<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>⇒ Glaube + Heimat &#187; Vers 4a</title>
	<atom:link href="http://www.glaube-und-heimat.de/tag/vers-4a/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.glaube-und-heimat.de</link>
	<description>Evangelische Wochenzeitung in Mitteldeutschland</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 09:00:39 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Nur so öffnet sich der Himmel!</title>
		<link>http://www.glaube-und-heimat.de/2010/02/18/nur-so-offnet-sich-der-himmel/</link>
		<comments>http://www.glaube-und-heimat.de/2010/02/18/nur-so-offnet-sich-der-himmel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 14:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion GLAUBE+HEIMAT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Albrecht Henning]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm 91]]></category>
		<category><![CDATA[Vers 4a]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glaube-und-heimat.de/?p=1984</guid>
		<description><![CDATA[Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.
Psalm 91, Vers 4a
ch kann mich ganz schnell mit diesem Gottesbild anfreunden. Gott als der große Beschützer – wie ein Adler, der seine Jungen unter seine mächtigen Schwingen nimmt – wie die Henne, die ihre Küken unter ihre Fittiche sammelt. Ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.<br />
Psalm 91, Vers 4a</strong></p>
<p><div id="attachment_2029" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><img src="http://www.glaube-und-heimat.de/files/2010/02/Albrecht-Henning3-226x300.jpg" alt="Albrecht Henning" title="Albrecht-Henning3" width="226" height="300" class="size-medium wp-image-2029" /><p class="wp-caption-text">Albrecht Henning</p></div>Ich kann mich ganz schnell mit diesem Gottesbild anfreunden. Gott als der große Beschützer – wie ein Adler, der seine Jungen unter seine mächtigen Schwingen nimmt – wie die Henne, die ihre Küken unter ihre Fittiche sammelt. Ja, unter seinen Flügeln ist alles in Ordnung! Die Frage ist aber, wann dieses Psalmwort wirklich zu sprechen beginnt.<br />
Dann, wenn es mir gut geht und ich dieses Bild als schönen i-Tupfer dankbar annehme? Spricht es dann? Ja, gewiss – aber auch in seiner ganzen Tiefe? Daher noch einmal anders gefragt: Wer spricht hier?</p>
<p>Jedes sechste Kind in Deutschland lebt in Armut. Mein Nachbar ist im Afghanistan-Einsatz. Mehr als 200.000 tote Erdbebenopfer in Haiti. Mittvierziger im Dorf, die schon viele Jahre keine Arbeit haben. Einsame Rentner in viel zu groß gewordenen Häusern. Die Not schreit zum Himmel. Menschen schreien zum Himmel, dem blauen, dem kalten – und sehnen sich danach, dass er sich öffnet, dass ihnen geholfen wird, dass das Leben sie wieder umarmt.</p>
<p>Sie und viele andere sind es, die hier sprechen. Der Psalm 91 leiht Menschen eine Stimme, die Schutz suchen, weil sie diesen Schutz als Lebensrettung brauchen. Im dramatischen Satz zuvor heißt es: »Denn ER errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.«</p>
<p>Zum einen geht es um von Menschen gemachtes Leid – zum anderen um Leid aufgrund von Natur­katastrophen. Das alles macht Angst und lässt verstummen, lässt sehnsüchtig Ausschau halten nach Rettung und Heilung.</p>
<p>Diese wird ihnen und uns verheißen mit den Worten: »ER wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.« Nur so ist das Leben auszuhalten. Nur so öffnet sich der Himmel! Durch IHN! So beginnt das Psalmwort wirklich zu sprechen. Die geschundene Seele erfährt die Zuflucht zu Gott als Lebensrettung. Dort, bei ihm, ist gut sein!<br />
<em></em></p>
<p><em>Albrecht Henning,  Pfarrer in Krina</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glaube-und-heimat.de/2010/02/18/nur-so-offnet-sich-der-himmel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

