Ich habe Gott nie daran gemessen, wie es mir geht. Ich war ­dankbar, dass ich in jedem Ergehen eine Kraft hatte, die mich nicht verzweifeln ließ, die mir Mut zusprach. Und jemanden, der mich nicht aufgibt, selbst wenn ich nicht das Richtige getan habe.</p>
<p>Als Jesus am Kreuz betete »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen«, hat er einen Psalm gebetet, der voller Vertrauen schließt. Auch Psalm 35 schließt mit den Worten: »Der Herr sei hoch gelobt, der seinem Knecht so wohl will!« Ich kann wohl Gott verlassen – aber er ist nie ferne von mir.<br />
<em></em></p>
<p><em>Giselher Quast, Domprediger in Magdeburg</em></p>
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