Willkommen mit Wachsblume
11. März 2011 von redaktionguh
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Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weltgebetstagsfeier in der Hoffnungsgemeinde probierten auch einen Tanz aus Chile aus. (Foto: Viktoria Kühne)
In der Magdeburger Hoffnungsgemeinde wurde der Weltgebetstag als Familienfest gefeiert.
Als Gott die Erde schuf, so erzählen es die Chilenen, hatte er von allem noch etwas übrig. Und so steckte er in seine Tasche hohe, schneebedeckte Berge, Vulkane und heiße Quellen, Wüsten, fruchtbare Oasen, Urwald, Flüsse und Seen, Steilküsten, Strand und das Meer. Als er über den Himmel ging, rieselten bei jedem Schritt all diese Dinge durch ein Loch in der Tasche auf die Erde und bildeten Chile: von Norden nach Süden 4275 Kilometer lang, aber nur 90 bis 440 Kilometer breit.
Der südamerikanische Staat und seine Menschen standen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Weltgebetstages. Unter dem Motto »Wie viele Brote habt ihr?« hatten Frauen aus Chile die Liturgie vorbereitet. In die Magdeburger Hoffnungsgemeinde waren zur Feier dieses Tages nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche eingeladen, um im bunten Vorprogramm und dem Gottesdienst das Land näher kennen zu lernen. Den Weltgebetstag zu einem Fest für alle Generationen zu machen – damit hat Pfarrerin Cordula Haase gute Erfahrungen in ihrer vorigen Pfarrstelle, der Gesundbrunnengemeinde Halle, gemacht, zu der auch ein Kindergarten gehörte. Da ließen sich auch Familien ansprechen, die oft nicht zu Kirche gehörten.
»Der Weltgebetstag war für manche der Türöffner zur Kirche«, hat sie festgestellt. Grund genug, es auch in Magdeburg mit dem Fest für alle Generationen zu versuchen. Partner waren die Nicolaigemeinde, die katholische Mechthildgemeinde sowie die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt.
Brot darf bei keiner Mahlzeit in Chile fehlen
An der Tür übergaben Konfirmanden den Ankommenden ein Geschenk zum Anstecken: eine aus Papier geschnittene chilenische Wachsblume, die Copihue, verziert mit blauen, roten und weißen Bändern, den Farben der Nationalflagge. »Bienvenida« (Willkommen) stand darauf geschrieben. Weitere Vokabeln in der chilenischen Amtssprache Spanisch konnten in einem kleinen Sprachkurs erlernt werden. Während der Bastelraum im Souterrain fest in Kinderhand war, informierten sich im Kirchsaal die Erwachsenen über Land und Leute.
Studienleiterin Annette Berger berichtet über eine Reise nach Chile, die sie im Januar mit Lehrern aus Sachsen-Anhalt unternommen hatte. Pfarrerin Haase, die ein halbes Jahr in dem Andenstaat gelebt hatte und immer wieder dorthin zurückkehrt, sprach Probleme an: die weit verbreitete Gewalt gegen Frauen etwa oder den vom Kahlschlag bedrohten Urwald. Um des Geldes willen werden schnellwachsende Kiefern oder Eukalyptusbäume gepflanzt. Bildung ist teuer in Chile. »Die raren Projektschulen sind eine Chance für Kinder aus armen Familien, gefördert zu werden.«
Einen Eindruck von den Speisen, die in Chile auf den Tisch kommen, gaben Eintöpfe, Brot, das bei keiner Mahlzeit fehlen darf, und Pebre, ein Dip, bei dem Korianderkraut, grüne Chilischoten und Tabascosoße wichtige Zutaten sind. Aber: Ein Fünftel der Chilenen gilt als arm. Was das bedeutet, konnten die Besucher des Weltgebetstages im Gedicht einer Chilenin nachlesen. Darin bittet sie Gott um Regen. Wenn es die ganze Nacht regnet, müssen ihre Kinder nicht zur Schule gehen. Sie können so lange im Bett bleiben, bis das Frühstück vergessen ist.
Um die Not (gerade nach dem starken Erdbeben vom Februar 2010) lindern zu helfen, wird von Magdeburg aus das Projekt »Brot für Santa Clara« unterstützt. Eine Frauenkooperative in der Kommune Talcahuano wird finanziell unterstützt, damit sie ein Grundstück kaufen sowie eine Hütte mit Lehmbackofen, Backstube und Verkaufsraum für viele Brote bauen kann.
Angela Stoye
»Wie viele Brote habt ihr?«
28. Januar 2011 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT
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Chile ist ein Land mit ganz unterschiedlichen Traditionen – hier eine Ureinwohnerin vom Stamm der Mapuche. epd-bild/Oliver Gerhard
Frauen: Die Vorbereitungen für den diesjährigen Weltgebetstag haben begonnen.
Der Weltgebetstag gilt als die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. In diesem Jahr kommt die Liturgie aus Chile.
»Als Gott die Welt erschuf, habe er von allem etwas übrig behalten: von Seen, Wüsten, Bergen und Vulkanen sowie einer unglaublichen Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Gott habe all das genommen und in die hinterste Ecke der Welt gelegt. Auf diese Weise sei Chile entstanden, so besagt es eine alte chilenische Legende.« Cordula Haase, Pfarrerin der Evangelischen Hoffnungsgemeinde in Magdeburg, kann bei den Werkstatt-Tagen im Hedwig-Pfeiffer-Haus in Weimar eine Menge von ihrer sechsmonatigen Sabbatzeit erzählen, die sie 2008 nach Chile führte.
Mit dem neuen Jahr haben auch die Vorbereitungen für den Weltgebetstag der Frauen, der jährlich am ersten Freitag im März gefeiert wird, begonnen. Neben zahlreichen regionalen Studientagen bieten die Werkstätten haupt- wie ehrenamtlichen Gemeindemitarbeiterinnen die Möglichkeit, in Gesprächen und bei der Bibelarbeit die diesjährige Gottesdienstordnung kennenzulernen und beim gemeinsamen Kochen und Tanzen hautnah etwas über Chile, das Weltgebetstagsland 2011, zu erfahren. Organisiert werden die Vorbereitungstreffen von den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM).
Eva Lange, zuständige Referentin der EFiM, weiß, warum jedes Jahr viele Frauen mit Interesse und Begeisterung dabei sind. »Was den Weltgebetstag neben seiner ökumenischen Ausrichtung ausmacht, ist das spirituelle Netz, durch das Christinnen auf der ganzen Welt miteinander verbunden sind.«
In der medial vernetzten Welt mag man kaum glauben, dass es vor Facebook und Twitter schon Bewegungen gab, die Menschen in der ganzen Welt miteinander zu verbinden suchten. Der Weltgebetstag aber hat Wurzeln, die bis ins 19. Jahrhundert reichen und gilt als größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. Initiiert wurden die ersten Gebetstage 1887 von Frauenmissionswerken in den USA und in Kanada. Ein weltweiter Gebetstag wurde erstmals 1927 gefeiert. In Deutschland waren es die Methodistinnen, die den Geist des Weltgebetstages in die Gemeinden trugen. Heute ist die Bewegung in über 170 Ländern der Erde beheimatet – jedes Jahr wird ein anderes Land mit der Aufgabe betraut, die Gottesdienstordnung zu verfassen. Getreu dem Motto »Informiertes Beten – Betendes Handeln« wolle die Weltgebetstagsbewegung dazu beitragen, die Lebenssituation von Frauen anderer Länder kennenzulernen, erklärt Eva Lange. Durch die Kollekten werden zudem Projekte zugunsten von Frauen und Kindern unterstützt.
Der erste Teil des Leitspruchs steht an diesem Wochenende auf dem Plan der etwa 25 Werkstatt-Teilnehmerinnen in Weimar, die aufmerksam den Ausführungen der Magdeburger Pfarrerin folgen. In ihrem Vortrag vermittelt Cordula Haase neben Daten zur Geografie und Geschichte auch einen Eindruck vom Alltagsleben der Chilenen. Interessiert hört auch Melanie Schön zu. Die junge Frau aus Suhl arbeitet in einem Seniorenheim und nimmt schon zum dritten Mal an den Werkstatt-Tagen teil. »Ich nehme jedes Mal viele Anregungen mit, die sich auch gut in unseren Gottesdienst integrieren lassen«, erzählt sie.
Vielleicht übernimmt sie auch den Vorschlag der chilenischen Frauen, die Gaben und Fähigkeiten aller Teilnehmenden im Gottesdienst aufzuschreiben, in Körben zu sammeln und am Altar zu verlesen. Im Zentrum der von ihnen erarbeiteten Liturgie steht nämlich die Frage »Wie viele Brote habt ihr?« (Mk 6,38). Sie will Impulse geben, um über gerechtere Güterverteilung nachzudenken und die Bereitschaft des Einzelnen, seine Zeit, sein Geld oder seine Talente mit anderen zu teilen. »Das Besondere an den Weltgebetstagsgottesdiensten ist die Lebendigkeit, mit der sie gestaltet sind«, meint Eva Lange. Dies und die Vielfalt der kulturellen Einflüsse seien es, die den Weltgebetstag zu einem kleinen Highlight im Kirchenjahr machten.
Beatrix Heinrichs
(siehe auch unter der Rubrik Eine Welt)
Anspiel, Erdnuss und Gesang
11. März 2010 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT
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Mit den Plakaten des Weltgebetstages, von denen eines hier Pastorin Christine Kleditz aus Schönau hält, wurde überall in der Region in die Hörselberghalle eingeladen. Foto: Susanne Reinhardt
Der Weltgebetstag wurde in Wutha-Farnroda in der Hörselberghalle gefeiert
»Lob dem Ewigen« heißt das farbenfrohe Gemälde der Kameruner Künstlerin Reine Claire Nkombo. Genauso bunt geschmückt begrüßte die Hörselberghalle in der politischen Gemeinde Wutha-Farnroda rund 200 Gäste. Sie feierten hier am 5. März den Weltgebetstagsgottesdienst gemeinsam mit den Kirchengemeinden im Hörsel- und Erbstromtal.
Gleich am Eingang wurden Erdnüsse zum Naschen gereicht, die im Norden Kameruns zu den wichtigsten Nahrungsmitteln gehören. Im hinteren Bereich der Halle stand eine reich gedeckte Tafel mit themenbezogenen Speisen. Der Gottesdienst begann mit Trommelklängen und Gesang eines Chores, zu dem sich sangesfreudige junge Frauen aus der Region zusammengefunden hatten. Man hörte rauschende Wellen, Wüstenwinde und sah vor dem inneren Auge Regenwälder, lange Strände, Küsten und Savannen entstehen.
Die Idee, den Weltgebetstag gemeinsam in einem zentral gelegenen kommunalen Gebäude zu feiern, war den Pfarrern, Pastorinnen und Kirchenältesten der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden der Region vor fünf Jahren gekommen. Man suchte schon damals nach einem Ort, der auch Menschen anzieht, die sonst am Rande der Kirche stehen. Der gute Zuspruch und die Freude der Teilnehmer bestätigten einmal mehr, dass diese Entscheidung richtig war. Die politische Gemeinde Wutha-Farnroda stellte die Hörselberghalle zu günstigen Konditionen zur Verfügung und veröffentlichte die Gottesdiensteinladung auf der Rathaushomepage.
Zu den Akteuren des Abends zählten neben Pastorinnen und Pfarrern besonders die Ehrenamtlichen. Vor allem junge Leute brachten sich beim Singen, beim Spielen auf den verschiedenen Instrumenten oder bei den Darbietungen ein. Jede Kirchengemeinde trugt etwas zum Gelingen des Gottesdienstes bei. Das Schöne daran sei, so erzählten die Frauen, dass man aktiv sein kann, aber auch Zeit zum Genießen der Auftritte der anderen hat. Und so flossen viele Eigeninszenierungen ein, wie zum Beispiel ein pantomimischer Vortrag der Schönauer Frauen, die die Bibelgeschichte von Paulus, Silas und einer Sklavin bildlich erzählten.
Am Ende des Gottesdienstes wurde sogar zum Tanzen eingeladen. Und natürlich konnten auch die Kochkünste der Frauen genossen werden, die Kameruner Spezialitäten zubereitet hatten. Da gab es zum Beispiel »Puff Puff«, eine Art Krapfen, die sowohl süß als auch herzhaft mit Gemüse gereicht wurden. Die Kollekte des Abends kommt einem Witwenprojekt für Kameruner Frauen zugute.
Susanne Reinhardt
»Afrika im Kleinen«
5. März 2010 von Redaktion GLAUBE+HEIMAT
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Weltgebetstag: Frauen aus Kamerun haben die diesjährige Gottesdienstordnung vorbereitet.
Der Weltgebetstag ist längst zu einem echten spirituellen Netzwerk geworden, das weltweit und ökumenisch Christen in über 170 Ländern verbindet. Aber er ist kein Selbstläufer, sondern braucht jedes Jahr neu engagierte Menschen.

Hat ihre Heimat vorgestellt und die Herzen geöffnet: Octavie Djiugoue aus Kamerun. Foto: privat
Hörend, sehend und schmeckend an einem Abend ein fremdes Land bereisen und sich dabei eingebunden fühlen in eine weltweite Gebetsgemeinschaft – dieses Angebot des Weltgebetstages ist einmalig und hat auch im 52. Jahr seine Faszination nicht verloren. In den meisten Gemeinden stellt der erste Freitag im März einen Höhepunkt im Veranstaltungskalender dar und ist erst recht zu einer ökumenischen Plattform geworden, die vor Ort mit Freude und Engagement gepflegt wird.
Die diesjährige Liturgie zum Gottesdienst, der am Freitag, 5. März, gefeiert wird, haben Frauen aus Kamerun vorbereitet. Sie wählten das Motto: »Alles, was Atem hat, lobe Gott.« Die Menschen in diesem zentralafrikanischen Land, das wegen seiner geografischen, klimatischen, ethnischen und kulturellen Vielfalt auch »Afrika im Kleinen« genannt wird, haben in ihrem Alltag mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Doch in ihren Notsituationen fragen sie nicht: »Warum tut Gott mir das an?« Dieses Denken sei den Kameruner Frauen fremd, konnte Pfarrerin i. R. Gertrud Tschäpe bei der Beschäftigung mit der Liturgie feststellen und ist davon beeindruckt. »Sie sagen vielmehr: ›Ich lobe Gott, weil ich Atem habe und lebe‹ – wohl wissend, dass damit nicht die Probleme beseitigt sind, sondern sie jetzt handeln müssen.«
Gertrud Tschäpe gehört seit 2003 zum Leitungsteam, das jährlich im Huberhaus Wernigerode dreitägige Vorbereitungstreffen für all jene Frauen anbietet, die sich in ihren Gemeinden für den Weltgebetstag engagieren. In den letzten Jahren hat sie beobachtet, dass sich neben dem wichtigen Stamm der Weltgebetstagsbewegten auch mehr und mehr junge Frauen hinzugesellen. Eine erfreuliche Entwicklung, die Zukunft verheißt. Die Vorbereitungen beginnen bereits Wochen oder Monate vor dem eigentlichen Datum. Erstmalig gab es als Auftakt bereits im November einen Informationstag in Halle. Studientage quer durch das Gebiet der mitteldeutschen Kirche, beispielsweise in Stendal, Wittenberg, Herzberg und Merseburg, aber auch in Waltershausen, Gefell und Goldbach, boten eine nächste Informationsquelle.
In Thüringen öffnete das Friedrich-Myconius-Haus in Tabarz im Januar seine Türen für ein zweitägiges Vorbereitungstreffen. Gleich drei gab es im Hedwig-Pfeiffer-Haus in Weimar, das sich seit Jahrzehnten als Tagungsort bezüglich des Weltgebetstages bestens eingeführt hat. Hier konnte sogar die Kamerunerin Octavie Djiugoue willkommen geheißen werden. Mit Temperament und Begeisterung habe sie ihre Heimat vorgestellt und die Herzen geöffnet, sagt Eva Lange, Referentin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland. Auch sie beobachtete überrascht eine Verjüngung der Teilnehmerinnen und hebt deren große Offenheit hervor.
Überhaupt sind die Vorbereitungstreffen sehr intensive Tage, von denen jede Teilnehmerin und deren Gemeinde nur profitieren kann. Manche engagierten Frauen sind anfangs Alleinkämpferinnen, die erst einen Kreis um sich sammeln müssen. Hier können sie sich gegenseitig Mut machen, Kraft tanken und mit vielen Anregungen nach Hause fahren. In über 1800 der insgesamt 3300 Gemeinden in der EKM wird zum Weltgebetstag eingeladen, und 90 Prozent der Vorbereitung erfolgt ehrenamtlich. Ähnlich sieht es in der anhaltischen Landeskirche aus. Hier gibt es in den 150 Kirchengemeinden zahlreiche Gottesdienste und Veranstaltungen in den Tagen rund um den 5. März.
Einige Gemeinden haben auch eigene Traditionen zum Weltgebetstag entwickelt. In Meiningen beispielsweise gibt es seit Jahren am Wochenende zuvor einen Gemeindenachmittag zum jeweiligen Land. In der Vorbereitungsgruppe seien Mütter und Väter um die 40 gemeinsam und äußerst kreativ tätig, hebt Pfarrerin Cornelia Hädicke hervor. »Es gelingt uns, dieses Angebot generationsübergreifend zu gestalten, denn es kommen dann auch ältere Gemeindeglieder und Großeltern mit ihren Enkeln.« Am vergangenen Sonntag gab es ein fröhliches afrikanisches Fest mit vielen Gästen, darunter mehr als 25 Kinder.
Übrigens: Auch wenn umgangssprachlich häufig vom »Weltgebetstag der Frauen« gesprochen wird – die Protagonistinnen freuen sich, wenn auch Männer ihrer Einladung folgen.
Uta Schäfer






