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	<title>⇒ Glaube + Heimat &#187; Peter Huchel</title>
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	<description>Evangelische Wochenzeitung in Mitteldeutschland</description>
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		<title>Das Werk seiner Hände wird er nicht lassen</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 14:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Haak]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Buber]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Huchel]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm 138]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.
Psalm 138, Vers 3 
nders gedeutet: »Am Tag, da ich rief, hast du geantwortet mir, du hast mich erkühnt, in meiner Seele ist Macht. (Martin Buber)« 
Was für ein Wort am Anfang des Kalenderjahres! Kräftig und klar. Eindeutig – deutlich. Deutlich – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.</strong><br />
<em>Psalm 138, Vers 3</em> </p></blockquote>
<p><div id="attachment_1570" class="wp-caption alignright" style="width: 198px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2009/12/780737_28635656.jpg" alt="© Markus Nyberg (SXC)" title="780737_28635656" width="188" height="333" class="size-full wp-image-1570" /><p class="wp-caption-text">© Markus Nyberg (SXC)</p></div>Anders gedeutet: »Am Tag, da ich rief, hast du geantwortet mir, du hast mich erkühnt, in meiner Seele ist Macht. (Martin Buber)« </p>
<p>Was für ein Wort am Anfang des Kalenderjahres! Kräftig und klar. Eindeutig – deutlich. Deutlich – einfach. Einfach – einladend. Zweifach zugewendet: zu Gott und den Menschen. Zum Schöpfer und den Geschöpfen. Dreifach werbend mit Verben: anrufen, erhören, geben.</p>
<p>Dreifach, weil <strong>Gott</strong> der Eine ist. Er kündet den reichen Raffern und rastlosen Ratlosen. Kündet Versagern und Vielbegabten, Mutigen und Angstgeplagten, Kindern und Greisen, Weisen und Unverständigen … »in meiner Seele ist Macht«. Ein schönes Wort am Anfang des Jahres. Schön, weil zuversichtlich und hoffnungsschwanger. Schön, weil <strong>Vertrauen</strong> zugetraut und Zusage verbindet. Schön, weil Macht beschwingt. Ja, Macht, die bewegt.</p>
<p>Am Tag, da ich rief. Ihn anrief. Haben Sie schon gerufen – heute? Die Hände falten und rufen und erhört werden. Dazwischen nur Geborenwerden und Sterben. Werden und Vergehen. Welch eine Spanne zwischen Schönheit und Schwermut, Scham und Schau. Und immer wieder Rufen. Rufen. Ihn – den Erkühner. Ihn – den Schöpfer. Sein Werk zu pflegen – welch schöne Herausforderung!</p>
<p>Ich werde erinnert an einen der Psalmen Peter Huchels. Mit ihm sei gekündet in die Spanne menschlicher Verantwortung – nach der Weltklimakonferenz von Kopenhagen – für diese eine, Seine Welt:</p>
<blockquote><p> »Die da wohnen<br />
Unter der Erde<br />
In einer Kugel aus Zement,<br />
Ihre Stärke gleicht<br />
Dem Halm<br />
Im peitschenden Schnee.<br />
Und nicht erforscht wird werden<br />
Ein Geschlecht<br />
Eifrig bemüht<br />
Sich zu vernichten.«</p></blockquote>
<p>In Seinem Wort ist weisheitliche Stärke und Macht. Ich wünsche Ihnen am Anfang des Jahres <em>MMX</em> die Stärke eines Halmes im peitschenden Schnee. Denn das Werk seiner Hände wird er nicht lassen, wird hören und Kraft schenken.</p>
<p><em>Johannes Haak, Pfarrer in Erfurt</em></p>
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